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Medizin studieren

Entspannung

Die 1.400 Kilometer lange Fahrt nach Hause war wie immer eher mittelmäßig spannend. Dieses Mal hatte ich keinen Mitfahrer, es war also noch langweiliger und leider auch teurer als sonst. Aber mit der Aussicht auf ein paar Tage mit meiner Familie, überwand ich die Distanz beinahe von selbst. Endlich hatte ich wieder ein eigenes Bett, regulierbare Duschen, vier Wände und eine Waschmaschine, Dinge die mir nach zweieinhalb Monaten wirklich gefehlt haben.

In den ersten Tagen in Nürnberg habe ich mich erst mal erholt (Surfen kostet einen ab und zu an der einen oder anderen Stelle doch mal etwas Haut), mich dann aber auf das kommende Wintersemester vorbereitet. Ich habe Termine in den Kalender eingetragen, To-do-Listen geschrieben, mich bei Kommilitonen gemeldet und so weiter. Lauter so Sachen, die beim Backpacken in Südamerika definitiv zu kurz gekommen sind. Besonders schön war, dass ich meine Großeltern getroffen habe. Ich habe ihnen Bilder gezeigt und fränkische Spezialitäten in mich hinein geschaufelt. So lange war ich schon seit fast zwei Jahren nicht mehr zu Hause und ich muss zugeben, dass ich es wirklich genossen habe.

Autor: Johannes  |  Rubrik: orientieren  |  21.11.2014
Autor: Johannes
Rubrik: orientieren
21.11.2014

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Mit Weltmeistern im Wasser

Meine zwei Wochen als Surflehrer gingen leider erstaunlich schnell vorüber. Als ich das Gefühl hatte, so richtig angekommen zu sein, verließen die letzten Kursteilnehmer gerade das Camp. Kurzerhand tat ich das auch, denn die Wellenvorhersage war gut und ich wollte mir die letzten vier Tage lieber frei nehmen und die Wellen genießen können. Also ging es in den Süden nach Soorts-Hossegor, das Surf-Mekka Frankreichs. Dort fand nämlich ein Teil der Weltmeisterschaft im Surfen statt. Die 36 besten Surfer der Welt kämpften um Punkte, um am Ende des Jahres als Weltmeister dazustehen. Kaum am Ort des Geschehens angekommen, begegneten mir zwei der Top-ten-Surfer auf der Straße. Echt lustig zu sehen, wie die in Wirklichkeit aussehen. Werden sie von ihren Sponsoren immer als große Sonnyboys in Boardshorts vermarktet, wirken die Profis neben durchschnittlich großen Europäern wie mir tatsächlich ziemlich winzig. Die meisten sind nämllich nur zwischen 1,70 und 1,75 Meter groß.

Im Wasser aber gehen die Kerle dann so richtig ab. Um Soorts-Hossegor ist das Surfniveau in den Wellen sowieso ziemlich hoch, aber wenn man diesen Jungs dabei zusieht, wie sie die Wellen mit ihren Brettern in Stücke schneiden, wird man doch ziemlich neidisch.

Schließlich entschied ich mich dafür, noch ein Stück weiter in den Süden zu fahren und so den Massen im Wasser zu entgehen. Der Plan war eine gute Idee und ich konnte noch zwei Tage wunderbare Wellen genießen. Am Abreisetag traf ich sogar Mick Fanning im Wasser, den amtierenden Weltmeister. Offenbar hatten er und sein dreiköpfiges Kamerateam, das ihn vom Strand aus filmte, die gleiche Idee wie ich. Und so durfte ich die letzte Surfsession der Saison mit einem der besten Surfer der Welt verbringen.

Autor: Johannes  |  Rubrik: studium  |  11.11.2014

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Endlich Spanien!

Unser erster Halt in Spanien war Bilbao, wo wir eine weitere Freundin und Reisegefährtin getroffen haben.

Bilbao ist eine beeindruckende Stadt, obwohl sie in den meisten Reiseführern als Industriestadt nicht so gut wegkommt. La Ria, der Fluss, der durch die Stadt fließt, verleiht ihr in Kombination mit den Industriebauten einen ganz eigenen Charme. Die Altstadt ist wunderschön und es gibt kaum Touristen. Highlight ist das Guggenheim Museum. Mich haben weniger die Bilder der zahlreichen berühmten Künstler beeindruckt, als vielmehr der Museumsbau an sich. Der Architekt Frank O. Gehry hat ein riesiges Gebäude entworfen, das in der Sonne glitzert und an Fische und Meer erinnern soll.

Von Bilbao aus haben wir einen Ausflug nach Gaztelugatxe gemacht, ein ganz zauberhafter Ort. Man fährt auf einer kurvigen Küstenstraße zu einem Parkplatz, von dem aus man zu einer Kirche läuft. Das Besondere an der Kirche ist, dass sie auf einer kleinen Insel vor der Küste liegt. Man erreicht sie über eine Landbrücke, die von alten Mauern gestützt wird. Die Konstruktion erinnert voll an die chinesische Mauer und hat mich total umgehauen. Für mich ist das einer der schönsten Orte der Erde. Gerade als wir bei der Kirche ankamen, begann es zu regnen. Es war schon später Nachmittag und so haben wir unter einem Unterstand einen spektakulären gewittrigen Sonnenuntergang auf dem offenen Meer erlebt. Es war beeindruckend, die Naturgewalten so herrschen zu sehen.

Autor: Maja  |  Rubrik: studium  |  10.11.2014
Autor: Maja
Rubrik: studium
10.11.2014