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Medizin studieren

Die Pflicht erfüllt

Neben dem Training für den Triathlon und der Vorbereitung auf den Urlaub in Norwegen, musste ich auch für meine Klausuren lernen.
Die Klausuren, die ich aus dem zehnten Semester vorzog, absolvierte ich zum Glück erfolgreich. Nicht mit Bravour, aber das war nie das Ziel. Die Devise lautete ganz einfach: Abhaken, damit ich im zehnten Semester weniger Stress in der Klausurenphase habe und mich schon frühzeitig mit dem nahenden Staatsexamen auseinandersetzen kann.
Dann arbeitete ich die restlichen dreieinhalb Wochen mit Vollgas auf die Klausuren des 9. Semesters hin. Glücklicherweise sind die Klausuren bei uns in Münster meistens gut machbar, wenn man sich darauf vorbereitet hat. Das dahinterstehende Prinzip ist einfach: Warum sollte man – wie das angeblich in den Ingenieurswissenschaften oder naturwissenschaftlichen Studiengängen der Fall ist – die Leute während des Studiums aussortieren? Am Ende muss man das Staatsexamen, eine Prüfung, die für alle angehenden Ärzte identisch ist, bestehen. Entweder man kann es dann oder eben nicht. Ohne Lernen für die Klausuren geht es natürlich nicht. Angespannt bin dennoch immer.
Entsprechend erleichtert war ich, als meine Prüfungsleistungen grün in unserem Online-Verzeichnis aufgelistet waren. Pflicht erfüllt!
Jetzt kann ich mich auf den Triathlon und Norwegen freuen, bevor ich hoffentlich in die abschließende Phase meiner Promotion eintauchen muss!

Autor: Johannes  |  Rubrik: studium  |  24.09.2018

Medizin studieren

Es wird ernst!

Die heiße Phase der Triathlon-Vorbereitung ist erreicht: Die letzten Koppeltrainings, also Trainingseinheiten, in denen beispielsweise Rad fahren und anschließendes Laufen gekoppelt werden, habe ich absolviert, lange Dauerläufe ebenfalls. Und auch die letzten Bahnen im Freibad sind geschwommen.
Was bleibt ist Nervosität. Ich weiß nur in der Theorie, was auf mich zukommen wird, kann aber noch nicht einschätzen, wie mein Körper darauf reagiert. Viel Schönes habe ich zum Beispiel nicht gehört, was das Schwimmen in so einer Menschenmasse betrifft: Von „Sich-aneinander-Entlangziehen-beim-Start“, gegenseitigem Schwimmbrillen-Abschlagen und anderen weniger netten Dingen wurde mir erzählt. Auf Todesangst beim Schwimmwettkampf habe ich echt keine Lust. Vielleicht sind das aber auch nur Horrorgeschichten und alles wird ganz entspannt! Das hoffe ich nach wie vor!
Momentan sieht es so aus, als würde auch das Wetter mitspielen, was mir vor allem fürs Radfahren wichtig wäre. Vermutlich werde ich eh wie ein Amateur aussehen, weil ich keine Klickpedale, sondern Schlaufen habe!
Wenn ich mir die Zeiten der Teilnehmer des vergangenen Jahres ansehe, wird es wohl darauf hinauslaufen, dass ich beim Schwimmen und Laufen einigermaßen mithalten kann, beim Radfahren jedoch deutlich abgehängt werde.
Letztendlich ist das egal, ich bin stolz, dass ich die Vorbereitung auf das Event durchgezogen habe. Der Wettkampf ist nun die Belohnung. Zu sehr verausgaben möchte ich mich nicht, da ich zwei Tage nach dem Triathlon für zwölf Tage durch Norwegen reisen werde. Die Devise lautet: Gesund über die Ziellinie laufen!

Autor: Johannes  |  Rubrik: studium  |  14.09.2018
Autor: Johannes
Rubrik: studium
14.09.2018

Medizin studieren

Supersommer

Das Wetter kann es nie allen recht machen: zu kalt, zu warm, zu nass, zu trocken. Erst beschweren sich alle über Regen und Kälte im Frühjahr, dann stöhnen alle wegen der Hitze.
Münster, bekannt für viele Regentage, ist da keine Ausnahme: Nach einem regenfreien Monat braucht es nur mal zwei Tage am Stück zu regnen, schon hört man selbst von Menschen, denen man logisches, analytisches und reflektiertes Denken durchaus zutraut, Sätze wie: „Dieser Dauerregen ist so typisch Münster!“. Als würde es in Freiburg oder anderen Sonnenstädten Deutschlands nicht auch mal zwei Tage durchregnen.
Wie auch immer, dieses Jahr ist in Münster der Frühling mehr oder weniger ausgefallen. Seit April herrschen konstant Temperaturen über 25 Grad. Auch Regen gab es kaum. Für meine Triathlon-Vorbereitung war das ein Segen. Laufen oder Rennradfahren ist bei Regen nicht so toll. Insofern will ich mich überhaupt nicht beschweren. Weniger toll ist die Dürre für sämtliche Pflanzen, die schon im Juni aussahen als sei der Herbst schon in Reichweite.
Und auch ich bin nicht frei von dieser Meckerei, ein paar Tage gab es auf jeden Fall, an denen ich ziemlich geflucht habe. Dabei ging es gar nicht um viel zu warme Bib-Tage beim Lernen, damit komme ich gut klar. Viel schlimmer ist es, wenn ich nach einer Nachtschicht morgens um halb sieben in mein Bett falle und in meinem Zimmer unter einer Dachschräge bereits kuschelige 25 Grad herrschen. Ausschlafen ist da einfach unmöglich. Aber wenigstens entlohnt das Wetter nach den Schichten!

Autor: Johannes  |  Rubrik: orientieren  |  10.09.2018
Autor: Johannes
Rubrik: orientieren
10.09.2018