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Master live

Promovieren?

Die Kurse meines dritten Mastersemesters haben mich nachdenklich gestimmt, insbesondere, da einer sich bereits mit der konkreten Konzeption eines Masterarbeitsprojektes befasst. Wenn alles gut läuft, werde ich im vierten Fachsemester meine Abschlussarbeit schreiben.
In weniger als einem Jahr bin ich planmäßig mit meinem Studium fertig und muss mich daher langsam mit der Frage befassen, was danach kommt. Was möchte ich? Wo liegen meine Wünsche? Was sind meine Stärken? Um mir darüber im Klaren zu werden, habe ich meine Fühler in unterschiedliche Richtungen ausgestreckt: Wäre ein Volontariat beim Radio oder einer Zeitung oder einem Fernsehsender etwas für mich? Möchte ich vielleicht lieber eine Ausbildung im Buchhandel machen, um mir den Traum meines eigenen Buchladens zu erfüllen? Oder wäre eine Stelle im Auswärtigen Amt etwas für mich? Es kommt mir so vor, als hätte ich genug Träume für zehn Leben. Mindestens.
Dann kam irgendwann die Frage nach einer Promotion auf: Möchte ich meinen Doktor machen? Der Gedanke erscheint mir immer noch ein wenig befremdlich. Vielleicht weil ich mich so fühle, als hätte ich gerade erst mit dem Masterstudium begonnen. Trotzdem erscheint mir eine Promotionsstelle eine realistische Option zu sein. Ich interessiere mich für mein Fach und habe Freude an Forschung. Außerdem bin ich extrem neugierig und würde gerne einen wissenschaftlichen Beitrag zur Gesellschaft leisten. Selbstverständlich muss man mit einem Doktortitel nicht unbedingt in die Forschung gehen, das ist nur eine Möglichkeit von vielen. Ich werde mich mit dem Thema befassen und bin gespannt, was am Ende auf mich zukommt. Auf einige Promotionsstellen möchte ich mich definitiv bewerben.

Autor: Nele  |  Rubrik: studium  |  10.01.2019
Autor: Nele
Rubrik: studium
10.01.2019

Master live

Fühlen statt Verstehen

Ich habe vor Kurzem an einem dreitägigen Einführungsseminar zu systemischer Familientherapie teilgenommen. Das Seminar war darauf ausgelegt, selbst zu erfahren, was es bedeutet, eine systemische Therapie zu machen. Aus der Uni kannte ich es bisher nur so, dass wir theoretisch darüber gesprochen haben, wie man welche Methode anwendet. Daher war es für mich neu und spannend, die Methoden selbst auszuprobieren. Wir durften eine der Methoden jeweils bei einer anderen Teilnehmerin anwenden, also selbst eine kleine Einheit anleiten. Das hat mir sehr viel Spaß gemacht!
Die Gruppenatmosphäre war total angenehm und entspannt, auch die Trainerinnen waren sehr offen und herzlich. Durch dieses Seminar begriff ich, dass es bei vielen Techniken der systemischen Therapie nicht so sehr darum geht, Dinge zu verstehen, sondern vielmehr, auf seine Gefühle zu achten und diese bewusster wahrzunehmen. Ich bin eher so veranlagt, dass ich gerne alles bis zuletzt verstehen und durchdenken möchte, aber ich habe auch schon oft gemerkt, dass ich damit an gewisse Grenzen stoße. Es gibt eben auch Dinge, Erinnerungen, Erlebnisse, Gefühle und Ansichten, die kann und muss man nicht in Worte fassen, sondern mit anderen Sinnen wahrnehmen. Ich habe versucht, diese Haltung in den drei Tagen einzunehmen. Es war eine intensive und aufwühlende Erfahrung, die ich nun erst einmal sacken lassen muss, bevor ich mich für oder gegen diese Weiterbildung entscheiden kann.

Autor: Franca  |  Rubrik: studium  |  10.01.2019

Master live

Pläne für den Jahreswechsel

Anfang Dezember hatte ich die Idee, Silvester am Meer zu verbringen. Dabei gab es allerdings ein kleines Problem: In Bonn gibt es zwar den Rhein, das Meer ist jedoch weit entfernt. Nachdem ich ein wenig recherchiert hatte, kam ich zu dem Schluss, dass ein Trip ans Meer zu teuer werden würde. Man muss sowas wohl eher planen. Also entschied ich mich dagegen.
Daher sind meine Pläne für Silvester relativ unspektakulär: Ein nettes Abendessen mit Freunden und Familie, wahrscheinlich ein paar altmodische Brett- beziehungsweise Kartenspiele und anschließend werden wir uns bei guter Sicht einen Platz suchen, um das Feuerwerk im Ort zu bewundern. Nach einer kurzen Phase der Enttäuschung bin ich jetzt voller Vorfreude. Weihnachten und Silvester in einer beschaulichen Atmosphäre zu verbringen, stelle ich mir sehr schön vor. Vor allem, weil ich seit längerem keine klassischen Brettspiele mehr gespielt habe. Die Regeln für „Mensch ärgere Dich nicht“ habe ich aber nicht vergessen.
Nach dieser Zeit der Besinnlichkeit erwartet mich im neuen Jahr viel Arbeit: Bewerbungen auf Doktorandenstellen und beim Auswärtigen Amt, die Konzeption und Ausführung meiner Forschung auf Mittelaltermärkten für meine Masterarbeit und dazwischen ein Praktikum im Museum, auf das ich mich bereits sehr freue. Dazu kommen noch ausstehende Prüfungen an der Uni und selbstverständlich möchte ich auch noch ein Sozialleben haben und meinen Hobbies nachgehen. Mir wird also nicht langweilig werden.

 

Autor: Nele  |  Rubrik: studium  |  19.12.2018