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Master live

Bewerbung beim Auswärtigen Amt

Ein Hürdenlauf. Anders lässt sich mein Gefühl nicht beschreiben, wenn ich an das Bewerbungsverfahren des Auswärtigen Amts denke. Es war schon immer mein Traum für das Auswärtige Amt tätig zu sein, weswegen ich mich dieses Jahr dort bewerben wollte. Von der ausführlichen Online-Bewerbung, die ich ausfüllen musste, fühlte ich mich erst einmal sehr erschlagen. Im Endeffekt war es allerdings gar nicht mal so viel Arbeit, am meisten Zeit nahm das geforderte Motivationsschreiben in Anspruch. Und das fiel mir erstaunlich leicht. Wahrscheinlich, weil ich schon seit Kindheitstagen von einem abwechslungsreichen, verantwortungsbewussten Leben träume. Und davon, fremde Kulturen, Länder und Menschen kennenzulernen.
Nachdem die Online-Bewerbung abgeschickt war, erhielt ich eine E-Mail mit dem Zugangscode für einen Onlinetest, den ich in einem bestimmten Zeitraum aktivieren und ausfüllen sollte. Dabei handelte es sich mehr oder weniger um einen „klassischen Intelligenztest“ mit Rechenaufgaben oder auch Fragen zu wörtlichen Assoziationen. Der Test dauerte eine Stunde und war ganz schön anstrengend. Vor allem der Zeitdruck hat mich geschlaucht, weswegen ich erst einmal einen kurzen Mittagsschlaf hielt. Wenn ich den Test und das Online-Bewerbungsverfahren bestehe, werde ich noch einmal zu einem schriftlichen Test eingeladen. Nun heißt es erst einmal warten. Und eventuell bei dem Wetter einen schönen Eiskaffee trinken. Es bleibt spannend. Drückt mir die Daumen, dass es klappt!

Autor: Nele  |  Rubrik: studium  |  Jul 15, 2019
Autor: Nele
Rubrik: studium
Jul 15, 2019

Master live

Die Zelte abbrechen

Obwohl meine Masterarbeit erst in drei Monaten abgegeben werden muss, herrscht bei mir bereits Aufbruchsstimmung. So muss ich zum Beispiel bereits mein Zimmer im Wohnheim kündigen. Sollte ich bis zum Studienende keine eigene Wohnung gefunden haben, werde ich wohl übergangsweise wieder bei meinen Eltern einziehen. Das hatten wir bereits besprochen und ich bin froh, dass ich in jedem Fall ein Dach über dem Kopf haben werde.
Außerdem suche ich momentan händeringend nach einem Job. Diese Ungewissheit macht mich zugegebenermaßen sehr nervös: Ich möchte auf jeden Fall arbeiten, meinetwegen auch als Kellnerin. Hauptsache, ich mache etwas! Nach einigen erfolglosen Bewerbungsgesprächen für ein Freiwilliges Soziales Jahr sowie bezahlte Praktika im Ausland, bin ich zwar ein wenig ernüchtert, aber noch lange nicht entmutigt. Ich werde mich einfach weiter umschauen und bewerben, so gut das neben der Arbeit an meiner Masterarbeit zeitlich geht. Denn mein Abschluss hat trotz allem Priorität. Einige offene Bewerbungen stehen noch aus und ich erhoffe mir positive Rückmeldungen diesbezüglich: Vielleicht ergattere ich ja ein Volontariat oder lande gar beim Auswärtigen Amt. Über diese Bewerbung möchte ich euch übrigens in meinem nächsten Beitrag detaillierter berichten. Wer weiß, was die Zukunft bringt? Gut wird es bestimmt.

Autor: Nele  |  Rubrik: orientieren  |  Jul 5, 2019

Master live

Die erste Tagung meines Lebens

Ich habe in meinem letzten Mastersemester das erste Mal eine Tagung besucht. Eventuell denkt ihr, das sei doch nichts Ungewöhnliches, aber ich habe in letzter Zeit immer mehr den Eindruck bekommen, dass es in der akademischen Welt – oder zumindest innerhalb meines Fachbereichs – zum guten Ton gehört. Warum hatte ich also bis dato keine Tagungen besucht? Es war höchstwahrscheinlich eine Mischung aus mangelndem Interesse und zu wenig Zeit.
Als meine Dozentin mir das Tagungsprogramm zu einer Veranstaltung mit dem Titel „Mittelaltersehnsucht“ zukommen ließ, was perfekt zu meinem Masterarbeitsthema passt, konnte ich allerdings nicht widerstehen. Voller Vorfreude stieg ich in den Zug nach Eisenach, wo die Tagung stattfand. Nicht nur im Hinblick auf meine Masterarbeit war die Veranstaltung sehr erkenntnisreich. Wie in unserer Gesellschaft die Epoche des Mittelalters aufgegriffen wird und welche Vorstellungen davon herrschen, interessiert mich auch privat. Wahrscheinlich hätte ich dieses Thema sonst nicht für meine Masterarbeit ausgewählt. Am darauffolgenden Tag hatte ich mich noch zu einer Exkursion angemeldet, die die Veranstalter der Tagung anboten: Wir besichtigten drei Burgen der Region mit ihren jeweiligen Ausstellungen, darunter die Wartburg, auf der Martin Luther seine berühmte Bibelübersetzung vom Lateinischen ins Deutsche fertigstellte. Alles in allem war dies eine Erfahrung, die ich gerne wiederholen würde. Vielleicht sieht man sich auf der nächsten Tagung!

Autor: Nele  |  Rubrik: studium  |  Jun 26, 2019
Autor: Nele
Rubrik: studium
Jun 26, 2019