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Was tun nach dem Abi?

Sozialer Tag meets Werbeagentur

Und erneut hieß es: Neue Runde beim Berufs-Roulette! In der neunten Klasse konnte ich über meine allerersten Berufswünsche als Primaballerina oder Prinzessin nur lachen. Ich fühlte mich jetzt deutlich reifer und hatte ein neues Ziel in Sicht: Nach dem Abi wollte ich mich in der Werbebranche kreativ austoben und diverse Produkte von Pralinen über Autos potentiellen Kunden möglichst begehrenswert machen.

Als uns Schülern dann im Sommer der Soziale Tag bevorstand, kümmerte ich mich gleich um einen Platz in einer Werbeagentur, um auf diesem Wege etwas „Arbeitsluft" zu schnuppern.

Erwartungsvoll klingelte ich also zum besagten Termin bei der Werbeagentur und wurde sogleich herzlich empfangen.

Nach einer kurzen Hausführung von meinem Chef Jan, weihte er mich in meinen Arbeitsplatz ein: Für den heutigen Tag stand das Layouten eines Magazins auf dem Programm. Das Computerprogramm, mit dem die einzelnen Seiten digital bearbeitet wurden, war nicht gerade unkompliziert. Ich hatte mir das ganze irgendwie einfacher vorgestellt und war deshalb froh, als Jan mich von dem Programm erlöste und mich auf ein Eis einlud. Nach der kleinen Stärkung durfte ich an den Rätselseiten für das Magazin mitarbeiten und bei der Fotowahl mitentscheiden.

Als „Belohnung" für meinen Arbeitstag wollte Jan zudem noch ein kleines Interview mit mir im Magazin abdrucken. Ich war dementsprechend mächtig stolz, als ich schließlich das fertige Exemplar nach wenigen Wochen in den Händen hielt!

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: orientieren  |  Nov 25, 2008
Autor: Jacqueline
Rubrik: orientieren
Nov 25, 2008

Was tun nach dem Abi?

Mission: Kriminalinspektorin

Sommer 2000: Ich kam aufs Gymnasium - die weiterführende Schule, ein weiterer Meilenstein in meinem Leben. Zu Beginn der Schulzeit am Gymnasium bereitete es meinen Freundinnen und mir ungemeinen Spaß, jeden kleinsten Winkel im Schulgebäude zu „erschnüffeln". Dieser Beschäftigung pflegten wir vor allem in den Pausen nachzugehen, und so war jede ein einziges Versteckspiel: Sehen und nicht gesehen werden, das war hier die Frage.

Ich betrachtete das Ganze als eine Art Berufsvorbereitung, denn seitdem ich an einer Anime-Detektivserie im Fernsehen einen Narren gefressen und auch so ziemlich jedes TKKG-Buch mindestens dreimal gelesen hatte, gab es für mich nichts Schöneres, als später einmal in die Kriminalbranche einzusteigen. Tatorte untersuchen, Indizien sammeln, Alibis überprüfen, den Täter zu überführen: All dies hörte sich für mich nach einem abwechslungsreichen Beruf mit einem gewissen Nervenkitzel an.

Ich gründete sogar meinen eigenen Detektivclub. Mission: Verdächtige Leute beschatten, die zunehmend verdächtiger wurden, weil sie sich von uns anscheinend bei etwas gestört fühlten (Ich nehme mal an, dass es sich um ihre Privatsphäre handelte)! In der Schule versuchten wir mysteriöse Fehlstunden von Lehrern zu entlarven, verschwundene Gegenstände wieder zu finden und arbeiteten natürlich an unserer „Unsichtbarkeit": Kein Lehrer durfte uns während der Pause im Schulgebäude erwischen. Wir wurden sogar richtig berühmt und durften fleißig Widmungen schreiben - die Hausordnung, und zwar in zweifacher Form!

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: orientieren  |  Nov 5, 2008
Autor: Jacqueline
Rubrik: orientieren
Nov 5, 2008

Was tun nach dem Abi?

Künstlerin gesucht!

„... Leibgericht: Pizza - Meine Hobbys: malen, schreiben, tanzen, singen - Mein Traumberuf: Künstlerin - Das wünsche ich mir: Dass wir immer beste Freundinnen bleiben und ein Pferd - Datum: 21. Februar 1999"

Freundschaftsbücher waren zu meiner Grundschulzeit ein absolutes „must have". Und so schleppte ich in der dritten Klasse jede Woche ein neues Buch mit nach Hause und schrieb eigentlich immer dasselbe: Ich wollte unbedingt Künstlerin werden, als kleiner Picasso durch die Welt touren und Meisterwerke kreieren. Damals glich mein Kinderzimmer fast schon einem kleinen Atelier: Überall zierten selbstgemalte Bilder meine Wände, Buntstifte tummelten sich auf meinem Schreibtisch und mein schwer beladenes Bücherregal bog sich gefährlich unter Ordnern mit gesammelten kleinen Kunstwerken.

Aber „Künstlerin" bedeutete für mich noch viel mehr: Ich hatte eine tiefe Leidenschaft für das Tanzen. Nebenbei war ich auch noch dem Kinderchor beigetreten und trällerte deshalb jeden Tag sämtliche Lieder von A-Z. In der Schule und auch privat wurde ich für meine fantasievollen Aufsätze und Gedichte gelobt. Ich nahm erfolgreich an Schreibwettbewerben teil und hängte mir die eingerahmten Urkunden stolz über mein Bett. Eines war sicher: Ich würde alle meine Hobbys eines Tages zum Beruf machen - das nennt man Multi-tasking! - und damit berühmt werden. Wenn ich jetzt schon im zarten Alter von acht Jahren stolze Urkundenbesitzerin war, wie würde es dann erst in zwanzig Jahren aussehen?

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: auszeit nach dem abi  |  Oct 31, 2008
Autor: Jacqueline
Rubrik: auszeit nach dem abi
Oct 31, 2008