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Was tun nach dem Abi?

Und was mach ich solange?

Was mache ich denn nun, bis ich eine Zusage für einen Studienplatz? Einen Nebenjob suchen? Eine Fremdsprache lernen? Oder einen Kochkurs?

Nachdem endlich feststand, dass ich es zumindest mal mit einem Studium probieren möchte und ich auch ungefähr wusste, wo ich mich bewerben wollte, hieß es warten. Denn die Bewerbungsphase begann bei den meisten Hochschulen erst im Juni. Aufgrund meiner Unsicherheit bezüglich des Fernstudiums wollte ich mich doch noch an einigen „normalen“ Universitäten bewerben. Schön und gut, aber was sollte ich mindestens noch einen Monat lang machen?

Sollte ich mir selbst Chinesisch beibringen? Oder doch Arabisch? Oder wie wäre es mit Russisch? Nein, alles zu kompliziert, zumindest in der kurzen Zeit. Da wäre eine dem Deutschen verwandte Sprache, wie zum Beispiel Niederländisch, noch eher geeignet. Aber, ganz ehrlich? Zum Sprachenlernen fehlte mir die Lust. Reisen kam genauso wenig infrage. Ich lerne zwar gerne neue Menschen kennen, dennoch fehlte mir jedweder Antrieb, mich in fremde Städte zu begeben, um mir dort in einem Schlafsaal mit acht Betten den Schlaf rauben zu lassen, nur damit ich tausende Kirchen in meinem Leben anschauen kann. Wahrscheinlich werde ich einfach nur älter und bin wenigstens vorübergehend aus der Backpacker-Phase raus. Klingt doch plausibel, oder?

Aber all die Selbsterkenntnis half mit nicht wirklich weiter. Was sollte ich bloß tun? Ein Nebenjob erschien mir irgendwie als die sinnvollste Lösung. Nur welcher? Ich habe mich in der Tageszeitung bei den Stellenangeboten mal umgeschaut. Für die meisten Jobs braucht man Vorkenntnisse, die ich nicht habe, oder aber sogar ein abgeschlossenes Studium. Sollte ich also Zeitungen austragen?

Autor: Nele  |  Rubrik: orientieren  |  02.07.2014
Autor: Nele
Rubrik: orientieren
02.07.2014

Was tun nach dem Abi?

Fern- oder Nahstudium?

Ich glaube, ich habe die Lösung für mein Wohnungsdilemma gefunden: ein Fernstudium! Warum ist mir das bloß nicht früher eingefallen?

Wie der Name schon vermuten lässt, zeichnet sich ein Fernstudium dadurch aus, dass man der Universität größtenteils fern bleibt und trotzdem ein Studium absolvieren kann. Gelernt wird mit sogenannten Skripten, in Online-Foren, es gibt auf Video aufgezeichnete Vorlesungen und vieles mehr. Zu manchen Prüfungen oder Veranstaltungen muss man zwar an die Universität oder in ein regionales Studienzentrum, jedoch hält sich das in Grenzen. Anders als bei einem Präsenzstudium, bei dem man, wie der Name schon sagt, fast tagtäglich an der Universität präsent sein muss, erscheint einem ein Fernstudium in Zeiten komplett überlaufener Hörsäle wie der siebte Himmel. Keine überfüllten Hörsäle oder Seminare. Dafür hat man im Fernstudium allerdings eine noch größere Eigenverantwortung und muss sich noch besser organisieren. Fehlerhaftes Zeitmanagement ist nach meinen Recherchen einer der häufigsten Gründe, warum Leute das Fernstudium abbrechen.

Die größte Fernuniversität Deutschlands, und die einzige in staatlicher Trägerschaft, ist die Fernuniversität Hagen. Zudem ist sie die größte Universität in ganz Deutschland. Mit 80.000 Studenten sind dort mehr Studierende immatrikuliert als beispielsweise in Köln oder München. Das beste habe ich außerdem noch gar nicht erwähnt: An der Fernuniversität gibt es keinen Numerus Clausus. Ach ja, da an der Fernuniversität in Hagen weder Germanistik noch Anglistik oder ähnliches angeboten werden, liebäugele ich gerade mit dem Studiengang Kulturwissenschaften, bestehend aus den Teilbereichen Geschichte, Literaturwissenschaft und Philosophie.

 

Autor: Nele  |  Rubrik: orientieren  |  27.06.2014
Autor: Nele
Rubrik: orientieren
27.06.2014

Was tun nach dem Abi?

Wie weit gehst du für die Liebe?

Jaja, mit der Liebe, das ist so eine Sache. Nennt mich hoffnungslos romantisch und verliebt. Trifft eventuell sogar zu. Denn ich überlege wahrhaftig, meines Freundes wegen umzuziehen. Sowohl in der Nähe meines Elternhauses als auch in der Nähe meines Freundes, der leider doch ein wenig weiter entfernt wohnt, befinden sich für mich in Frage kommende Universitäten. Und natürlich über ganz Deutschland verstreut. Manche Studienideen habe ich jedoch bereits wieder verworfen, weil mir die Universität einfach zu weit weg liegt. Literarisches Schreiben zum Beispiel, einer meiner Traumstudiengänge, nur dummerweise sind Hildesheim, Leipzig, Wien und Zürich nirgends in der Nähe. Ich möchte zumindest entweder meine Eltern, mit denen ich mich übrigens blendend verstehe und die wichtige Bezugspersonen in meinem Leben sind, oder meinen Freund, innerhalb einer Stunde erreichen können. Maximal zwei.

Manch einer würde nun denken, dass mit dem Freund zusammenzuziehen doch keine große Sache wäre. Für mich ist es das aber, da ich dann das erste Mal mit jemand anderem als meinen Eltern zusammenleben würde. Mindestens genauso viel Angst habe ich jedoch vor dem Einzug in eine Wohngemeinschaft oder ein Studentenwohnheim. Wieso, kann ich mir selbst nicht so genau erklären. Vielleicht handelt es sich auch nur um die Angst vor dem Unbekannten. Sobald man etwas kennenlernt, findet man oft heraus, dass es doch gar nicht so schlimm ist wie man dachte und es sogar Vorzüge hat. Das waren zumindest bis jetzt immer meine Erfahrungen. Dahingehend sollte ich eventuell auch nicht von Angst sprechen. Ich denke Respekt beschreibt es besser. Ich habe Respekt vor dem was mich erwartet und möchte natürlich auf Anhieb die für mich beste Entscheidung treffen. Mal sehen, ob mir das auch gelingt.

Autor: Nele  |  Rubrik: orientieren  |  19.06.2014
Autor: Nele
Rubrik: orientieren
19.06.2014