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Was tun nach dem Abi?

Urlaub in den schwarzen Bergen

Nein, wir waren nicht in irgendeinem Märchenland, wir waren in Montenegro, was angeblich seinen Namen den Italienern verdankt, die bei der Entdeckung ihres Nachbarlandes auf der anderen Seite des Meers von den schwarzen Bergen beeindruckt waren.

Wir waren das auch. Die Berge sind nämlich ziemlich hoch und enden erst direkt am Meer. Vielerorts ist nicht mal mehr Platz für einen Strand. Zwischen Berg und Wasser quetscht sich noch eine Küstenstraße von der aus man ins Wasser hüpfen kann, wenn man baden möchte. Zum Trocknen legt man sich dann am besten auf den Bürgersteig, wenn es einen gibt.

Gezeltet haben wir im Garten eines älteren Mannes – umringt von unzähligen Feigenbäumen. Beim Frühstück neben dem Zelt hatten wir sogar Meerblick. Von unserem Standort aus konnten wir hervorragende Tagesausflüge starten. Auf unserem Weg nach Perast haben wir erfahren, was Gastfreundschaft bedeutet. Wir wollten die vier Kilometer zur Fähre eigentlich laufen, haben uns aber spaßeshalber am Trampen versucht. Spaßeshalber, weil wir zu viert waren und man da ja eigentlich nicht so gute Chancen hat. Aber tatsächlich hat das erste Auto gehalten! Der Fahrer war Serbe und hat lange Zeit in Deutschland gelebt. Er hat sich total gefreut, Deutsch reden zu können. Und obwohl es gar nicht auf seinem Weg lag, hat er darauf bestanden, mit uns auf die Fähre zu fahren und uns das Stück auf der anderen Seite, das wir eigentlich mit dem Bus zurücklegen wollten, zu fahren. In Perast angekommen wollten wir uns mit einer Einladung auf einen Kaffee zumindest ein bisschen revanchieren, aber er ließ es nicht zu und bezahlte schließlich für uns.

Autor: Maja  |  Rubrik: orientieren  |  24.09.2013
Autor: Maja
Rubrik: orientieren
24.09.2013

Was tun nach dem Abi?

Ab nach Südafrika

Habt ihr jemals bei einer euch unbekannten Fluggesellschaft gebucht? Bei mir stellt sich dann immer so ein komisches Gefühl in der Magengegend ein, obwohl unbekannt ja nicht generell gleichbedeutend ist mit schlecht. Anders eben. Nach der ganzen Freiwilligenarbeit in Europa habe ich mich entschieden, endlich nach Südafrika zu fliegen. Ägypten war mir dann doch zu gefährlich. In Südafrika werde ich von Bekannten abgeholt und bin ausnahmsweise die ganze Zeit nur privat unterwegs. Ich möchte dort Freunde besuchen, Urlaub machen und eine schöne Zeit verbringen.

Da sich die Gelegenheit kurzfristig ergab, durfte ich bei der Fluglinie nicht allzu wählerisch sein. Ich habe Verbindungen in Betracht gezogen, die ich sonst nie und nimmer buchen würde. Jetzt bin ich statt zwölf, 19 Stunden unterwegs und muss zweimal umsteigen. Aber das Gefühl, von jemandem erwartet zu werden, entschädigt für vieles. Wobei ich so meine Zweifel habe, ob wir uns am Flughafen auch gleich erkennen werden. Hoffentlich laufe ich nicht direkt an ihnen vorbei, das wäre mir ganz schön peinlich.

Ob ich keine Bedenken hatte, so ganz alleine nach Südafrika zu fliegen? Ehrlich gesagt nicht, ich bin es gewohnt, alleine zu fliegen, weil ich das als Kind bereits zweimal getan habe und mich dabei immer gut aufgehoben fühlte. Ein bisschen Angst habe ich vor einem Kulturschock. Ich war schon so lange nicht mehr in Südafrika. Hat sich dort viel verändert? Wie sehen meine Freunde jetzt aus? Werden wir uns immer noch so gut verstehen wie früher? Selbstverständlich weiß ich, dass Menschen sich ändern, ich habe mich schließlich auch verändert. Es wird schon werden.

Autor: Nele  |  Rubrik: orientieren  |  19.09.2013
Autor: Nele
Rubrik: orientieren
19.09.2013

Was tun nach dem Abi?

Albanien

Dass der kritischste Punkt meiner Reise die Strecke von Thessaloniki in Griechenland nach Tirana in Albanien werden würde, wusste ich schon. Diese Busfahrt hatte ich alleine zu meistern, da die Freundin, mit der ich zuvor unterwegs war, nach Istanbul weiter gefahren ist und ich meine anderen Freunde erst in Tirana treffen wollte. Allerdings dachte ich nicht, dass ich genau an diesem Tag krank sein würde und auch nicht, dass ich für die Strecke von 400 Kilometern zwölf Stunden brauche. Die Fahrt war ganz schön anstrengend, aber dafür habe ich mich umso mehr gefreut, als ich endlich meine Freundinnen in Tirana im Hostel getroffen habe! Wir hatten zwei wunderbare Tage in der Hauptstadt. Leider gibt es relativ wenige Sehenswürdigkeiten, aber das ist irgendwie sehr entspannend. Die meiste Zeit haben wir in Cafés verbracht.

Danach war uns ein bisschen nach Natur und etwas niedrigeren Temperaturen, und so sind wir in einen Nationalpark in den Bergen im Norden Albaniens gefahren. Das war vielleicht ein Abenteuer! Theth, unser angestrebtes Ziel, konnte man nur mit dem Jeep erreichen. Der Ausblick während der Fahrt war atemberaubend, gleichzeitig hatte ich aber auch ständig Angst vor einem Absturz. In Theth konnten wir im Garten einer Familie campen. Von dort aus haben wir schöne Wanderungen zu Wasserfällen und Schluchten unternommen. Das Bergpanorama und die kühle Luft waren wunderbar.

Autor: Maja  |  Rubrik: studium  |  17.09.2013
Autor: Maja
Rubrik: studium
17.09.2013