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Was tun nach dem Abi?

Vollmondpartys und Dhamma-Gesänge

Thailand steht wohl auf der Liste jedes Südostasien-Backpackers. Und nach meinem Volunteering dachte ich mir, könnte ich mir ja auch ein bisschen „Urlaub" gönnen. Per Zufall landete ich dann wirklich in einem holprigen Minibus nach Ko Phangan, wo jeden Monat die legendäre Vollmondparty steigt. Ein ganz anderes Erlebnis, von dem ich mich aber mit Rollerfahrten über das Inselidyll und dem Einzug in ein buddhistisches Kloster erholen konnte.

Als Mann kann man in Thailands Klöstern umsonst, beziehungsweise gegen eine Spende übernachten. Das schließt natürlich harten Schlafuntergrund und minimalistische sanitäre Einrichtungen mit ein. Simplicity heißt das Stichwort. Sich mit wenig zufrieden geben, fasten, den Dhamma-Gesängen lauschen, auf Almosenwanderung gehen oder einfach zwei Stunden im Dunkeln vor einer flackernden Kerze sitzen und meditieren. Und das hat nicht nur mit Spiritualität, sondern auch etwas mit Konzentration zu tun. Gut, dass ich die jetzt zwischendurch etwas trainiere, ab September, wenn ich studiere, werde ich sie nämlich auf jeden Fall brauchen.

Autor: Manuel  |  Rubrik: auszeit nach dem abi  |  04.08.2011
Autor: Manuel
Rubrik: auszeit nach dem abi
04.08.2011

Was tun nach dem Abi?

Orang-Utans kennt jeder!

Viele Borneoreisende kommen nur her, um Orang-Utans zu sehen. In der Wildnis bedeutet das aber anstrengende Tagestreks und Dschungelabenteuer aber natürlich keine Garantie tatsächlich auf einen zu treffen. Im Rehabilitaion Centre in Sepilok kommen täglich 800 Touristen während den Fütterungen in den Genuss die Affen zu sehen. Und vielen bleibt dieses Erlebnis, neben hundert anderen klickenden Fotokameras auf die Affen zu starren, mit einem flauen Gefühl im Magen in Erinnerung. Mich zog es allerdings zu den Borneon Sunbears, nachdem ich im Zoo Negara schon Freundschaft mit ihnen schließen konnte. Leider ist das Borneon Sunbear Conservation Centre noch in der Entstehung begriffen und nicht zugänglich für die Öffentlichkeit. Nach mehreren Telefonaten mit den richtigen Kontakten konnte ich dann aber doch in den Hinterhof kommen und erleben, wie eine Gruppe neuer Volunteers eingewiesen wurde. Ihre Aufgabe: Innerhalb der nächsten drei Wochen einen Zugang vom Parkplatz zum Areal bauen. Und der grüne Architekt dazu war auch anwesend.

Leider konnte ich die Fütterung dann nicht mehr wahrnehmen, weil ich „geschäftlich" weiter nach Sandakan sollte. Aber meine Orang-Utan-Begegnung hatte ich schon während dem Mittagessen: Ein Orang-Utan-Weibchen versuchte durch die Gitter der Kantine nach zwei Chickenburgern zu greifen. Alle innendrin packten natürlich ihre Kameras aus und sie staunte nicht schlecht. Wer sitzt jetzt im Käfig?, war da die berechtigte Frage!

Autor: Manuel  |  Rubrik: orientieren  |  29.07.2011
Autor: Manuel
Rubrik: orientieren
29.07.2011

Was tun nach dem Abi?

35 Bäume in Batu Puteh

Durch den Dschungel stapfen, sich mit Moskitos plagen und mit der Kelle Wasser schöpfen, statt fließend Wasser zu haben. Nicht gerade jedermanns Traum, aber ich genoss meine zwei Tage in Batuh Puteh, die ich als Volunteer des Mescot Kopel Homestay Programms dort verbrachte. Zusammen mit den anderen Freiwilligen, die rund vier Wochen hier sind, durfte ich am ersten Tag eine Flussfahrt machen Proboscis Affen aufspüren und abends zwischen Tausendfüßlern durch den Schlamm waten. Die Nacht verrbachten wir dann im Ecocamp, wo Autobatterien nur ein paar LEDs am Leuchten halten und man ohne Taschenlampe schnell den Feuerameisen zum Opfer fällt.

Am nächsten Tag hieß es dann aber wirklich anpacken: In einer Baumschule suchten wir 70 Baumsetzlinge aus, die aus im Regenwald gesammelten Samen gewachsen sind, und transportierten sie zu Plot sieben. Hier hatten die Volunteers am Tag zuvor mit Machete und Schaufel alle Sträucher und Ranken niedergemacht, die in diesem gerodeten Gebiet die Jungbäume normalerweise am Wachsen hindern. Nach einem kurzen Marsch mussten wir dann Löcher in eineinhalb Metern Abstand buddeln und Bäume pflanzen. Endlich aktiv schwitzen und dreckig werden für den Umweltschutz! Für unsere Setzlinge mussten wir dann am Nachmittag fruchtbare Erde vom Fluss in die Baumschule transportieren. Die Sonne kannte keine Gnade. Dafür kam aber am Abend nach dem Volleyballspiel mit den Dorfbewohnern der erfrischende Borneo-Regenschauer, der die ganze Nacht über andauerte.

Autor: Manuel  |  Rubrik: auszeit nach dem abi  |  27.07.2011
Autor: Manuel
Rubrik: auszeit nach dem abi
27.07.2011