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Was tun nach dem Abi?

Zwei von fünf geschafft

So, am Freitag war jetzt also endlich das Deutsch-Abi. Es lief, denk ich, gut und ich war komischerweise auch kaum aufgeregt. Es stimmt schon, was alle sagen, es ist gar nicht so besonders, wie man es sich vorstellt. Ich bin froh, dass es endlich begonnen hat, denn ich hab wirklich keine Lust mehr auf Lernen, sechs Wochen reichen mir vollkommen. Nach dem Abi hole ich mit meiner Familie erstmal die verlorenen Osterferien in der Schweiz auf und danach entspanne ich  bis zu meinen Praktika.

Der Tag heute fing allerdings ziemlich stressig an, weil mein Auto immer wieder ausging, wenn man es anmachte. Nach ewigem Probieren ging es dann aber zum Glück wieder und ich bin pünktlich zur Geschichte/Sozialkunde-Prüfung gekommen. Oh Mann, da war ich vielleicht gestresst! Zum Glück hatte ich genug Zeit eingeplant! Den zweiten Schock erlebte ich, als ich die Aufgaben sah – trotzdem kam ich aber ganz gut damit klar. Nur für die letzte Aufgabe hatte ich etwas wenig Zeit und so musste ich die letzten Sätze weglassen. Naja, ich hoffe trotzdem auf ein gutes Ergebnis, ich bin da ja optimistisch. Nach der mündlichen Prüfung in Englisch nächste Woche werde ich echt feiern, denn davor hab ich WIRKLICH Angst... Naja, aber zwei von fünf sind weg und das ist schon mal super!

Autor: Fanny  |  Rubrik: orientieren  |  23.05.2011
Autor: Fanny
Rubrik: orientieren
23.05.2011

Was tun nach dem Abi?

Man kann ja nicht unter der Brücke wohnen!?

Das mit der Wohnungsfrage ist immer die Krux. Günstig, geräumig und gut gelegen sollte sie sein. Internet, Küche, WC und Fenster zum nach draußen schauen sollte sie haben. Geht das alles in Edinburgh? Großbritannien hat recht hohe Lebensunterhaltungskosten. Zum Glück wird Neuen an der University of Edinburgh die Suche erleichtert. Wer sich für die „University Accomodation“ bewirbt, hat als Neuling im ersten Jahr die Garantie auf einen Schlafplatz, danach wird es allerdings auch wieder schwieriger.

Natürlich hat man Vorstellungen wie, „man wird ja schon unterkommen" oder gibt sich mit weniger zufrieden. Aber eine Adresse und Anschrift braucht man nun mal, wenn es um Formulare, Rechnungen und Papierkram geht. Und im kalten Schottland mit Schlafsack unter der Brücke zu schlafen ist ja auch nicht so prickelnd.

Die Uni bietet Einzelzimmer, große Einzelzimmer und Doppelzimmer jeweils in WGs in Studentenwohnheimen an. Das heißt: Küche, Bad und WC werden geteilt. Entweder ist man dann Selbstversorger oder bekommt Essen aus der Mensa. Preislich fängt „self-catered“ bei ca. 80 Pfund pro Woche an und „catered“ kostet bis zu 150 Pfund die Woche. Ich habe mich letztendlich für ein Einzelzimmer und Selbstversorung entschieden. Erstens, weil ich dann essen kann, wann ich will, und zweitens, weil ich mir Kochen mit anderen auch ganz spaßig vorstelle. Und in der Kantine kann man zur Not ja sicher auch mal vorbeischauen. 

Autor: Manuel  |  Rubrik: orientieren  |  20.05.2011
Autor: Manuel
Rubrik: orientieren
20.05.2011

Was tun nach dem Abi?

Ein Sprung ins kalte Wasser der Schweiz

Da war ich schon ein paar Mal mit dem Zug in der Schweiz unterwegs, doch erst jetzt, bei meiner Fahrt nach Rorschach, fiel mir auf, wie groß doch die kulturellen Unterschiede zu Deutschland sind.

In der Schweiz heißt es z.B. „Halt anfordern“, wenn man bei einer Haltestelle aussteigen will, statt des „Stop“-Knopfes in den meisten deutschen Bussen. Außerdem wird freundlich darauf hingewiesen, dass dies ein rauchfreier Zug ist: „Dies ist kein Lungenzug“. Das würde ich doch bei der Deutschen Bahn nie lesen, oder?

Präzise, klare Worte. Und dann wäre da noch der Ruf der Schweizer Unis. Ein hoher Anteil an Auslandsstudenten, sehr gute Ausstattung und überschaubare Größen machen die Hochschulen attraktiv. Natürlich kostet das Leben zwischen Käse und Schoki auch einiges. An der Uni St. Gallen etwa wird einem vorgerechnet, mit monatlich 1.600 Euro an Ausgaben zu rechnen, denn schon die Studienkosten belaufen sich auf 180 Euro pro Monat. Die Mietkosten liegen etwa bei 500 Euro. Mein ehemaliger Klassenkamerad, der dort studiert, hat schon gescherzt, er ernährt sich nur noch von Reis, um Geld zu sparen. Viel Zeit muss er natürlich auch investieren. Aber zumindest das Französisch lernen blieb ihm im deutschsprachigen Teil der Schweiz erspart.

Autor: Manuel  |  Rubrik: orientieren  |  17.05.2011
Autor: Manuel
Rubrik: orientieren
17.05.2011