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Was tun nach dem Abi?

Der Spendenroboter oder Cookie vs. Mähdrescher

In dutzenden amerikanischen Teenie-Filmen gibt es die nervige Schwester, die bei den Pfadfinderinnen ist und zusammen mit ihren Freundinnen, die beste Verkäuferin für den guten Zweck werden will. Meistens verkaufen sie Cookies und mit ihrem süßen Grinsen bringen sie die Leute dazu, auch mal eine Packung mehr zu kaufen. Doch so einfach ist das gar nicht mit dem Spenden sammeln. Einfach die Hand aufhalten und um Geld bitten wäre mir persönlich unangenehm. Viel effektiver wäre es natürlich, einfach selbst zu arbeiten und die 6,50 Euro Stundenlohn für den guten Zweck zu geben. Da erfährt dann aber niemand etwas von der guten Sache und das ist neben dem Finanziellen auch der wichtigste Faktor: Aufmerksamkeit.

Es muss also etwas Neues und Ausgefallenes sein. Oder etwas Altbewährtes, das viele Leute anlockt. Als erstes dachte ich natürlich an einen einfachen Kuchenverkauf. Schließlich gibt es doch nichts Ehrlicheres als Leuten den Magen zu füllen und ihnen dazu noch ein gutes Gewissen zu verkaufen. Leider bräuchte ich da einen Verein, der dahinter steht, um in unserer Stadt einen Stand zu ergattern. Aber die Bürokratie hat ja auch ihr Gutes, sonst könnte jeder daherkommen, Geld für einen anscheinend guten Zweck sammeln und es selbst behalten. Für ehrliche Leute ist das natürlich ärgerlich.

Am besten wäre also ein Spendenroboter.  Der Roboter baut aber auch nicht von alleine. Also kreativ bleiben und nach anderen Spendenmöglichkeiten suchen: Jetzt steht erst mal Rasen mähen und Holz hacken in Nachbars Garten an.

Autor: Manuel  |  Rubrik: orientieren  |  10.05.2011
Autor: Manuel
Rubrik: orientieren
10.05.2011

Was tun nach dem Abi?

Im Osten gibt's Neues: Lonely Islands

Borneo ist nach Grönland und Neu-Guinea die drittgrößte Insel auf der Welt. Drei Staaten haben hier ihr Territorium: Malaysia, die Brunei und Indonesien. Doch darüber hinaus gibt es noch eine viel größere Biodiversität. Nunja, die ist allerdings gerade etwas am Schrumpfen. Und über organisatorische und logistische Probleme habe ich dann mit dem Projektorganisator des „Pangaea Borneo Projects“ via Skype telefoniert.

Das Schiff ist noch nicht in Schuss, sollte  aber eigentlich längst von Insel zu Insel schippern, um die Taucherausrüstung wieder mit an Bord zu nehmen. Das Problem sollte aber behoben sein, bis ich losziehe. Nach Sandakan oder Kota Kinabalu soll ich kommen. Der Bus über Land sei billig, also wäre ich flexibel. Allerdings sieht es mit Internet eher schlecht aus. Es gibt in den Städten zwar ein gutes Mobilfunknetz, aber damit ins Internet zu gehen, könnte auf die Dauer schwierig werden. Aber eigentlich geht es ja um viel größere Probleme. Nur die muss man natürlich auch kommunizieren.

Da wäre der Dornenkronenseestern. Diese Seesternart ist wie ein Killer für ein Riff: Der Seestern setzt sich mit seinem Bauch auf die Korallen und frisst sie quasi auf. Zerteilt man ihn mit einem Messer, wachsen zwei von ihnen. Um sie loszuwerden muss man sie entweder vergiften oder entfernen und an Land verbrennen. Klingt nach grausamen Massakern, die mir da bevorstehen.

Wie gut, dass es auf Borneo auch Orang-Utans und Schildkröten gibt. Also als nächstes mal einen Flug dorthin buchen und für das Projekt noch Werbung machen.

Autor: Manuel  |  Rubrik: orientieren  |  05.05.2011
Autor: Manuel
Rubrik: orientieren
05.05.2011

Was tun nach dem Abi?

Krank durch die Krankenversicherung

Hausfrauenrezepte und Geheimmittel gegen Wehwechen gibt es viele. Wenn es aber dann um Gelbfieber, Japanische Enziphalitis und dergleichen geht, sollte man erst einmal mit einer Impfung vorsorgen und sich dann noch absichern, ob gegebenenfalls die Rückführung vom anderen Ende der Welt möglich ist. Für das Reisen ist das ganz einfach: Eine Auslandskrankenversicherung bei Banken oder dem ADAC abschließen. Wieso ist das so schwierig, wenn ich in Großbritannien studieren möchte?

Die Servicenummer meiner Krankenkasse gab es gar nicht mehr, also landete ich in der ersten Schleife. Von dort aus wurde ich nochmals weiterverbunden. Und selbst bei der letzten Anlaufstelle wurde in Bearbeitungszeiten immer wieder auf den Jingle umgeschaltet: „Mehr Gesundheit... Mehr Nähe... Mehr Sicherheit... ohne Zusatzbeitrag, “ schien mir die Stimme mit Loungemusik ins Gehirn brennen zu wollen.

Die Frage war eigentlich ganz einfach: Bin ich in der Familienversicherung auch in Schottland versichert, brauche ich eine studentische Versicherung oder schlicht und einfach eine private? Ob ich dann noch in Deutschland immatrikuliert sei, lautet da die Frage. Mein eindeutiges Nein verkomplizierte die Lage eindeutig. Das alles sei abhängig von meinem Wohnsitz, ob mein Zimmer erhalten oder vermietet wird, ob ich in den Semesterferien heimkomme und wie viel ich nebenher dazu verdiene. Ziemlich viele persönlich Infos, die aber zu einem einfachen Ergebnis führten.

Mit ein bisschen hin und her würde das schon funktionieren, wenn ich in der Familienversicherung bliebe, alles brav melden würde und noch eine private Rückversicherung für alle Fälle abschließen würde. Dazu noch ein Bildkartenantrag, welcher dann auch die Europäische Krankenversichertenkarte beinhaltet. Dann könnte ich getrost in Schottland zum Arzt gehen. „Wir sind ja auch bemüht, dass sie weiterhin bei uns bleiben“, tönte es da vom anderen Ende der Leitung. Nach einer dreiviertel Stunde war ich mir da aber gar nicht mehr so sicher.

Autor: Manuel  |  Rubrik: orientieren  |  02.05.2011
Autor: Manuel
Rubrik: orientieren
02.05.2011