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Was tun nach dem Abi?

Zwei Flüge und zwei Spritzen — vorerst!

Vom Hausarzt zum Gesundheitsamt und wieder zurück: Das war der ganz normale Behördengang, den ich durchlaufen habe, bis ich dann wusste, was ich noch an Impfungen brauche und wer dafür zuständig ist. Nur das Tropenistitut habe ich dabei ausgelassen. Und doch kann man hier die ländlichen Versorgungsstrukturen einmal loben.

Meine Hausärztin hat mein vollstes Vertrauen und sie hat mal wieder bewiesen, warum. Kaum angekommen und gefragt, welche Impfungen ich für Südostasien bräuchte, stellte sie fest, dass ich noch eine Typhusimpfung und eine Schnellimmunisierung gegen Japanische Enzephalitis bzw. Borreliose bräuchte. Sofort rief sie bei der Apotheke im Ort an, sodass ich noch am selben Tag zwei Spritzen bekommen konnte. Deshalb schaffe ich die restlichen Impfungen gerade noch bis zu meinem Abflug.

Stress kam nur auf, weil ich nun endlich meinen Flug gebucht habe. Am zweiten Sonntag im Mai soll es nun losgehen: Ab nach Kuala Lumpur, von da aus weiß ich immer noch nicht genau, ob es weiter nach Sandakan oder nach Kota Kinabalu gehen soll, obwohl ich dafür auf jeden Fall auch noch einen Flug buchen muss. Jetzt halte ich mich erst mal an meinen straffen Wochenzeitplan. Ich habe noch schnell Geld angefordert, Visa-Bedingungen für Malaysia, Thailand und Indien abgecheckt und bin dann ab ins Trainingslager, um von dort aus direkt zu meinem ersten Freiwassertauchgang zu fahren. Typischer Freizeitstress eben.

Autor: Manuel  |  Rubrik: arbeitsmarkt  |  13.05.2011
Autor: Manuel
Rubrik: arbeitsmarkt
13.05.2011

Was tun nach dem Abi?

Der Spendenroboter oder Cookie vs. Mähdrescher

In dutzenden amerikanischen Teenie-Filmen gibt es die nervige Schwester, die bei den Pfadfinderinnen ist und zusammen mit ihren Freundinnen, die beste Verkäuferin für den guten Zweck werden will. Meistens verkaufen sie Cookies und mit ihrem süßen Grinsen bringen sie die Leute dazu, auch mal eine Packung mehr zu kaufen. Doch so einfach ist das gar nicht mit dem Spenden sammeln. Einfach die Hand aufhalten und um Geld bitten wäre mir persönlich unangenehm. Viel effektiver wäre es natürlich, einfach selbst zu arbeiten und die 6,50 Euro Stundenlohn für den guten Zweck zu geben. Da erfährt dann aber niemand etwas von der guten Sache und das ist neben dem Finanziellen auch der wichtigste Faktor: Aufmerksamkeit.

Es muss also etwas Neues und Ausgefallenes sein. Oder etwas Altbewährtes, das viele Leute anlockt. Als erstes dachte ich natürlich an einen einfachen Kuchenverkauf. Schließlich gibt es doch nichts Ehrlicheres als Leuten den Magen zu füllen und ihnen dazu noch ein gutes Gewissen zu verkaufen. Leider bräuchte ich da einen Verein, der dahinter steht, um in unserer Stadt einen Stand zu ergattern. Aber die Bürokratie hat ja auch ihr Gutes, sonst könnte jeder daherkommen, Geld für einen anscheinend guten Zweck sammeln und es selbst behalten. Für ehrliche Leute ist das natürlich ärgerlich.

Am besten wäre also ein Spendenroboter.  Der Roboter baut aber auch nicht von alleine. Also kreativ bleiben und nach anderen Spendenmöglichkeiten suchen: Jetzt steht erst mal Rasen mähen und Holz hacken in Nachbars Garten an.

Autor: Manuel  |  Rubrik: orientieren  |  10.05.2011
Autor: Manuel
Rubrik: orientieren
10.05.2011

Was tun nach dem Abi?

Im Osten gibt's Neues: Lonely Islands

Borneo ist nach Grönland und Neu-Guinea die drittgrößte Insel auf der Welt. Drei Staaten haben hier ihr Territorium: Malaysia, die Brunei und Indonesien. Doch darüber hinaus gibt es noch eine viel größere Biodiversität. Nunja, die ist allerdings gerade etwas am Schrumpfen. Und über organisatorische und logistische Probleme habe ich dann mit dem Projektorganisator des „Pangaea Borneo Projects“ via Skype telefoniert.

Das Schiff ist noch nicht in Schuss, sollte  aber eigentlich längst von Insel zu Insel schippern, um die Taucherausrüstung wieder mit an Bord zu nehmen. Das Problem sollte aber behoben sein, bis ich losziehe. Nach Sandakan oder Kota Kinabalu soll ich kommen. Der Bus über Land sei billig, also wäre ich flexibel. Allerdings sieht es mit Internet eher schlecht aus. Es gibt in den Städten zwar ein gutes Mobilfunknetz, aber damit ins Internet zu gehen, könnte auf die Dauer schwierig werden. Aber eigentlich geht es ja um viel größere Probleme. Nur die muss man natürlich auch kommunizieren.

Da wäre der Dornenkronenseestern. Diese Seesternart ist wie ein Killer für ein Riff: Der Seestern setzt sich mit seinem Bauch auf die Korallen und frisst sie quasi auf. Zerteilt man ihn mit einem Messer, wachsen zwei von ihnen. Um sie loszuwerden muss man sie entweder vergiften oder entfernen und an Land verbrennen. Klingt nach grausamen Massakern, die mir da bevorstehen.

Wie gut, dass es auf Borneo auch Orang-Utans und Schildkröten gibt. Also als nächstes mal einen Flug dorthin buchen und für das Projekt noch Werbung machen.

Autor: Manuel  |  Rubrik: orientieren  |  05.05.2011
Autor: Manuel
Rubrik: orientieren
05.05.2011