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Was tun nach dem Abi?

Krank durch die Krankenversicherung

Hausfrauenrezepte und Geheimmittel gegen Wehwechen gibt es viele. Wenn es aber dann um Gelbfieber, Japanische Enziphalitis und dergleichen geht, sollte man erst einmal mit einer Impfung vorsorgen und sich dann noch absichern, ob gegebenenfalls die Rückführung vom anderen Ende der Welt möglich ist. Für das Reisen ist das ganz einfach: Eine Auslandskrankenversicherung bei Banken oder dem ADAC abschließen. Wieso ist das so schwierig, wenn ich in Großbritannien studieren möchte?

Die Servicenummer meiner Krankenkasse gab es gar nicht mehr, also landete ich in der ersten Schleife. Von dort aus wurde ich nochmals weiterverbunden. Und selbst bei der letzten Anlaufstelle wurde in Bearbeitungszeiten immer wieder auf den Jingle umgeschaltet: „Mehr Gesundheit... Mehr Nähe... Mehr Sicherheit... ohne Zusatzbeitrag, “ schien mir die Stimme mit Loungemusik ins Gehirn brennen zu wollen.

Die Frage war eigentlich ganz einfach: Bin ich in der Familienversicherung auch in Schottland versichert, brauche ich eine studentische Versicherung oder schlicht und einfach eine private? Ob ich dann noch in Deutschland immatrikuliert sei, lautet da die Frage. Mein eindeutiges Nein verkomplizierte die Lage eindeutig. Das alles sei abhängig von meinem Wohnsitz, ob mein Zimmer erhalten oder vermietet wird, ob ich in den Semesterferien heimkomme und wie viel ich nebenher dazu verdiene. Ziemlich viele persönlich Infos, die aber zu einem einfachen Ergebnis führten.

Mit ein bisschen hin und her würde das schon funktionieren, wenn ich in der Familienversicherung bliebe, alles brav melden würde und noch eine private Rückversicherung für alle Fälle abschließen würde. Dazu noch ein Bildkartenantrag, welcher dann auch die Europäische Krankenversichertenkarte beinhaltet. Dann könnte ich getrost in Schottland zum Arzt gehen. „Wir sind ja auch bemüht, dass sie weiterhin bei uns bleiben“, tönte es da vom anderen Ende der Leitung. Nach einer dreiviertel Stunde war ich mir da aber gar nicht mehr so sicher.

Autor: Manuel  |  Rubrik: orientieren  |  02.05.2011
Autor: Manuel
Rubrik: orientieren
02.05.2011

Was tun nach dem Abi?

Intensive Abivorbereitung

Seit Freitag vor den bayrischen Osterferien ist mein Tag, mal abgesehen von den Abenden, voll mit Lernen, Lernen und Lernen!

Ich habe mit Geschichte angefangen, wozu es auch einen Abitrainer für das G8 gibt. Damit komme ich sehr gut klar und fühle mich für das schriftliche Abitur gut vorbereitet. Bloß für den Sozialkundeteil gibt es keine Übungen, sodass ich mich hierfür nicht ganz so viel vorbereiten kann!

Im Moment beschäftige ich mich mit dem kritischsten Fach, nämlich Mathematik – und das schon seit einer Woche. Die Aufgaben sind wesentlich schwerer und komplizierter gestellt als in den Schulaufgaben und ich weiß, hier kann ich froh sein, wenn ich auf acht Punkte im Abi komme… Am Wochenende steht dann Englisch an, für das mündliche Abi und danach erstmal eine Wiederholung von Geschichte. Ich werde dann den wenigen Stoff für Kunst am letzten Wochenende vor dem Deutschabi lernen und die Woche danach intensiv für Deutsch nutzen!

Es steht mir also noch viel Lernen bevor und ich bin langsam extrem aufgeregt...

Autor: Fanny  |  Rubrik: auszeit nach dem abi  |  29.04.2011
Autor: Fanny
Rubrik: auszeit nach dem abi
29.04.2011

Was tun nach dem Abi?

Vegetarisch, Vegan, Victory

Wir essen alle. Mehrmals täglich. Du bist, was du isst. Jeder hat hunger. Was läge also näher, als mal genauer darüber nachzudenken, was man isst. Wo das Essen eigentlich herkommt. Und wer, wenn nicht die EU, sollte das unterstützen? Wir waren also im „RED“ in Heidelberg, einem ökologisch vegetarischen Restaurant. Und ich habe das Fleisch wirklich nicht vermisst. So viele internationale Gerichte, die einer Geschmacksprobe würdig sind. Und das hat dann auch unsere Kommissionsarbeit beflügelt, ein schlechtes Gewissen wegen nicht leer gegessener Teller verbreitet und Verständnis für Tierfreunde oder gar Veganer geschaffen.

Wenn wir Kaffe, Reis oder Soja importieren, sollten wir darauf achten, dass nicht nur wir durch einen niedrigen Preis profitieren, sondern auch die Natur in den produzierenden Ländern nicht zerstört wird. Diese externalisierten Kosten spiegeln sich aber nicht in unserem Preis wieder. Die WTO (World Trade Organization) erlaubt aber nicht, dass wir Produkte wegen ihrer Produktionsart oder deren Auswirkungen vom Markt ausschließen. Eine andere Möglichkeit wären Climate Partnerships – und dort liegt auch ein großes Potential an Jobmöglichkeiten. Für europäische Unternehmer, Treuhändler, Zertifizierer, Naturschützer, Ressourcenmanager, Lehrer, Produzenten, Entwicklungshelfer, Ernährungsberater, Verbraucherschützer und so weiter. Also vielleicht hat das jetzt manchem Appetit gemacht, daran mitzuwirken.

Autor: Manuel  |  Rubrik: auszeit nach dem abi  |  21.04.2011
Autor: Manuel
Rubrik: auszeit nach dem abi
21.04.2011