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Was tun nach dem Abi?

Intellekt, Engagement und Potenzial des Stolzes

Ein Brief nach dem anderen mit „AIRMAIL“ in roter Farbe gestempelt kam die letzten Tage bei mir ins Haus geflattert. Ein Brief nach dem anderen, der mir bestätigte, was ich online über das Bewerbungssystem der britischen Unis und dem Portal der Edinburgh University schon erfahren habe: „unconditional offer“. Nun, um ehrlich zu sein, war ich mir anfangs nicht ganz sicher, was das jetzt für mich bedeuten sollte. Um es kurz zu fassen: „Schick uns noch deine Originalunterlagen und wir heißen dich herzlich willkommen!“ Irgendwie ging das ja doch ziemlich einfach.

Zu einfach. Denn ein weiteres Schreiben ergänzte, dass sich sowohl der Starttermin des Semesters als auch der Studiengang geändert hätte. „Alles klar“, dachte ich mir da, „wenn ich meinen vierjährigen Bachelor bei euch mache und mich das auch noch einiges an Geld kosten wird, will ich doch etwas genauer Bescheid wissen.“ Nach kurzem E-Mailverkehr, zog ich dann doch das Telefonieren vor.

Natürlich fragte ich mich, was mich jetzt am anderen Ende der Leitung erwartet, vor allem wie gut ich den schottischen Akzent verstehen würde. Doch allem Zweifel zum Trotz, fand ich eine nette, freundliche Frauenstimme, die mir alle Fragen zu meiner vollsten Zufriedenheit beantworten konnte. Von diesem positiven interkulturellen Austausch beflügelt, wollte ich natürlich gleich mal checken, ob das mit der Studiengebührenübernahme auch klappen würde. Leider war das Fräulein der Student Awards Agency for Scotland (SAAS) nicht so nett und ich musste meine Fragen eher rhetorisch stellen, um ein brummiges „yes“ oder „no“ zu erhaschen.

Im nächsten Schreiben fiel mir dann aber doch ein prinzipieller Unterschied der Mentalitäten auf. Da stand: „ Du trittst einer Gruppe von privilegierten Studenten bei, die gemeinsam den Intellekt, das Engagement und das Potenzial haben, in der akademischen Gemeinschaft von Edinburgh zu gedeihen.“ Wow, das klingt nach Elite. Aber würde ich das auch in Deutschland lesen? Eher nicht.  Ich sehe darin eine Herausforderung, an der ich selbst wachsen könnte.

Autor: Manuel  |  Rubrik: auszeit nach dem abi  |  01.04.2011
Autor: Manuel
Rubrik: auszeit nach dem abi
01.04.2011

Was tun nach dem Abi?

Wer sich zu früh entscheidet, hat seine Stimme schon vergeben

Lernt man nicht überall sich schnell zu entscheiden? Vor zwei Wochen hätte das Meinungsbild bezüglich der Landtagswahlen 2011 hier in Baden-Württemberg noch ganz anders ausgehen und beim Jugendwahlforum unserer Lokalzeitung schien die Welt einen Kopfstand zu machen.

Wegen einer außerparlamentarischen Sondersitzung bezüglich der Atomkatastrophe in Japan, konnten einige Kandidaten gar nicht kommen, bzw. kamen erst verspätet. Auf der Autobahn war noch dazu ein Unfall. Und da wären auch schon die Probleme für Jugendliche auf dem Land: Ohne Auto und Eltern hätten sie gar nicht zum Wahlforum kommen können, weil zu dieser Zeit keine Busse mehr fahren. Da fühlt man sich doch vorher schon benachteiligt. Außerdem haben wir keinen Jugendgemeinderat. Leider kamen die Themen Schuldenberg, demographischer Wandel und Studiengebühren viel zu kurz. Das lag aber nicht nur an den Aspiranten auf das Mandat, sondern auch an den vielen Erwachsenen. Ich habe mich an diesem Abend um die IT gekümmert. Ein paar Klicks auf dem Laptop und Beamereinstellungen, sodass ich das Geschehen gut verfolgen konnte.

Trotz allem hat sich das Engagement gelohnt, wenn man sieht, dass die Jugendlichen nach der Veranstaltung noch persönlich auf die Kandidaten zugehen und ihre Fragen stellen. In diesem Jahr werden die Parteien wohl wirklich auf Stimmenfang bis zur letzten Minute gehen. So wie ich das meistens mit meinen Entscheidungen handhabe: Bis zur letzten Sekunde.

Autor: Manuel  |  Rubrik: orientieren  |  28.03.2011
Autor: Manuel
Rubrik: orientieren
28.03.2011

Was tun nach dem Abi?

Angst vorm Abi

Jetzt wo die letzten Klausuren unserer Schulzeit geschrieben werden und uns allen langsam bewusst wird, dass in acht Wochen bereits das Abi ansteht, spüren viele, darunter auch ich, echte Unsicherheit. Wie soll man das alles in zwei Wochen Osterferien lernen? Wie genau wird alles ablaufen? Was, wenn ich verschlafe oder echt krank werde? Was ist wenn ich es versaue?

Bei mir kommt erschwerend hinzu, dass das der letzte G9-Jahrgang an unserer Schule gerade Abi macht, darunter auch mein Freund, und ich deshalb den enormen Stress mitbekomme. Es war die ganze Zeit noch so weit weg, und jetzt? Jetzt geht alles viel zu schnell!

Auch wenn ich mir überlege, dass ich bereits in sieben Monaten ein neues, eigenes Leben mit meinem Freund, unserer Wohnung und dem neuen Projekt „Studium" beginne, ich bekomme echt ein bisschen kalte Füße…

Autor: Fanny  |  Rubrik: auszeit nach dem abi  |  24.03.2011
Autor: Fanny
Rubrik: auszeit nach dem abi
24.03.2011