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FSJ in Nicaragau

Leon, die Stadt der tausend Kirchen

Rot-weiße Kirche im Sonnenuntergang 

Unser nächstes Ziel war Leon, eine wunderschöne Kolonialstadt, die im Westen Nicaraguas unweit des Pazifischen Ozeans liegt. Leon wird auch „die Stadt der tausend Kirchen" genannt. Dias ist zwar etwas übertrieben, aber durchaus nachvollziehbar. Man läuft keine zwei Blocks ohne nicht mindestesn auf eine Kirche zu stoßen.

Besonders bekannt ist Leon für seine Kathedrale „Basilica de la Asunción", die größte Mittelamerikas. Ein Mythos besagt, dass die Baupläne der Kathedrale in Lima heimlich mit denen in Leon ausgetauscht wurden und nur deshalb eine so immense Kathedrale in einer so kleinen Stadt zu finden ist.

Da Leon im Vergleich mit Managua eine sehr sichere Stadt ist, durchquerten wir die ganze Stadt zu Fuß, besuchten verschiedene Museen, Kirchen und natürlich ließen wir uns auch eine Führung durch die Kathedrale nicht entgehen. Diese endete auf dem Dach der „Basilica de la Asunción", wo wir einen atemberaubenden Sonnenuntergang bewundern konnten.

 

Foto: Privat

Autor: Esther  |  Rubrik: auszeit nach dem abi  |  16.09.2009
Autor: Esther
Rubrik: auszeit nach dem abi
16.09.2009

Was tun nach dem Abi?

Ein Wochenende, tausend Geschäfte und vier Hochzeitsroben

Bald ist es soweit: Kurz vor meinem Studiumbeginn haut meine Familie noch einmal so richtig auf die Partypauke. Grund dieser Veranstaltung ist die Hochzeit meines Onkels und so laufen schon seit Wochen die üblichen Hochzeitsvorbereitungen. Aber nicht nur bei meinem Onkel und seiner langjährigen Freundin, sondern auch bei meiner Mom, meiner Oma und mir. Schließlich hatten wir nicht vor, im „Des-Kaisers-neue-Kleider"-Stil aufzukreuzen.

Für die kirchliche Trauung besitzen meine Mom und ich zwar schon die passende Abendrobe, aber fürs Standesamt sah es schlecht aus. Meine Oma benötigte sogar eine komplette Neueinkleidung. Also taten wir drei am letzten Wochenende gemeinsam das, was „frau" am liebsten tut: shoppen gehen. Ziel der „Mission Hochzeitsrobe": drei Standesamtoutfits und ein langes Abendkleid inklusive Accessoires.

Das war natürlich genau das Richtige für mich, denn ich liebe es Leute neu einzukleiden beziehungsweise ihnen bei der Auswahl bestimmter Outfits behilflich zu sein. Ich achte in diesen Fällen immer darauf, ihre persönlichen geschmacklichen Vorlieben mit den aktuellen Modetrends zu verbinden und so unter der Berücksichtigung der verschiedenen Farbtypen und Betonung der eigenen Vorzüge einen Erfolg auf beiden Seiten zu landen. So war es auch bei dieser Shoppingtour: Meiner Mom und mir ist es gelungen, meine Oma fescher, farbenfroher und vor allem körperbetonter einzukleiden. Vielleicht haben wir ja irgendwann einmal eine eigene Fernsehsendung: „Styling²." Also ich würds machen ...

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: orientieren  |  01.09.2009
Autor: Jacqueline
Rubrik: orientieren
01.09.2009

Was tun nach dem Abi?

"Post für dich!"

Nun bin ich also wieder zu Hause im kühlen Deutschland - das ist es nämlich, wenn ich es mit den sommerlich heißen Wochen im schönen Italien vergleiche. Ausgiebige Strandtage, interessante Sight-Seeing-Touren, erfolgreiche Shoppingbummel und kulinarische Schlemmerausflüge: Es wurde nichts ausgelassen, um den Urlaub nicht zu einem unvergesslichen Erholungstrip zu machen. Doch selbst eine verwirrte Taube oder eine hartnäckige Fledermaus, die meinen Apartmentbalkon wohl mit einem Landeplatz für eine Luxustierpension verwechselt hatten, konnten mich nicht von meiner Nervosität befreien.

Ich wusste, wenn ich wieder zurück sein würde, dann würde ein Blick in meinen Briefkasten entweder Jubelgeschrei oder Sieben-Tage-Regen-Stimmung hervorrufen. Schließlich hatte mir die zuständige Dame der Fachhochschule in Flensburg, bei der ich mich für ein Studium beworben hatte, mitgeteilt, dass ich Anfang August per Post Bescheid beläme, sofern ich angenommen werden würde.

Am Anfang meines Italienaufenthalts kam mir dies natürlich noch sehr weit entfernt vor, doch je näher die Abreise rückte, desto aufgeregter wurde ich. Kaum hatte ich zu Hause die Türschwelle übertreten, da krallte ich mir auch schon den Poststapel und blätterte Brief für Brief durch und siehe da: ein Umschlag von der FH. Ich riss ihn auf und begann zu lesen: „Sehr geehrte Frau ... an der Fachhochschule Flensburg begrüßen zu dürfen..."

Wow, das Ganze klingt für mich immer noch sehr ungewohnt: Ich bin jetzt offiziell Studentin!

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: orientieren  |  25.08.2009
Autor: Jacqueline
Rubrik: orientieren
25.08.2009