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Was tun nach dem Abi?

Der erste zweite Schritt in Richtung Studium

Da mir ja der Gastvortrag zum Thema „Entwicklung von Werbekampagnen" und überhaupt die ganzen „surroundings" so gut gefallen hatten, war ich mir schnell sicher, dass ich mich an der Fachhochschule in meinem Wohnort für einen Studienplatz in BWL mit Schwerpunkt Marketing bewerben wollte.

Nachdem ich dann endlich mein Abiturzeugnis ausgehändigt bekommen hatte, waren alle notwendigen Dokumente beisammen, um mich einzuschreiben. Weil ich ja außer Schule in den letzten dreizehn Jahren „nichts weiter" gemacht hatte, war mein Lebenslauf natürlich nicht unbedingt der längste beziehungsweise der interessanteste. Dennoch konnte ich mit meinem bescheidenen Abidurchschnitt von 1,7 bei der für die Einschreibung zuständigen netten Dame punkten. Ob es für eine Aufnahme reichen würde, konnte sie mir zwar nicht hundertprozentig garantieren, aber sie war sehr zuversichtlich. Das beruhigte mich irgendwie, denn auf die Frage meiner Mutter, was ich denn machen würde, wenn ich nicht angenommen werde, reagierte ich ein wenig nervös.

Ja, was wäre, wenn nicht alles so klappen würde, wie ich es mir wünschte? Was wäre, wenn ich noch ein Jahr warten müsste?

Natürlich würde ich versuchen die Zeit bestmöglich zu nutzen. Ein längerer Auslandsaufenthalt oder ein Praktikum in einer Werbeagentur oder bei der Zeitung wären da vielversprechende Alternativen, die meinen bisher eher kurzen Lebenslauf um einige wertvolle Zeilen (und vor allem Erfahrungen) erweitern würden.

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: orientieren  |  02.07.2009
Autor: Jacqueline
Rubrik: orientieren
02.07.2009

Was tun nach dem Abi?

"Alte Schule, altes Haus ?"

... das war der Titel des Liedes, das wir in der Grundschule bei unserer Abschlussfeier gesungen haben. Es ist von Rolf Zuckowski und hatte sich als unendlicher Ohrwurm in meinem Kopf eingenistet, als ich die Stufen zur festlich geschmückten Aula meiner aktuell „alten" Schule empor schritt. Dreizehn Jahre Schule liegen nun hinter mir. Jetzt war es endlich soweit: das große Finale, der glamouröse Showdown - der Abiball.

Viele aus meinem Jahrgang waren gar nicht wiederzuerkennen. In den vergangenen neun Jahren habe ich einige von ihnen noch nie im Kleid oder Anzug gesehen und heute waren alle in wunderschönen Ballkleidern (und Anzügen) zu bestaunen. Insgeheim jubilierten wir Mädels alle: Jedes Kleid war nur einmal vertreten. Dem Abiball konnte also kein oberflächlicher Zickenkrieg im Wege stehen. Stattdessen wurde die Bühne „gerockt" als gäbe es kein morgen mehr. Unser Jahrgang hatte auch guten Grund zum Feiern, schließlich haben alle ohne Ausnahmen bestanden und das Abi in der Tasche. Und als wenn das nicht genug wäre, haben wir auch noch einen Schulrekord bei der Gesamt-Abidurchschnittsnote aufgestellt!

„Yippie yippie yeah, yippie yeah, Krawall und Remmidemmi..."

Egal, wo ich hinblickte, alle tanzten ausgelassen, dass der Boden bebte oder saßen lachend mit Freunden, Familie und Lehrern an den Tischen.

Dieses Szenario behalte ich gern als eines der letzten Bilder „meines alten Alten Gyms" in Erinnerung. Aber man sieht sich ja immer zweimal im Leben ...

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: orientieren  |  29.06.2009
Autor: Jacqueline
Rubrik: orientieren
29.06.2009

Was tun nach dem Abi?

"Mäuschen, sag mal PIEP?!"

Endlich - ich hab's hinter mir! Ich habe das Abitur in der Tasche! Am liebsten würde ich jubelnd durch die Gegend laufen, aber dann würde man mich sehr wahrscheinlich für vollkommen verrückt erklären. Die Leute gucken mich ja jetzt schon alle so komisch an, weil ich jeden, egal ob bekannt oder unbekannt, mit einem „Permanentgrinsen" grüße. Ich fühle mich, als hätte ich unglaublich viel Ballast abgeworfen und würde jetzt mit einem Heißluftballon wie eine Wasserfontäne in die Höhe schießen:

„Weite Welt, ich komme!"

Dabei ging es mir heute Morgen noch ganz anders. Vor meiner mündlichen Abi-Prüfung habe ich versucht, möglichst NICHT daran zu denken, dass ich in etwa einer Stunde mit mindestens fünf Lehrern (und zwei Schülern des zwölften Jahrgangs als Zuschauer) in einem Raum sitzen werde. Schon allein der Gedanke daran machte mich ganz nervös.

Um halb zehn war es dann soweit: Ich wurde von einem Lehrer aus dem Bearbeitungsraum abgeholt, in dem ich in einer halben Stunde zwei Aufgaben zu Entwicklungsländern und speziell zu Afrika lösen sollte, und dann zum Erdkundeprüfraum gebracht. Was für ein Service!

Ich nahm Platz und hoffte, dass man mir nicht ansehen würde, wie aufgeregt ich war.

Tja, heute Mittag findet die Ergebnisverkündung statt. Ich bin schon total hibbelig ...

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: orientieren  |  23.06.2009
Autor: Jacqueline
Rubrik: orientieren
23.06.2009