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Zwischen Ausbildung und Studium

FOMO und digital Detox

In einem Monat ziehe ich um. Damit ich nicht in der neuen Wohnung vor einem Berg an Sachen stehe, die ich im Grunde vorher schon nicht brauchte, sortiere ich meine Sachen aus. Dabei gehe ich nacheinander verschiedene Kategorien durch: Möbel, Bücher, Kleidung, Elektronik.
Momentan ist es besonders wichtig, Prioritäten zu setzen, denn gerade stehen der Umzug und die Vorbereitungen fürs Studium an erster Stelle.

Ich scrolle in einer kurzen Pause durch Instagram und sehe tolle Fotos von Meer und weißen Stränden. Bei 31 Grad in meiner Dachgeschosswohnung sinkt die Motivation, meine Sachen auszusortieren auf ein Minimum. Und schon ist das erste YouTube-Video an und Menschen erzählen mir von ihrem tollen Leben. Tschüss Prioritäten!
Da meldet sich meine innere Stimme: „Du hast doch ein tolles Leben“. „Ja, doch was auf mich zukommt, weiß ich nicht“. Durch den inneren Monolog wird mir klar: Ich habe etwas Bammel. Versteht mich nicht falsch, Veränderungen sind was ganz Tolles, doch eigentlich bin ich gerade erst richtig in Hannover angekommen. War es die richtige Entscheidung, wegzugehen? Langweile ich mich dann an dem neuen Ort? Verpasse ich was? „Fear of missing out“, kurz FOMO ist die Angst davor, etwas zu verpassen. Ein Phänomen, das in unserer heutigen Gesellschaft präsenter denn je ist.
Doch tief im Inneren spüre ich: Ich freue mich auf mein Studium und die neue Herausforderung. Mein Handy blinkt, eine Freundin liegt am Stand auf Bali. Deshalb schalte ich mein Handy auf Flugmodus und sortiere aus, für das JETZT und MICH.

Autor: Lee-Ceshia   |  Rubrik: studium  |  Jul 9, 2019

Zwischen Ausbildung und Studium

Freundschaften

Manche Freundschaften halten ein ganzes Leben lang, andere sind für gewisse Zeit bestimmt. Es gibt Phasen, in denen du sehr viel Zeit mit einer Person verbringst, aber dann wird es weniger oder ebbt ganz ab. Auch das ist in Ordnung. Dann gibt es Freundschaften, die keinen ständigen Kontakt brauchen. Sie leben von Erinnerungen, die bei jedem Wiedersehen neu aufleben. Manche Freundschaften brauchen hingegen regelmäßige Treffen.
Freundschaften sind eine besondere Art von Beziehungen. Mit manchen Freunden teilt man ganz viele Interessen, man hat ähnliche Ansichten und Lebensweisen. Mit einigen verbindet dich nur eine Komponente und bei wieder anderen macht gerade das Gegensätzliche den Reiz aus.
Einige Freundschaften brauchen viel Sarkasmus und Ironie, andere wiederum Offenheit und Ehrlichkeit. Vielleicht funktioniert die Freundschaft nur in der Gruppe oder nur in der Zweisamkeit, manchmal auch beides.
Bei den einen weiß man, wie sie wohnen, wie sie ihre Socken aufhängen, welchen Pulli sie am liebsten tragen, welche Macken und Angewohnheiten sie haben. Andere kennst du nur oberflächlich oder du kennst nur eine Seite von dieser Person.
Manche Freundschaften entstehen beim Kennenlernen, andere brauchen Jahre, um sich zu entwickeln und man fragt sich, warum das so lange gedauert hat.

Autor: Lee-Ceshia   |  Rubrik: orientieren  |  Jun 26, 2019
Autor: Lee-Ceshia
Rubrik: orientieren
Jun 26, 2019

Zwischen Ausbildung und Studium

Ein neues Zuhause suchen

Ist es nicht toll, eine neue Wohnung einzurichten? Ich lasse mich gerne inspirieren von Katalogen oder Online-Blogs. Ich streiche gerne Wände und liebe es, Möbel auseinander und wieder zusammenzubauen.
Aussortieren, Umzugskisten packen und einen neuen Schritt gehen – darauf freue ich mich. Doch dafür benötigt man erst mal eine neue Wohnung!
Ich habe zwei Monate Immobilien-Portale durchgeklickt und wurde mit Push-Benachrichtigungen um 2 Uhr morgens belästigt. Ich hatte zwei kleine Panikattacken, eine große und alle möglichen Ängste. Meine Wohnung ist nämlich bereits gekündigt und die Deadline rückt in Reichweite. Und nicht nur die Angst, sondern auch die Aufregung, der Wunsch nach etwas Neuem, das Kribbeln unter den Fingern wird immer stärker.
Und dann hatte ich eine Besichtigung, zwei Tage später die Bestätigung und nun den Mietvertrag. Es ging ja doch ganz schnell und einfach. Also heißt es langsam, von meiner ersten eigenen Wohnung Abschied zu nehmen, von diesen vier Wänden, die mir Rückzug geboten haben.
Ich bin sehr gespannt wie es weitergeht. Ich sortiere momentan aus und habe angefangen, die Inhalte meines Vorratsschranks „aufzubrauchen“ – als ob das je möglich wäre! Meine Freunde vermisse ich jetzt schon. Dabei hab ich noch 55 Tage Zeit mit ihnen. Ein neuer Schritt, eine neue Stadt und ganz viele Abenteuer warten auf mich. Ich bin sehr aufgeregt!

 

Autor: Lee-Ceshia   |  Rubrik: studium  |  Jun 13, 2019
Autor: Lee-Ceshia
Rubrik: studium
Jun 13, 2019