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Zukunft Ingenieurin?

Wegen Überfüllung geschlossen?!

„Sollten die fehlenden Unterlagen spätestens bis zum Bewerbungsschluss (15.01. bzw. 15.07. des Jahres) nicht vorliegen, kann Ihre Bewerbung beim Vergabeverfahren wegen Unvollständigkeit nicht berücksichtigt werden." Weiter oben finde ich jedoch zu meiner Beruhigung den Vermerk: „Ihrem Zulassungsantrag waren alle erforderlichen Unterlagen/ Nachweise beigefügt."

Diese Schreiben von der Fachhochschule wurde mir schon vor ein paar Wochen zugeschickt, kurz nachdem ich mich für meinen Wunschstudiengang beworben hatte. Sorgfältig hatte ich die Angaben, die ich zu meiner Person machen musste, ungefähr einhundert Mal überprüft, um auch ja keinen Fehler zu machen, und die zusätzlich zu meiner Online-Bewerbung erforderlichen Unterlagen wie Lebenslauf mit Lichtbild oder beglaubigte Zeugniskopie noch am selben Tag per Post abgeschickt. Danach hieß es warten, bis die Bewerbungsfrist abgelaufen war, damit endlich die Entscheidung über Zulassung oder Nichtzulassung getroffen werden konnte.

Auf diese Entscheidung warte ich auch im Moment noch, denn die Bewerbungsfrist ist ja gerade erst abgelaufen. Dennoch wurde ich gestern unsanft aus meiner Morgenmüdigkeit aufgeschreckt, als mir aus unserer Tageszeitung die Meldung ins Auge sprang, dass sich an „meiner" FH noch nie so viele Studieninteressierte beworben hätten - einen besonderen Run gebe es hier auf „zukunftsweisende Studienfächer" wie beispielsweise „Energie- und Umweltmanagement". Ob mein NC von 1,7 dann wohl noch ausreicht, wird sich hoffentlich bald zeigen ...

Autor: Janine  |  Rubrik: studium  |  23.07.2009
Autor: Janine
Rubrik: studium
23.07.2009

Zukunft Ingenieurin?

Wie jetzt? Das geht nur noch online?

Nachdem ich nun endlich mein Abiturzeugnis in Händen hielt, konnte es losgehen: Lieber früher als später wollte ich mich an der Fachhochschule (FH) für meinen absoluten Wunschstudiengang anmelden. Und so begann ich mich sorgfältig durch die langen, aber zu meiner größten Freude auch sehr übersichtlich gestalten Informationen für Studieninteressierte auf der Homepage der FH durchzuwälzen.

Am Ende war ich mir aber über eines immer noch nicht im Klaren: Wo sollte ich denn nun das Anmeldeformular her bekommen? Zwar wurde immer wieder auf das Online-Einschreibeverfahren hingewiesen, aber das konnte doch nicht die einzige Möglichkeit sein? Zumal es mir auch nicht möglich war, auf diese Funktion zurückzugreifen, da ich immer wieder eine Fehlermeldung erhielt.

„Nicht verzagen, das Studiensekretariat fragen!", dachte ich mir also und griff zum Telefon. Über die prompte und kompetente Hilfe war ich gleichzeitig ein bisschen erstaunt, aber vor allem hocherfreut: Die freundliche Dame erklärte mir sehr hilfsbereit, dass es nur noch die Online-Funktion gebe und ich mich nur so für einen Studienplatz bewerben könne. Mit dem technischen Problem kenne sie sich zwar nicht aus, aber ich würde spätestens am nächsten Tag eine E-Mail erhalten, in der mir Hilfe zu meiner Frage angeboten würde.

Und siehe da - eine Stunde später gelang es mir schon, mich für den Studiengang zu bewerben. Und wenngleich ich das altmodische, schriftliche Verfahren einer Online-Bewerbung vorgezogen hätte, bin ich über diesen unkomplizierten und einfachen Vorgang dennoch erfreut. 

Autor: Janine  |  Rubrik: studium  |  15.07.2009
Autor: Janine
Rubrik: studium
15.07.2009

Zukunft Ingenieurin?

Goodbye, my dear ...

Die Entlassungsfeier ist schon lange vorbei, der Abiball auch. Wir hatten wohl alle einen wunderschönen Tag, an dem in der festlich geschmückten Aula sehr persönliche, nahegehende Abschiedsreden gehalten wurden, an dem wir bis tief in die Nacht in unseren Ballkleidern beziehungsweise festlichen Anzügen getanzt und an dem wir uns auf lange Zeit von unserer Schule verabschiedet haben. Doch halt! Letzteres stimmt irgendwie doch nicht so ganz. Doch wo soll ich anfangen?

Da sind zum einen die Proben für das Sommerkonzert, die mich die letzten Wochen mindestens jeden zweiten Tag in die Schule führten, da ist der Besuch der ukrainischen Austauschschüler an meiner Schule, bei dem ich auf jeden Fall einen Gastschüler aufnehmen werde, da ist das Deutsch-Leistungskurs-Projekt der zwölften Jahrgangsstufe, das mich am Dienstag Abend in die Schule führt, da ist die Einladung meines ehemaligen Physik-Leistungskurslehrers, doch mal wieder in seinem Unterricht vorbeizuschauen und eine Tasse Kaffee zu trinken und zu guter Letzt die Einladung, mit dem Schulchor im Herbst eine Woche nach Schweden zu fahren, die ich aber auf Grund meines Studienbeginns nicht wahrnehmen kann.

In meiner Aufzählung vergessen habe ich auch noch das Ehemaligentreffen an unserer Schule, das jedes Jahr am 2. Weihnachtstag stattfindet. Ich sage bewusst „meine Schule" und nicht etwa meine „alte Schule" oder „meine ehemalige Schule", denn für mich ist sie noch lange keine Vergangenheit. Und die vielen Ehemaligenberichte in der Schülerzeitung, die vielen Ehemaligen, die man jedes Jahr auf dem Abiball trifft und die Tatsache, dass ich diese Schule (fast) immer unheimlich gerne besucht habe, lassen mich diese Zeit (noch) nicht als vollkommen abgeschlossene Vergangenheit betrachten.

Aber nun zählt erst einmal, was unserer ehemaliger Jahrgangsleiter in seiner Rede so schön sagte: „ Doch nun wendet den Blick nach vorn, feiert euer Abitur und geht danach hinaus in die Welt und werdet glücklich."

Autor: Janine  |  Rubrik: orientieren  |  07.07.2009
Autor: Janine
Rubrik: orientieren
07.07.2009