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Studieren im Ausland

Rückblick und Neustart

Nach einem eher unerfreulichen letzten Semester, in dem ich mich in Volkswirtschaftslehre versucht habe und leider nicht besonders erfolgreich war, starte ich nun wieder voll durch, um wieder zu alter Form zurückzufinden. Warum das nötig ist? Volkswirtschaftslehre hat sich als totaler Reinfall herausgestellt. Ich habe in allen meinen Kursen Probleme gehabt. Da gab es zwei Einführungskurse in die Volks-und Marktwirtschaft, einen Mathekurs und einen VWL-Kurs für Fortgeschrittene. War ich damals in der Schule noch interessiert an der Thematik, so habe ich mich nun dabei ertappt, wie ich mit völligem Desinteresse und relativ wenig Motivation durch das letzte Semester gegangen bin.

Im Mathekurs musste ich sogar die Notbremse ziehen.Wenn sich ein Student sicher ist, in einem bestimmten Fach keine gute Note erreichen zu können, es aber zu spät ist, sich aus diesem Kurs wieder abzumelden, besteht die Möglichkeit, ihn mit „P/NC“ bewerten zu lassen. Das bedeutet, man bekommt entweder die Note „pass“, welche signalisiert, dass man den Kurs bestanden hat, oder man bekommt mit dem Vermerk „n/c“ keine Leistung in diesem Kurs anerkannt. Mit diesem „n/c“ musste ich mich in meinem Mathekurs leider zufrieden geben. Am besten abgeschnitten habe ich im VWL-Kurs. Hier habe ich sogar mit der Note A+ bestanden, das ist die bestmögliche Note. In den anderen beiden Kursen war meine Leistung zwar gut genug, um zu bestehen, aber dennoch nicht das Gelbe vom Ei. Deswegen habe ich mich dazu entschlossen, der Volkswirtschaftslehre den Rücke zu kehren und mich lieber wieder voll und ganz auf meine Medienkurse zu konzentrieren.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  16.09.2014
Autor: Katharina
Rubrik: studium
16.09.2014

Studieren im Ausland

Ein echter Glücksgriff

Vor dem ersten Street-Dance-Kurs war ich unglaublich aufgeregt und schwitzte. In Deutschland hatte ich nur ganz wenig Hip Hop und Street Dance gemacht, sondern hauptsächlich Jazz, Musical Dance und Ballett. Ich hatte Angst, dass alle anderen Teilnehmer viel besser sein würden und ich als die steife Europäerin dastehe. Doch hatte ich nicht allzu lange Zeit, mir Gedanken zu machen, da ein Junge auf mich zukam und mich fragte: „Bist du hier wegen dem Street-Dance-Kurs?“ Als ich seine Frage bejahte und mich erkundigte, ob er auch teilnehmen würde, lachte er nur und sagte: „Hi, ich bin Igor. Ich werde den Kurs leiten. Du bist sicher Esther, die deutsche Austauschstudentin, oder? Wie schön, dass du mitmachst. Ich hoffe, der Kurs wird dir gefallen.“

Als ich ihn fragte, welche anderen Fächer er noch unterrichte, erklärte er mir, dass er noch gar kein richtiger Dozent sei, sondern dieser Kurs eine Art „Stipendium“ für ihn darstelle. „In Brasilien haben wir Studierenden die Möglichkeit, ein Projekt an der Uni durchzuführen. Dafür bekommen wir dann eine finanzielle Unterstützung. Ich hatte Glück und mein Street-Dance-Kurs wurde angenommen. Eigentlich studiere ich Sport, aber ich tanze schon seit ich ganz klein bin.“ Obwohl sich viele schon kannten, machten wir zuerst eine kleine Kennenlernrunde. So erzählten alle, welche Erfahrungen sie bereits mit Tanz gemacht hatten und was sie sich von dem Kurs erhofften. Ich war erleichtert, als ich feststellte, dass die meisten aus anderen Tanzrichtungen kamen und ich nicht die Einzige war, die nur wenige Vorkenntnisse hatte. Außerdem war Igor ein super Lehrer und führte uns langsam und spielerisch in die verschiedenen Bewegungen ein. Der Kurs ist ein echter Glücksgriff!

Autor: Esther  |  Rubrik: orientieren  |  15.09.2014
Autor: Esther
Rubrik: orientieren
15.09.2014

Studieren im Ausland

Eine Woche zwischen Orientierung und Improvisation

An dieser Uni ist die Hölle los! Aber im positiven Sinne. Es gibt hier ein eigenes Gebäude, in dem das International Office angesiedelt und das als Wohnzimmer für die Austauschstudenten gedacht ist. Von hier aus starteten vergangene Woche die „Orientation Events“. Die Idee ist, dass sich alle neuen Studenten eine Woche vor Unibeginn so gut wie möglich einleben sollen. Und ja, wir haben uns eingelebt – in einem mörderischen Tempo. Auf dem Plan standen „Meet and Greets“, ein Ikea-Besuch, „Walking Tours“ am Campus und in der Stadt, Kulturabende mit Musik und Essen aus aller Welt, Spielenachmittage und die offizielle Willkommensrede des Unipräsidenten. Dafür wurden alle 3.000 Austauschstudenten in einen riesigen Festsaal im Herzen des Campus bestellt und jeder bekam ein Willkommensgeschenk: einen Jutebeutel mit dem Unilogo, einige Gutscheine und als Highlight einen Schal in den Farben der UCD in blau und gelb. Es folgte die „Scarfing Ceremony“. Wir hängten uns die Schals um und beglückwünschten uns gegenseitig, nun ein Teil der Unigemeinschaft zu sein. Wir waren jetzt also offiziell dabei!

Dies war der spaßige und informative Teil der Woche. Doch nebenbei stand ja auch noch die endgültige Kurswahl und Kursregistrierung an. Dazu muss ich gleich sagen: Ich habe mir in den vergangenen Wochen um die 284 mögliche Varianten für meinen Stundenplan überlegt. Die konnte ich gleich mal alle vergessen. Entweder waren die Kurse schon voll, ich durfte sie aufgrund fachlicher Einschränkungen nicht belegen oder sie passten letzten Endes doch nicht in meinen Stundenplan. Doch anstatt mich davon entmutigen zu lassen, sah ich dieses Semester nun als Chance, mal ganz neue Sachen auszuprobieren. Ich habe ja schon fast alle Module für meinen Abschluss fertig und bin somit nicht zwangsläufig auf Kurse angewiesen, die ich einbringen kann. Deshalb stellte ich mir eine bunte Mischung aus Kursen zusammen, die mich wirklich interessieren: Einführung in die Probleme der Philosophie, Einführung in das Politsystem Irlands, Einführung in die Ästhetik der Filmsounds, Literatur irischer Schriftstellerinnen, englischsprachige Literatur der Romantik und mein Highlight: „Ireland Uncovered“. Diesen Kurs haben viele ehemalige Austauschstudenten empfohlen. Darin wird die Geschichte, Kultur, Sprache und Entwicklung Irlands behandelt und sowohl theoretisch in Vorlesungen als auch praktisch auf Exkursionen behandelt. Darauf freue ich mich besonders. Denn wer will schon vom Auslandssemester heimkommen und keinen Plan haben, wo er eigentlich gewesen ist!? Saint Patrick – ich komme!

Autor: Sabrina  |  Rubrik: studium  |  11.09.2014
Autor: Sabrina
Rubrik: studium
11.09.2014