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Schülerleben live

Die ersten Etappen

Endlich haben wir die Zeit gefunden, uns mit unserem Work & Travel-Jahr auseinanderzusetzen und mit der Planung der Reiseroute zu beginnen. Zuerst haben wir den Zeitraum gewählt. Anfang Juli nach den Abschlussfeiern und Zeugnisausgaben soll es losgehen. Rechtzeitig vor den ersten Bewerbungsfristen für Studien- und Ausbildungsplätze im April wollen wir wieder zu Hause sein. Das bedeutet, dass uns ungefähr 216 Tage zur Verfügung stehen. Etwa die Hälfte der Zeit wollen wir wandern, die andere Hälfte arbeiten.
Als nächstes haben wir die Gesamtstrecke festgelegt, die von unserem Wohnort bis nach Hirtshals geht, einer Hafenstadt im Norden Dänemarks. Bis dahin wollen wir kommen. Falls wir dann noch Zeit haben, könnten wir mit der Fähre nach Norwegen übersetzen und dort im südlichen Bereich wandern und arbeiten.
Anschließend haben wir ausgerechnet, wie viele Kilometer wir am Tag beziehungsweise in einer Woche laufen müssen. Um schnell voranzukommen, wollen wir jeweils eine Woche am Stück laufen und eine arbeiten. Um die Route im Detail zu planen, haben wir Google Maps genutzt. Dabei haben wir immer einen Ort gewählt, den wir innerhalb einer Woche erreichen können, und dort nach landwirtschaftlichen Betrieben gesucht. Die Namen und Orte der Betriebe haben wir in Screenshots festgehalten und in unser Word-Dokument eingefügt, wo für jede Etappe die Reiseroute mit Kilometerzahl und möglichen Arbeitgebern aufgelistet ist. Damit haben wir schon einiges geschafft. Im nächsten Schritt werden wir bei den Betrieben anfragen, ob wir bei ihnen arbeiten dürfen. Bei denen, die wir in der Erntezeit erreichen, mache ich mir keine Sorgen, die werden ein paar helfende Hände bestimmt gebrauchen können.

Autor: Laura  |  Rubrik: orientieren  |  20.11.2018

Schülerleben live

Was kommt nach der Schulzeit?

Die Zeit beweist immer wieder aufs Neue, dass sie sich nicht aufhalten lässt. Jetzt sind nicht nur die letzten Sommerferien meiner Schulzeit vorbei, auch die letzten Herbstferien haben begonnen. Ich habe beschlossen, diese zwei Wochen zu Hause zu verbringen und spontan zu gestalten. Eigentlich wollte ich viel Zeit mit meiner Freundin verbringen, damit wir unser „Work and Travel“-Jahr planen können, doch sie ist pünktlich zu Ferienbeginn krank geworden. Hoffentlich kommen wir dann in der zweiten Woche noch dazu. Unsere grobe Idee ist es, dass wir im Spätsommer am Rhein in den Weinbaugebieten unterwegs sein wollen. Da könnten wir möglicherweise bei der Weinlese mitarbeiten und auch andere Landwirte können in der Erntezeit bestimmt helfende Hände gebrauchen. Natürlich müssen wir uns vor der Abreise um die Jobs kümmern, weshalb wir die genaue Route planen sollten. Doch das ist bisher reine Theorie. Bedenken müssen wir zudem, dass wir im Winter auf jeden Fall Unterkünfte brauchen – und es nicht so viel Arbeit gibt.
Bis meine Mitstreiterin fit ist, kann ich andere Freunde treffen, die ich nicht so oft sehe, da sie auf eine andere Schule gehen. Mit einer Freundin habe ich gestern im Kino „Ballon“ gesehen und passend dazu waren wir anschließend beim Lichtfest in Leipzig, das jedes Jahr zum Gedenken an die Friedliche Revolution von 1989 stattfindet. Dabei haben wir noch eine weitere gute Freundin von uns getroffen. Solche Tage kann es meinetwegen gerne öfter geben!

Autor: Laura  |  Rubrik: orientieren  |  25.10.2018
Autor: Laura
Rubrik: orientieren
25.10.2018

Schülerleben live

Immer wieder Dresden


Physik hatte ich abgewählt, aber zur Physikexkursion musste ich trotzdem mitfahren. Das lag daran, dass ich die einzige bin, die Physik nicht weitermacht, sondern sich für Französisch entschieden hat. Ich bin zwar kein Sprachgenie, aber Französisch macht mir doch mehr Spaß als Physik. Die Tatsache, dass ich mit zur Physikexkursion musste, fand ich eher lustig als nervig. Während alle anderen ernsthaft mit ihren Aufgaben beschäftigt waren, hatte ich keinerlei Verpflichtungen und konnte das Ganze entspannt angehen. Wir waren in Dresden Rossendorf, im Schülerlabor DeltaX, um mehr über Radioaktivität und Strahlungen zu lernen. Von dem Thema hatte ich zwar keine Ahnung, fand es aber spannender als in ein Museum zu gehen. Vielen ging es jedoch auf die Nerven, dass diese Exkursion in Dresden stattfand, weil es dadurch ein langer Tag wurde. Als wir unsere Forschungen im Labor abgeschlossen hatten, stand den anderen eine lange Heimfahrt bevor – mir jedoch nicht. Erst vor ein paar Wochen ist eine gute Freundin von mir nach Dresden gezogen, um eine Ausbildung zu machen. Ich hatte ihre Wohnung noch nicht gesehen und musste ihr außerdem noch die beste Eisdiele der Welt zeigen, die ich bei unserem letzten Schulausflug nach Dresden entdeckt hatte. Statt mit den anderen den Nachmittag im Bus zu verbringen, hatte ich noch einige schöne Stunden in Dresden, die sich auf jeden Fall gelohnt haben.

Autor: Laura  |  Rubrik: orientieren  |  15.10.2018
Autor: Laura
Rubrik: orientieren
15.10.2018