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Schülerleben live

Fast fertig!

Die Wochen vergehen zurzeit wie im Flug. Mein Kopf ist voller Termine und Aufgaben, die ich meist auf dem letzten Drücker erledige, weil vorher keine Zeit dafür ist. Die Wochenenden sind lediglich eine kleine Atempause bevor ich wieder in die Woche tauche und versuche, alle Hausarbeiten zu erledigen und nebenbei noch für die zahlreichen Klausuren zu lernen. Auch die kleinen Tests, die die Lehrer ganz nett finden, damit die Schüler ihre Noten verbessern können, darf man nicht vergessen. Sonst würde der Plan nach hinten losgehen: Statt mich zu verbessern, würde ich mich verschlechtern.
Doch heute haben wir endlich die vorletzte Klausur geschrieben. Jetzt steht nur noch Mathe auf dem Plan und die eine oder andere kleine Leistungskontrolle. In vielen Fächern stehen die Noten bereits fest und so langsam wird der Unterricht ein wenig lockerer. Man spürt deutlich, dass es Zeit für Ferien ist. Nach dem Notenschluss in einer Woche ist der geregelte Schulalltag für dieses Jahr sowieso vorbei, denn an unserer Schule ist es üblich, diese Tage für Projekte zu nutzen.
Ich finde, mein 11. Schuljahr ist viel zu schnell vorbei gegangen. Vor einem Jahr war ich noch froh, als ich die BLFs, die „Besonderen Leistungsfeststellungen“, hinter mich gebracht hatte. Damals konnte ich mir nicht vorstellen, jemals eine Facharbeit zu schreiben oder diese zu verteidigen. Genauso wenig kann ich mir jetzt vorstellen, in genau einem Jahr meine Prüfungsergebnisse zu erhalten. Doch ich werde das Beste daraus machen.
Jetzt kann ich mich erst mal auf das Wochenende freuen. Auch auf die näher rückenden Sommerferien freue ich mich schon jetzt. Ich habe endlich einen Job in Leipzig sicher, so dass ich drei Wochen in den Ferien arbeiten kann. Die restlichen drei Wochen werden sicherlich eine schöne Zeit, bevor es zum letzten Mal in den ersten Schultag des neuen Jahres geht. Dann wird es Ernst mit dem Abitur, dem Planen meiner Reise und vor allem auch dem Planen meines späteren Lebens, meines Studiums und meines Berufeinstiegs.

Autor: Laura  |  Rubrik: orientieren  |  18.06.2018
Autor: Laura
Rubrik: orientieren
18.06.2018

Schülerleben live

Reise ins Elsass

In der zweiten Ferienwoche ging es für mich ins Elsass. Rund dreieinhalb Stunden fuhr ich mit dem Zug nach Straßburg, für nur 21 Euro mit dem Baden-Württemberg-Ticket Young. Es war für mich die erste Reise, die ich ganz alleine bestritt – ich und mein großer Backpacker-Rucksack, den ich von meinen Eltern zu Weihnachten geschenkt bekommen habe.
Für mich stand bei dieser Reise nicht das Touristische im Vordergrund, sondern vor allem, dass ich mein Französisch kurz vor den Kommunikationsprüfungen Mitte Juni noch verbessern kann. Deshalb entschied ich mich bewusst gegen ein Hostel oder eine Jugendherberge. Im Internet habe ich schon vor langer Zeit von der Plattform „Couchsurfing“ gelesen. Dort können sich Gastgeber anmelden, um für meistens ein oder zwei Nächte jemanden bei sich kostenlos übernachten zu lassen. Die Hosts (Gastgeber) werden dann von den Reisenden bewertet. Natürlich waren meine Eltern sehr skeptisch, dass ich bei Fremden übernachten werde.
Doch die Bedenken stellten sich als absolut unbegründet heraus: Ich habe bei zwei verschiedenen Hosts übernachtet und ich habe mich mit beiden gut verstanden. Mit dem Einen ging ich zum Beispiel abends essen, anschließend sprachen wir noch fast vier Stunden lang auf Französisch. Er verbesserte mich und meine Aussprache immer wieder, was mir sehr weiterhalf. Und man kann es sich kaum vorstellen, aber am nächsten Tag dachte ich manchmal schon in der Fremdsprache. Alles in allem, verbrachte ich eine sehr schöne Woche in den Städten Straßburg, Mülhausen und Colmar, und lernte eine Menge neuer Wörter.
Ich plane schon jetzt meine Andalusien-Rundreise Anfang Juli direkt nach dem Abiball. Da werde ich auf jeden Fall wieder couchsurfen. Dann heißt es: Spanisch lernen und sprechen für mein Praktikum bei einer deutschen Zeitung in Alicante ab August. Ich freue mich schon sehr!

Autor: Tobias  |  Rubrik: orientieren  |  13.06.2018

Schülerleben live

Ein Ausflug nach Dresden

Wenn man bei uns im Deutsch-Leistungskurs ist, hat man das Los gezogen, seine seltene Freizeit in Theatern zu verbringen. Diese Ausflüge sind keine Pflicht, aber wer sagt schon Nein zu einer Fahrt nach Dresden?
Die 100. Aufführung von Shakespeares „Hamlet“ war also der Grund, weshalb ich am Pfingstsonntag nicht entspannt zu Hause saß, sondern im Zug nach Dresden. Im Nachhinein war dieser Ausflug eine schöne Abwechslung am langen Wochenende, schließlich bin ich nicht alle Tage in der Landeshauptstadt. Da wir vor der Theateraufführung noch etwa zwei Stunden Zeit hatten, konnten wir ein paar sehenswerte Orte in der Altstadt besuchen und uns die Füße vertreten. Das war auch nötig, da die Aufführung drei Stunden ging und die Sitzreihen kaum enger hätten sein können.
In Bezug auf Theateraufführungen bin ich zwiegespalten. Grundsätzlich sehe ich gerne das eine oder andere Werk auf der Bühne. Doch in letzter Zeit waren die meisten Aufführungen, die ich besucht habe, meiner Meinung nach nicht besonders gut umgesetzt. Aber von „Hamlet“ wurde ich positiv überrascht. Die Dresdner Inszenierung ist auf jeden Fall sehenswert, auch wenn ich von der Schlussszene ein wenig enttäuscht war – aber ich möchte nichts spoilern!
Vor der Rückfahrt nach Leipzig hatten wir jede Menge Glück: Ganz knapp haben wir noch die letzte Straßenbahn ergattert, die uns rechtzeitig vor der Abfahrt unseres Zuges zum Hauptbahnhof Dresden fuhr und dort konnten wir uns zwei Minuten vor Ladenschluss Verpflegung für die Fahrt kaufen. Der Ausflug nach Dresden wird mir gut in Erinnerung bleiben.

Autor: Laura  |  Rubrik: orientieren  |  07.06.2018
Autor: Laura
Rubrik: orientieren
07.06.2018