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Schülerleben live

Schule, ade!

Und schließlich kam auch der Tag, der alles beenden sollte. Der Tag, der den Abschluss der gesamten Schulzeit markieren sollte. Bisher bedeutete der letzte Freitag im Schuljahr den Start in die Sommerferien. Man bekommt seine Zeugnisse und verabschiedet sich bis zum nächsten Schuljahr von Freunden und Lehrern. Für uns Abiturienten bedeutete dieser Tag einen Abschied auf unbestimmte Zeit. Wir werden uns wahrscheinlich noch das ein oder andere Mal wiedersehen, aber der Zeitpunkt liegt in weiter Ferne und ist noch unklar. Der Abiball war jedoch nicht nur ein Abschied, sondern auch der Abschluss eines gesamten Kapitels unseres Lebens. Bis jetzt haben wir den Großteil unseres Lebens in der Schule verbracht, in einem System mit festen Regeln, einem vorgeschriebenen Weg und einem festgelegten Ziel. Doch in dem Moment, in dem wir unser Abiturzeugnis in den Händen hielten, mussten wir auf eigenen Beinen stehen und unsere eigenen Entscheidungen treffen. Jetzt wissen wir nicht mehr, was uns im Herbst erwartet und müssen unsere eigenen Wege gehen.  

Während der Schulzeit haben wir uns immer wieder darüber aufgeregt, dass wir den Großteil von dem was wir lernen, nie brauchen werden. Das stimmt wahrscheinlich auch. Aber man sollte nicht vergessen, dass wir tatsächlich auch vieles gelernt haben, wofür wir dankbar sein können. Es geht jedoch nicht nur um das Wissen, was uns vermittelt wurde, sondern auch um die sozialen Kompetenzen, wie das Arbeiten in Gruppen, das Erfüllen von Pflichten und das Durchbeißen..

Natürlich war es schön, sich von der Schulzeit zu verabschieden. Aber einiges werden wir bestimmt auch vermissen, wenn wir dann in ein paar Wochen ein neues Kapitel aufschlagen.

Autor: Laura  |  Rubrik: orientieren  |  Aug 2, 2019
Autor: Laura
Rubrik: orientieren
Aug 2, 2019

Schülerleben live

Abschlussfahrt

Unsere Abschlussfahrt ging nach Spanien – und zwar erst nach Barcelona und dann nach Calella. Wir trafen uns am Mittwoch früh, um mit dem Bus nach Berlin zu fahren und von dort einen Flieger nach Barcelona zu nehmen. Hier traten die ersten Probleme auf, da eine Schülerin den Bus nach Berlin verpasst hatte. Glücklicherweise schaffte sie es, mit dem Zug nachzukommen und rechtzeitig am Flughafen zu uns stoßen. Der nächste hatte sein Handy vergessen, wohnte aber zum Glück nicht weit entfernt, sodass der Bus unterwegs bei ihm vorbeifahren konnte.
Für mich war dieser Flug nach Barcelona mein erster Flug. Da ich nur mit Handgepäck gereist bin, musste ich beim Packen auf vieles achten. Da wir fast drei Stunden vor dem Start am Flughafen waren, mussten wir lange warten. Das Fliegen an sich war jedoch echt super, vor allem da ich einen Fensterplatz hatte und somit einen guten Blick auf die Alpen und das Mittelmeer.
Vor Ort waren wir in einem Hostel untergebracht, doch die meiste Zeit verbrachten wir unterwegs. Wir besichtigten die Sagrada Familia, den Hafen und noch einiges mehr, was sehr sehenswert war. Um von einem Ort zum nächsten zu kommen, nutzten wir das Metro-Netz. Wenn man das Prinzip einmal verstanden hat, kann man sich sehr gut zurechtfinden.
Am Samstag fuhren wir dann nach Calella, wo wir nicht weit entfernt vom Strand untergebracht waren. Das war sehr vorteilhaft, da man es bei diesen Sommertemperaturen am besten im Wasser aushält. Ich habe den Eindruck, dass die Spanier sehr viel lockerer und höflicher sind als viele Deutsche. In Calella wird man im Supermarkt wohl kaum auf einen genervten Verkäufer treffen. Trotz der Tatsache, dass niemand aus unserer Gruppe auch nur ein Wort Spanisch konnte, konnten wir lustige Unterhaltungen führen. Am Dienstag ging es schließlich zurück nach Deutschland. Dank der Klimaanlagen in den Zimmern und im Bus war mittlerweile etwa die Hälfte unserer Gruppe erkältet. Für uns heißt es jetzt also Tee trinken und hoffen, dass wir bis zum Abiball wieder gesund sind.

Autor: Laura  |  Rubrik: orientieren  |  Jul 24, 2019

Schülerleben live

Nach den Ergebnissen

Der lang erwartete und gefürchtete Tag der Ergebnisverkündung war endlich gekommen: Für die meisten von uns lief es besser als erwartet. Ich war von meinen Ergebnissen sogar sehr positiv überrascht. Ich musste in keine Nachprüfung gehen und ich bin mit meinem Durchschnitt mehr als zufrieden. Das viele Lernen in den vergangenen Wochen und Monaten hat sich gelohnt und keine Stunde, die ich lernend in meinem Zimmer saß, war vergeudete Zeit. Es ist ein unbeschreiblich gutes Gefühl, zu wissen, dass Abitur gut bestanden zu haben und für das nächste Jahr einen Platz für einen Freiwilligendienst zu haben.
Kaum drei Stunden, nachdem ich meine Prüfungsergebnisse erfahren hatte, saß ich bereits im Bus nach Dresden. Dort wollte ich ein paar Tage mit einer Freundin verbringen. Dieses Treffen war schon lange geplant, darum war ich sehr erleichtert, dass ich nicht noch einmal für eine Nachprüfung lernen musste. Der Kurzurlaub wäre kaum so schön geworden, wenn ich noch zusätzlich einen Taschenrechner oder ein Geschichtsbuch im Gepäck gehabt hätte. Nun konnte ich meinen kleinen Urlaub zum Glück voll und ganz genießen. Dabei ist mir aufgefallen, wie viele schöne Orte es in meiner Umgebung gibt und dass man nicht immer weit wegfahren muss, um schöne Landschaften zu sehen. Die sächsische Schweiz reichte uns beiden vollkommen aus, um entspannte Wanderungen zu machen, hier und da auf einen kleineren Felsen zu klettern oder einfach nur in einem Café zu sitzen und Eis zu essen.

Autor: Laura  |  Rubrik: orientieren  |  Jul 16, 2019