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Schülerleben live

Ein etwas anderer Montag

So kurz vor den Abiturprüfungen verläuft unser Schulalltag nicht mehr nach dem regulären Stundenplan. Vergangenen Montag hatte ich zum Beispiel erst zum zweiten Block Unterricht und danach schon wieder Schluss. Ich hätte am Morgen also ausschlafen können, wenn ich mir nicht vorgenommen hätte, mal zur Schule zu laufen.
Statt also im Bett zu bleiben, stand ich bereits vor sechs Uhr auf, nur um kurz nach sechs Uhr das Haus zu verlassen und den 15-Kilometer langen Schulweg zu Fuß anzutreten. Im Nachbardorf angekommen gönnte ich mir spontan 20 Minuten Pause, um mit meiner Freundin auf ihren Bus zu warten und dabei noch ein Stück von ihrem Geburtstagskuchen zu essen. Trotz der Pause war ich gut im Zeitplan, ich erreichte sogar schon eine halbe Stunde eher als geplant mein Ziel. Ich schaffte die Strecke überraschend schnell und fragte mich, warum ich nicht schon mal früher auf so eine Idee gekommen war. Jedenfalls kann ich dieses Vorhaben nun abhaken – mal sehen, welche eigenartigen Ideen mir noch in den Sinn kommen.
Nach ungefähr drei Stunden Schulweg für genau 90 Minuten Unterricht konnte ich also wieder nach Hause fahren. Von da aus ging es direkt mit dem Moped zum Pferd, sodass ich schon zwei Stunden früher am Stall war als üblich. Rein theoretisch hätte ich also total viel freie Zeit, aber ein bis zwei Stunden gehen dann doch fürs Lernen drauf. Nach meinem Plan, den ich mir am Wochenende aufgestellt habe, muss ich ab heute jeden Tag genau ein Themengebiet aus dem Geschichtsunterricht durchnehmen, dann bin ich genau einen Tag vor der Prüfung damit fertig. Und was auch immer dazwischenkommt, diesen Plan werde ich einhalten!

Autor: Laura  |  Rubrik: orientieren  |  May 9, 2019
Autor: Laura
Rubrik: orientieren
May 9, 2019

Schülerleben live

Die Highlights zum Schluss

Die Mottowoche der Abiklasse ist immer lustig, aber wenn man dann selbst an der Reihe ist sich zu verkleiden, ist es noch besser. Jetzt sind wir diejenigen, die in albernen Kostümen zur Schule kommen. Nicht nur die Verkleidungen finde ich sehr lustig, sondern vor allem auch die verstörten Blicke der jüngeren Schüler. Ob wir früher auch so geguckt haben? Zwei lustige Mottos haben wir noch vor uns.
Am Mittwoch ist dann noch der Chaostag, an dem wir Spiele veranstalten und den Lehrern kleine Streiche spielen dürfen. Viele Lehrer haben sich bereits offiziell von uns verabschiedet, einige Fächer werde ich bestimmt vermissen, aber nach den meisten letzten Unterrichtsstunden bin ich eher triumphierend aus dem Raum gegangen und hab mich mit den anderen über das vorläufige Ende dieses Faches gefreut.
Ein weiteres Highlight dieser Woche war die Buchmesse in Leipzig. Da wir annahmen, dass der Zug sonntags zu den gleichen Zeiten fährt wie unter der Woche, gingen wir zur gewohnten Zeit zum Bahnhof. Der Zug kam jedoch eine halbe Stunde später als gedacht. Zum Glück kamen wir trotzdem noch rechtzeitig zur Autogrammstunde. Danach konnte das Ablaufen von fünf Hallen beginnen. Dabei sind uns tatsächlich mehrere bekannte Gesichter über den Weg gelaufen. Damit wurde das ein sehr lustiger Tag und ich freue mich darauf, nach dem tollen Wochenende noch eine lustige Schulwoche zu erleben!

Autor: Laura  |  Rubrik: orientieren  |  Apr 30, 2019
Autor: Laura
Rubrik: orientieren
Apr 30, 2019

Schülerleben live

So geht es weiter

Nicht alle Pläne gelingen. Meine Freundin und ich hatten lange die Idee, eine Art Work und Travel zu machen. Über die Zeit haben wir diesen Plan immer wieder vereinfacht, umgeworfen und komplett neu entworfen, weil wir feststellen mussten, dass wir es einfach nicht schafften. Jedes Mal, wenn wir dachten „Der Plan ist gut! Das funktioniert auf jeden Fall!“ kamen kurz darauf alle möglichen Leute mit Pro- und Kontra-Argumenten auf uns zu. Die Gegenargumente waren uns meist egal, einige konnten wir aber nicht ignorieren. Work und Travel ohne Organisation dahinter ist schwierig – wir aber wollten uns nicht helfen lassen. Schließlich ging es uns nicht darum, viel Geld auszugeben, um schließlich irgendwo arbeiten zu dürfen. Wir wollten einfach nur Reisen und dabei Geld verdienen.
Letztendlich beschloss ich, mich zur Sicherheit für sämtliche Bereiche zu bewerben. Dabei hat mir eine Freundin einen Hof vorgeschlagen, auf dem man ein Freiwilliges Ökologisches Jahr absolvieren kann. Von Freitag bis Samstag war ich dort zum Vorstellungsgespräch, oder besser gesagt zum Probearbeiten. Ich hätte nie gedacht, dass es mir dort so gut gefallen würde. Zu meiner Freude erhielt ich am Samstag dann tatsächlich eine Zusage von meinem zukünftigen Arbeitsgeber. Damit sind zwar alle anderen Pläne gescheitert. Aber was zählt ist, dass dieser neue Plan eine sehr gute Alternative für mich ist. Ich hoffe, dass ich nach diesem Jahr wenigstens herausgefunden habe, ob ein Beruf mit Pferden etwas für mich ist oder eher nicht. Ich freue mich schon darauf, in meine erste eigene Wohnung zu ziehen, das erste eigene Geld zu verdienen und vor allem aber auch, viele neue Dinge zu lernen.

Autor: Laura  |  Rubrik: orientieren  |  Apr 10, 2019
Autor: Laura
Rubrik: orientieren
Apr 10, 2019