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Schülerleben live

Termine abhaken

Ein Glück, dass diese Woche keine Klausuren für mich anstanden! Denn in den vergangenen Tagen habe ich neben der Schule viel Zeit damit verbracht, für die Theorieprüfung der Fahrschule zu lernen. Schließlich wäre es teuer geworden, wenn ich durchgefallen wäre. Doch das Lernen hat sich gelohnt und ich habe die Prüfung bestanden. Nun stehen mir nur noch ein paar Fahrstunden und die praktische Prüfung bevor.
Außerdem wird es langsam Zeit, dass ich meine Sommerferien verplane. Wenn es um Ferienjobs geht, denken viele in meiner Heimat zuerst an das Backhaus Hennig, welches regelmäßig Ferienjobs vergibt. Da ich am Montag schon zeitig Schulschluss hatte, bin ich mit meiner Freundin gleich zum Backhaus gefahren. Weit entfernt ist es ja nicht, trotzdem hätten wir uns die Fahrt schenken können, da uns nur gesagt wurde, ich solle mich per E-Mail bewerben. Das tat ich dann auch, sobald ich wieder zu Hause war. Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten und siehe da: Ich darf für zwei Wochen dort arbeiten. Da ich eigentlich in den Sommerferien drei Wochen lang arbeiten möchte, werde ich mich bald bei weiteren Unternehmen bewerben. Im Internet habe ich bereits einige gute Jobangebote gefunden – das lässt sich gut an!

Schülerleben live

(Lern-)Ferien

In weniger als zwei Wochen geht es los mit meinen Abiturprüfungen. Die ersten beiden werde ich in Deutsch und Englisch schreiben. Nun sind meine zwei Wochen Ferien fast wieder vorbei.
Doch „Ferien“ kann man dazu nicht sagen, da ich die ganze Zeit nur gelernt habe. Wenn ich kurz mal etwas anderes gemacht habe, waren meine Gedanken beim Lernen und ich bekam ein schlechtes Gewissen. Ich mache mir so kurz vor dem Abitur immer mehr Gedanken, ob ich genug gelernt habe oder noch mehr machen sollte.
In den Ferien habe ich fast nur für Mathe gelernt, da es für mich das lernaufwendigste Fach ist. Ich wusste erst gar nicht, womit ich anfangen soll, so viel Lernstoff ist das. Dann schrieb ich mir Zusammenfassungen der drei Hauptthemen Analysis, Analytische Geometrie und Stochastik auf. Die Theorie finde ich bei Mathe viel leichter, als nachher die verzwickt gestellten Textaufgaben zu lösen. Meine Lernzeit war eine Berg- und Talfahrt: Immer wieder dachte ich „jetzt kann ich es“, doch im nächsten Moment verzweifelte ich wieder an einer Aufgabe.
Mittlerweile bin ich am Ende des Übungshefts und werde mich nun um die verbleibenden Fächer kümmern: Englisch, Deutsch und Französisch. Zwar muss ich in den Sprachen nur die Pflichtlektüren noch mal lesen, doch das kostet viel Zeit. Ich frage mich, ob es nicht mehr Sinn macht, die Zusammenfassungen durchzugehen. In Englisch zum Beispiel ist der Roman „Half Broke Horses“ knapp 400 Seiten lang. Letztendlich habe ich mich dazu entschieden, nur den Lektüreschlüssel mit der Zusammenfassung durchzulesen – immerhin auch über 70 Seiten lang.

Schülerleben live

Planänderung

Die Osterferien brachten nicht nur schönes Wetter mit sich, sondern auch mehr Zeit. So konnte ich endlich wieder in die Zukunft blicken und Pläne für den Wanderritt nach dem Abitur schmieden.
Ursprünglich wollten wir, meine Freundin und ich, nach Italien wandern. Die erste Etappe von Deutschland nach Österreich stellte ich mir noch unproblematisch vor. Doch die Alpen und das unbekannte Land Italien bereiteten mir Bauchschmerzen: Weder meine Freundin noch ich wollten mit zwei Pferden im Schlepptau über die gefährlichen Wege der Alpen ziehen. Eigentlich war der Gedanke hinter dem Weg nach Süden, dem Winter zu entkommen. Allerdings ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass wir genau im Winter vor den Alpen stehen würden.
Deshalb entschieden wir, vom Süden in den Norden zu schauen. Auch Dänemark und Norwegen sind in unseren Augen sehenswerte Länder und eine lange Reise wert. Der Vorteil wäre hierbei, dass wir für einen längeren Zeitraum in Deutschland wandern würden, wo uns Sprache und Land vertraut sind.
Wenn wir diesen Weg wählen, werden wir voraussichtlich erst zur Ostsee laufen und von dort aus nach Dänemark. Laut einer Berechnung, nach welcher wir fünf Tage pro Woche laufen und unsere tägliche Streckenlänge langsam erhöhen, benötigen wir etwa zwei Monate an die Ostsee. Somit müssen wir auch etwa zwei Monate für den Rückweg einplanen. Ich würde gerne Ende April wieder zu Hause sein, damit ich mich noch für einen Studienplatz bewerben kann. Das bedeutet, dass unsere Reisezeit etwa zehn Monate beträgt und dass wir, wenn man vier Monate für Hin- und Rückweg abzieht, sechs Monate Zeit haben, um durch Dänemark zu laufen und vielleicht die Grenze von Norwegen zu erreichen.
Doch egal, für welchen Weg wir uns entscheiden, starten können wir nur mit etwas mehr Geld in der Tasche – deshalb suche ich mir jetzt erst mal einen Job für die Sommerferien.

Autor: Laura  |  Rubrik: orientieren  |  10.04.2018