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Schülerleben live

Abi-Halbzeit!

Nun habe ich bereits die ersten zwei von insgesamt vier Abiturprüfungen geschrieben, Deutsch und Englisch. Zwei Tage vor der ersten Prüfung wurden alle Abiturienten von unserem Schulleiter über die wichtigsten Regeln während der Abiturprüfung informiert.
Eine der wichtigsten ist, dass man keine elektronischen Geräte (Handys, Tablets oder Smart-Watches) mit in den Prüfungsraum nehmen darf. Diese sowie Taschen und Jacken müssen in einem anderen Klassenzimmer abgelegt werden. In den Prüfungsraum dürfen neben Stiften in Plastikbeuteln auch Getränke und Essen mitgenommen werden.
Ziemlich aufgeregt war ich am Mittwochmorgen vor dem Deutschabitur. Doch ich hatte Glück, da wir beim Werkvergleich dieses Jahr nur zwei von drei Büchern (Homo Faber und Agnes) vergleichen mussten. Die meisten befürchteten, dass eine Textstelle aus dem recht schwierigen Werk „Dantons Tod“ drankommen würde – doch dem war nicht so. Für mich war gleich klar, dass ich mich für den Werkvergleich entscheiden werde, eine von fünf möglichen Aufgaben. Nach fünfeinhalb Stunden fast dauerhaftem Schreiben schmerzte den ganzen Tag lang mein Arm.
Wenigstens hatte ich einen Tag „schreibfrei“ und musste erst am Freitag zum Englisch-Abi. Dieses ging zwar nur drei Stunden, aber es war um einiges schwieriger als in den vergangenen Jahren. Am Samstag erfuhr ich in unserer WhatsApp-Stufengruppe, dass es sogar eine Online-Petition gibt, da das Abitur in Baden-Württemberg unverhältnismäßig schwierig war. Vor allem wird der Text, der das Leseverständnis prüfen sollte, kritisiert, der zum ersten Mal aus einer Novelle und nicht aus einem Zeitungsbericht entnommen wurde. Der letzte Abschnitt des sehr bildlich geschriebenen Textes mussten wir mit dem Roman „Half Broke Horses“, den wir schon im Unterricht gelesen haben, vergleichen.
Jetzt stehen noch Französisch und Mathe an ...

Autor: Tobias  |  Rubrik: orientieren  |  26.04.2018
Autor: Tobias
Rubrik: orientieren
26.04.2018

Schülerleben live

Termine abhaken

Ein Glück, dass diese Woche keine Klausuren für mich anstanden! Denn in den vergangenen Tagen habe ich neben der Schule viel Zeit damit verbracht, für die Theorieprüfung der Fahrschule zu lernen. Schließlich wäre es teuer geworden, wenn ich durchgefallen wäre. Doch das Lernen hat sich gelohnt und ich habe die Prüfung bestanden. Nun stehen mir nur noch ein paar Fahrstunden und die praktische Prüfung bevor.
Außerdem wird es langsam Zeit, dass ich meine Sommerferien verplane. Wenn es um Ferienjobs geht, denken viele in meiner Heimat zuerst an das Backhaus Hennig, welches regelmäßig Ferienjobs vergibt. Da ich am Montag schon zeitig Schulschluss hatte, bin ich mit meiner Freundin gleich zum Backhaus gefahren. Weit entfernt ist es ja nicht, trotzdem hätten wir uns die Fahrt schenken können, da uns nur gesagt wurde, ich solle mich per E-Mail bewerben. Das tat ich dann auch, sobald ich wieder zu Hause war. Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten und siehe da: Ich darf für zwei Wochen dort arbeiten. Da ich eigentlich in den Sommerferien drei Wochen lang arbeiten möchte, werde ich mich bald bei weiteren Unternehmen bewerben. Im Internet habe ich bereits einige gute Jobangebote gefunden – das lässt sich gut an!

Schülerleben live

(Lern-)Ferien

In weniger als zwei Wochen geht es los mit meinen Abiturprüfungen. Die ersten beiden werde ich in Deutsch und Englisch schreiben. Nun sind meine zwei Wochen Ferien fast wieder vorbei.
Doch „Ferien“ kann man dazu nicht sagen, da ich die ganze Zeit nur gelernt habe. Wenn ich kurz mal etwas anderes gemacht habe, waren meine Gedanken beim Lernen und ich bekam ein schlechtes Gewissen. Ich mache mir so kurz vor dem Abitur immer mehr Gedanken, ob ich genug gelernt habe oder noch mehr machen sollte.
In den Ferien habe ich fast nur für Mathe gelernt, da es für mich das lernaufwendigste Fach ist. Ich wusste erst gar nicht, womit ich anfangen soll, so viel Lernstoff ist das. Dann schrieb ich mir Zusammenfassungen der drei Hauptthemen Analysis, Analytische Geometrie und Stochastik auf. Die Theorie finde ich bei Mathe viel leichter, als nachher die verzwickt gestellten Textaufgaben zu lösen. Meine Lernzeit war eine Berg- und Talfahrt: Immer wieder dachte ich „jetzt kann ich es“, doch im nächsten Moment verzweifelte ich wieder an einer Aufgabe.
Mittlerweile bin ich am Ende des Übungshefts und werde mich nun um die verbleibenden Fächer kümmern: Englisch, Deutsch und Französisch. Zwar muss ich in den Sprachen nur die Pflichtlektüren noch mal lesen, doch das kostet viel Zeit. Ich frage mich, ob es nicht mehr Sinn macht, die Zusammenfassungen durchzugehen. In Englisch zum Beispiel ist der Roman „Half Broke Horses“ knapp 400 Seiten lang. Letztendlich habe ich mich dazu entschieden, nur den Lektüreschlüssel mit der Zusammenfassung durchzulesen – immerhin auch über 70 Seiten lang.