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Schülerleben live

Abizeitung

Langsam rückt der Redaktionsschluss unserer Abizeitung immer näher. Noch bleiben zwei Monate bis wir die Zeitung endgültig in den Druck geben müssen. Zuletzt sollte jeder Schüler seinen Steckbrief einsenden. Aus diesen Steckbriefen, die immer eine Seite lang sind, besteht ein Großteil der Abizeitung. Daneben hatten wir Berichte über die Studienfahrten, Abschlussfahrten und über die Neigungskurse zu schreiben. Ich beschäftigte mich mit der Studienfahrt nach London und dem Französisch-Leistungskurs. Eigentlich wollten wir die Berichte zu zweit schreiben, doch schlussendlich musste ich alles alleine machen, da ich „mehr Erfahrung im Artikelschreiben“ hätte als mein Schreibpartner. Aber so leicht fiel es mir das gar nicht, da sie ja auch unterhaltsam sein sollten.
Der nächste Schritt ist nun, Bilder von jedem Abiturienten zu machen. Dieses ziert dann den jeweiligen Steckbrief in der Abizeitung. Für diese Bilder brauchten wir zu unserem Motto passende Requisiten - unser Motto lautet "AlABIn - in jeder Flasche steckt ein Genie", daher werden das Kakteen, eine Schlange und Kopfschmuck sein. Da ich ohnehin bei fast allen schulischen Veranstaltungen Bilder mache, lag es nahe, dass ich in der kommenden Woche an mehreren Tagen alle Abiturienten fotografieren werde. Ich hoffe nur, dass das alles klappt, da ich bis jetzt noch nie Porträtfotos gemacht habe. Zusammen mit den anderen vom Abizeitungsteam hirnte ich, wie wir unser Foto-Set ausleuchten wollten. Wir beschlossen, dass einer aus dem Team eine Leinwand und einen Blitz-Aufsatz für die Kamera mitbringen wird. Die Beleuchtung sollte aber auch nicht zu hell sein, da die Bilder in schwarz-weiß abgedruckt werden sollen.
Trotz aller Bedenken bin ich guter Dinge und hoffe, dass ich schöne Bilder machen werde, mit den die über 100 Schüler zufrieden sein werden.

Autor: Tobias  |  Rubrik: orientieren  |  28.02.2018
Autor: Tobias
Rubrik: orientieren
28.02.2018

Schülerleben live

Fasching

„Das ist mein letztes Mal Fasching in der Schule“, ist mir zu Beginn des schmutzigen Donnerstag, wie er hier genannt wird, aufgefallen. Normalerweise bin ich an diesem Tag immer gerne in die Schule gegangen, weil es etwas Besonderes war. Schon allein der Schulweg war toll, da fast alle verkleidet in den Bus gestiegen sind.
Als ich nun in der Schule ankam, hörte ich schon von weitem laute Musik. Die ersten drei Stunden hatten wir nach Stundenplan Unterricht, also ging ich zu dem Raum, in dem wir Deutsch hatten. Doch ich war dort ganz allein – und das nur wenige Minuten vor Unterrichtsbeginn! Geschockt malte ich mir aus, wie es wohl sein würde, alleine mit dem Lehrer zu sein. Zum Glück sind meine Klassenkameraden aber wenig später noch aufgetaucht.
Ohnehin: Fast kein Lehrer, geschweige denn die Schüler hatten am schmutzigen Donnerstag Lust auf Unterricht. So saßen wir eine der insgesamt zwei Deutsch-Stunden herum, ohne etwas zu tun, dasselbe Bild in Religion. Während man sich in den vergangen Jahren die Zeit bis zur Schulbefreiung durch die Narren gegen 10 Uhr mit witzigen Spielen vertrieb, wartete wir dadurch dieses Mal gefühlte Tage auf die Befreiung. Doch dann kamen endlich die Narren und erlösten uns lautstark.
Nun habe ich eine Woche Ferien – die zweitletzten vor dem Abitur. Vielleicht sollte ich langsam anfangen, zu lernen …

Schülerleben live

Halbzeit

Es ist Halbzeit! Jetzt muss ich nur noch ein halbes Schuljahr in die Schule gehen, bevor ich (hoffentlich) mein Abitur in der Tasche habe. Erst vor Kurzem bekamen wir unsere Zeugnisse des dritten von insgesamt vier Halbjahren ausgehändigt. Und uns wurde sogar schon gesagt, wann der letzte Schultag sein wird, nämlich Ende Juni. Das ist vergleichsweise spät, da unsere Vorgänger bereits Anfang Juni keinen Unterricht mehr hatten. Dafür fangen unsere Abiturprüfungen erst Ende April an.
Das kommt mir noch wie eine Ewigkeit vor. Trotzdem werde ich ständig gefragt, wie es denn mit meinen Abiturvorbereitungen aussehe. „Ups, da war ja noch was“, denke ich mir daraufhin meistens. Denn fast noch niemand meiner Klassenkameraden hat schon mit dem Lernen angefangen. Und ich auch noch nicht, da ich lieber längere Zeit am Stück in den Ferien lerne und wir haben noch zwei vor dem Abitur.
Doch einige unserer Lehrer versuchen, uns stets ein schlechtes Gewissen zu machen und werfen uns vor, viel zu spät mit dem Lernen anzufangen. Wenn es nach ihnen ginge, hätten wir am besten schon vor den Weihnachtsferien mit den Vorbereitungen auf das bevorstehende Abitur begonnen.
Stress, Stress und nochmal Stress – so lässt sich zusammenfassen, wie ich zumindest die letzte Phase in der Schule wahrnehme. Aber nützt es etwas, den Schülern ständig Stress zu machen? Immerhin kam man auch zufrieden sein, dass wir es bis in die 12. Klasse geschafft haben, was bedeutet, dass wir schon viele Prüfungen erfolgreich abgelegt haben. Manche Lehrer sagen auch: „Es sind nur noch ein paar Wochen bis zum Abitur, ihr müsst euch jetzt mal anstrengen!“. Und ich sage: Es sind es ja noch fast zwei Monate.