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Schülerleben live

Auf der Suche nach einem Abimotto

Schon seit Anfang des Schuljahres ist unsere Jahrgangsstufe auf der Suche nach einem geeigneten Abimotto. So gibt es zurzeit fast kein anderes Gesprächsthema, als sich neue Mottos auszudenken oder die bisher vorgeschlagenen zu kritisieren. Dabei ist es wichtig, eines zu finden, das viel hergibt. Nicht nur der Abschlusspullover wird mit diesem Spruch gestaltet, sondern auch die Abizeitung, für die ich mit rund zehn anderen Mitschülern zuständig bin. Wenn jemand ein Abimotto vorschlägt, überlege ich mir zuerst, wie man das Thema in der Zeitung, zum Beispiel in den Steckbriefen, umsetzen kann. Ebenfalls lohnt es sich, wenn man für die Porträtbilder von jedem genügend Requisiten aufbringen kann, sodass sie abwechslungsreicher aussehen.
In meiner Schule ist ein vierköpfiges Team für das Aussuchen des Abimottos verantwortlich. Zwischen etwa 30 Vorschlägen wählten sie zehn aus, die sie dann unserem Schulleiter vorstellten. Er ist sehr streng und stellt klare Anforderungen: Das Motto darf weder sexistisch, noch gewaltvoll, politisch oder kindisch sein. An Letzterem scheiterte zum Beispiel das von vielen bevorzugte Motto „Teletabbies – Wir sagen winke winke“ – es war ihm nicht intellektuell genug. Kaum ein Spruch hatte beim Schulleiter Bestand. Viele haben nicht verstanden, warum einige Ideen abgelehnt wurden und manche erstaunlicherweise durchgingen. Andere schlugen vor, einfach eines zu nehmen, ohne es mit ihm abzusprechen. „Es ist schließlich unser Abschluss“, heißt es immer wieder.
Als Nächstes können neue Vorschläge eingereicht werden, über die wir dann im Internet abstimmen. Die Beliebtesten werden erneut dem Schulleiter vorgestellt. Wir hoffen, dass er dieses Mal kulanter sein wird. Kurz vor den Herbstferien werden wir dann im Internet endgültig abstimmen. Und dann sehen wir, welches das Rennen macht – ich bin schon gespannt!

Autor: Tobias  |  Rubrik: orientieren  |  03.11.2017
Autor: Tobias
Rubrik: orientieren
03.11.2017

Schülerleben live

Langsam kommt der Schulalltag wieder ...

Genau vor einer Woche war ich mit meinen Klassenkameraden auf Studienfahrt in London. Danach hatten wir zur Erholung ein Wochenende Zeit, bevor die Schule am Montag wieder anfing. Eigentlich ist es schon die dritte Schulwoche seit Ende der Sommerferien, aber wegen der Studienfahrtals kommt es mir vor, als wäre immer noch die erste.
In weniger als zwei Wochen muss ich die sogenannte „Hörverstehensklausur“ in Englisch und Französisch schreiben. Das ist eine der insgesamt vier Klausuren eines Schuljahrs. In ganz Baden-Württemberg ist diese Klausur identisch und findet demnach auch am selben Tag, zur gleichen Uhrzeit statt. Zurzeit bearbeiten wir dazu in beiden Fächern die Prüfungen der vergangenen Jahre. Und die haben es in sich: Oft versteht man kaum die Leute, die miteinander reden, aufgrund der störenden Hintergrundgeräusche. Oder sie sprechen viel zu schnell und verschlucken einige Wörter, sodass man nicht mehr hinterherkommt mit dem Ausfüllen der Klausur.
Allerdings werde ich bei beiden Klausuren nicht anwesend sein, da ich als Begleitperson auf den Frankreichaustausch der 8. Klasse mitgehen werde. Auch meine Klassenkameradin ist dabei und so müssen wir zusammen die Klausur am zentralen Nachschreibtermin im November schreiben. In Paris werde ich insgesamt eineinhalb Wochen sein, was aber zugleich heißt, dass ich den ganzen Stoff und die Hausaufgaben, die meine Klassenkameraden in dieser Zeit machen, nachholen muss. Trotz dieser Mehrbelastung freue ich mich auf die Fahrt, ich habe die Stadt von meiner Fahrt in der 8. Klasse noch gut in Erinnerung. Und ich hoffe, meine Französischkenntnisse pünktlich zu den bevorstehenden Abiturprüfungen aufbessern zu können.

Autor: Tobias  |  Rubrik: orientieren  |  26.10.2017
Autor: Tobias
Rubrik: orientieren
26.10.2017

Schülerleben live

Studienfahrt nach London

An die Schule habe ich mich nach den Sommerferien noch nicht gewöhnen können, da es bereits nach einer Woche auf Studienfahrt nach London ging. Nun bin ich fast wieder im Ferienmodus. Diese Fahrten sind an meiner Schule wie eine Abschlussfahrt und finden immer in der zweiten Schulwoche der zwölften Klasse statt. Diesmal stand neben London auch Prag, die Costa Brava oder eine sportliche Fahrt nach Frankreich in das Département Ardèche zur Wahl. Bereits im vorigen Schuljahr mussten wir uns für drei Studienfahrten entscheiden und unter diesen unseren Favoriten angeben. Für andere verlief die Zuteilung nicht so gut, ich hatte aber Glück. Da ich noch nie zuvor in London war, freute ich mich sehr darauf.
Der Tag vor unserer Abfahrt wurde allerdings von einem Terroranschlag in einer U-Bahn-Station in London überschattet. Jeder musste daraufhin von seinen Eltern einen Zettel unterschreiben lassen, der besagte, dass sie über die Ereignisse dort informiert seien. Zum Glück fuhren wir am nächsten Tag trotzdem fast vollzählig los.
Nach einer 17-stündigen Busfahrt über Luxemburg, Belgien und Frankreich kamen wir morgens um etwa 10 Uhr endlich im Hotel an. Geschlafen habe ich bis dorthin fast nicht, da wir fast alle zwei Stunden anhielten und ich dann wieder wach wurde. Ein Höhepunkt für mich war die Überfahrt mit der Fähre vom französischen Calais ins britische Dover, während dieser wir einen atemberaubend schönen Sonnenuntergang vom Außendeck beobachten konnten.
In London angekommen, stellten wir unsere Koffer in den Frühstücksraum des Hotels. Danach begannen wir gleich mit der ersten Tour durch die Hauptstadt. Wir schauten die St. Pauls Kathedrale an und liefen über die Millennium Bridge zur Tate Gallery of Modern Art. Dort konnte man kostenlos mit dem Aufzug in den obersten Stock des Gebäudes fahren und hatte einen schönen 360-Grad-Ausblick über die Metropole. So sparten wir uns den teuren Eintritt, den wir bei einer Fahrt mit dem London Eye, dem bekannten Riesenrad an der Themse, bezahlen hätten müssen. In den darauffolgenden Tagen besuchten wir unter anderem einen botanischen Garten, das Natural History Museum und machten einen Tagesausflug in die Küstenstadt Brighton.