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Schülerleben live

Urlaub in Italien

Wenige Tage nachdem ich aus Frankreich zurückkehrte, ging es mit meinen Eltern in den Urlaub nach Italien. Genauer gesagt an den Lago Maggiore, in den kleinen Küstenort „Calde“, in dem wir eine Ferienwohnung bezogen. Das Wetter war sehr schön, es hatte fast immer 30 Grad – doch leider gab es in der Wohnung keine Klimaanlage. Der Strand war ziemlich steinig, aber, wenn man im Wasser ist, ging es ganz gut.
An einem Tag machten wir einen Ausflug zu einer Kirche auf einem kleinen Berg. Dort oben sollte es einen Geocache geben, den ich finden wollte. Für diejenigen, die Geocaching noch nicht kennen – das ist wie eine digitale Schatzsuche. Auf einer Internetseite kann man sich Geocaches an Orten auf der ganzen Welt mit ihren GPS-Daten anzeigen lassen oder auch selbst einen erstellen. Wenn man den Cache gefunden hat, kann man dazu einen Kommentar schreiben und den Cache wieder an derselben Stelle verstecken. Zu Hause hatte ich schon einige Schätze gesucht und gefunden – aber in Italien blieb meine Suche erfolglos. Trotzdem hat sich der Aufstieg gelohnt, denn vom Berg aus hatte man eine schöne Aussicht über das Küstendorf und einen großen Teil des Lago Maggiore.
Ein anderes Mal sind wir zu einem Wasserfall gelaufen. Da dieser für mich so beeindruckend war, habe ich dort viele Bilder gemacht. Allerdings war der Wanderweg auf dem Rückweg so schlecht ausgeschildert, dass wir falsch abzweigten und im Gestrüpp landeten. Dann liefen wir querfeldein durch den Wald und bahnten uns einen Weg. Zum Glück sahen wir irgendwann ein Haus und gelangten zu einer Straße. Endlich waren wir wieder in der Zivilisation!
Auf dem Heimweg gab es nochmals schöne Aussichten über den Lago Maggiore. Nach der langen Wanderung bei dem heißen Wetter wollten wir den See nicht nur von außen sehen, sondern auch darin baden. Das war dann eine tolle Abkühlung!

Autor: Tobias  |  Rubrik: orientieren  |  20.09.2017
Autor: Tobias
Rubrik: orientieren
20.09.2017

Schülerleben live

Disneyland Paris

Als ich zwei Wochen in Frankreich war, bin ich mit meiner Familie einen Tag in den wohl bekanntesten Freizeitpark Frankreichs gegangen - ins Disneyland Paris. Obwohl wir schon kurz vor der Öffnung des Parks um 10 Uhr da waren, mussten wir lange warten. Es waren unglaublich viele Autos da, die zur gleichen Zeit auf den Parkplatz wollten. Zum Glück hatten wir das Ticket bereits im Internet gekauft, so konnten wir gleich zum Eingang gehen. Immer wieder mussten wir längere Zeit anstehen, da so viele Leute da waren. Das sei allerdings normal, bestätigte mir meine Gastfamilie. Bei der „Sky Tour“ flogen wir mit einem Flugzeug durch die Galaxie – zumindest gefühlt. Dazu saßen wir in einer beweglichen Kabine mit einer 3-D-Brille. Das war erstaunlich realistisch. Bei weiteren Attraktionen im Park musste man sehr geduldig sein. Die Schlange war lange. Besonders toll war eine Fahrt durch eine dunkle Halle. Es ging immer wieder steil aufwärts und dann wieder schnell abwärts. Und wenn man nichts sieht, gibt das noch einen größeren Adrenalinkick. Dafür mussten wir rund zwei Stunden warten. Danach haben wir noch einen Umzug mit verschiedenen Disneyfiguren angeschaut. Um 23 Uhr war dann der absolute Höhepunkt: Ein großes Feuerwerk mit der Beleuchtung des Schlosses im Park. Das wird „Disney Illuminations“ genannt und findet im Sommer jeden Tag statt. Wenig später begann bereits das Putzteam des Parks mit dem Aufräumen. Da das Putzteam die ganze Nacht arbeitet und auch Wartungsarbeiten an den Attraktionen in der Nacht gemacht werden, ist es ein Park, der nie schläft.
Nach dem rund 15-minütigen Spektakel ging es für alle Besucher zum Parkplatz, wo wir rund zwei Stunden warteten bis wir endlich den Parkplatz verlassen konnten. Es waren einfach unbeschreiblich viele Leute da.

Autor: Tobias  |  Rubrik: orientieren  |  05.09.2017
Autor: Tobias
Rubrik: orientieren
05.09.2017

Schülerleben live

Salut de France!

„Bienvenue en France“ hieß es für mich vergangene Woche. Insgesamt zwei Wochen werde ich bei einer französischen Familie etwa eine Stunde entfernt von der Hauptstadt Paris wohnen. Nach einer sechs Stunden langen Fahrt über Ulm und Stuttgart mit dem Zug bin ich endlich in Paris, genauer gesagt am Gare de l’Est angekommen (es gibt sieben Bahnhöfe für Fernverkehr in Paris und dafür keinen Hauptbahnhof). Schon in Ulm hatte ich Schwierigkeiten beim Umsteigen. Da mein Regionalzug Verspätung hatte, erwischte ich den ICE nach Stuttgart nicht mehr. Glücklicherweise bin ich dann in einen Regionalzug eingestiegen und habe es noch pünktlich nach Stuttgart für den TGV nach Paris geschafft.
Ganz aufgeregt stand ich dann an diesem riesigen Bahnhof, da ich bis dahin mit meiner Familie nur Kontakt per E-Mail hatte. Zuvor habe ich ihnen meine Wagonnummer mitgeteilt, sodass die Vier direkt vor der Tür auf mich warteten. Sie begrüßten mich alle herzlich mit dem obligatorischen Wangenkuss.
Da ich um sechs Uhr abends ankam, war sehr viel Verkehr auf den Pariser Straßen. Das zeigte sich, als meine Gastfamilie und ich zu meiner neuen „Heimat“, einer Stadt mit 2.000 Einwohnern, fuhren. Immer wieder mussten wir anhalten und gefühlte tausend Mal wieder anfahren. Für mich war das der erste „positive“ Schock, denn endlich war etwas los, wobei dieser Eindruck für mich (ein Schüler aus einem Dorf mit 400 Einwohnern) nicht besonders schwer zu gewinnen ist. Nach einer 45-minütigen Fahrt kamen wir zu Hause an und machten uns gleich auf den Weg in ein libanesisches Restaurant. Bis dahin war ich noch nie in einem solchen und deshalb gespannt, was es dort alles zu essen gibt. Wir bestellten mehrere kleine Teller mit verschiedenen Speisen, sodass jeder von allem probieren konnte. Es gab den Kichererbsendip „Hummus“ und eine weitere Besonderheit war ein in Weintraubenblätter eingelegtes Stück Fleisch. Das schmeckte sehr würzig, kann ich nur empfehlen! Mit vollem Magen und noch erschöpft von der Reise, ging es zu Hause gleich ins Bett. Viele Grüße aus Frankreich!

Autor: Tobias  |  Rubrik: orientieren  |  29.08.2017