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Schülerleben live

Disneyland Paris

Als ich zwei Wochen in Frankreich war, bin ich mit meiner Familie einen Tag in den wohl bekanntesten Freizeitpark Frankreichs gegangen - ins Disneyland Paris. Obwohl wir schon kurz vor der Öffnung des Parks um 10 Uhr da waren, mussten wir lange warten. Es waren unglaublich viele Autos da, die zur gleichen Zeit auf den Parkplatz wollten. Zum Glück hatten wir das Ticket bereits im Internet gekauft, so konnten wir gleich zum Eingang gehen. Immer wieder mussten wir längere Zeit anstehen, da so viele Leute da waren. Das sei allerdings normal, bestätigte mir meine Gastfamilie. Bei der „Sky Tour“ flogen wir mit einem Flugzeug durch die Galaxie – zumindest gefühlt. Dazu saßen wir in einer beweglichen Kabine mit einer 3-D-Brille. Das war erstaunlich realistisch. Bei weiteren Attraktionen im Park musste man sehr geduldig sein. Die Schlange war lange. Besonders toll war eine Fahrt durch eine dunkle Halle. Es ging immer wieder steil aufwärts und dann wieder schnell abwärts. Und wenn man nichts sieht, gibt das noch einen größeren Adrenalinkick. Dafür mussten wir rund zwei Stunden warten. Danach haben wir noch einen Umzug mit verschiedenen Disneyfiguren angeschaut. Um 23 Uhr war dann der absolute Höhepunkt: Ein großes Feuerwerk mit der Beleuchtung des Schlosses im Park. Das wird „Disney Illuminations“ genannt und findet im Sommer jeden Tag statt. Wenig später begann bereits das Putzteam des Parks mit dem Aufräumen. Da das Putzteam die ganze Nacht arbeitet und auch Wartungsarbeiten an den Attraktionen in der Nacht gemacht werden, ist es ein Park, der nie schläft.
Nach dem rund 15-minütigen Spektakel ging es für alle Besucher zum Parkplatz, wo wir rund zwei Stunden warteten bis wir endlich den Parkplatz verlassen konnten. Es waren einfach unbeschreiblich viele Leute da.

Autor: Tobias  |  Rubrik: orientieren  |  05.09.2017
Autor: Tobias
Rubrik: orientieren
05.09.2017

Schülerleben live

Salut de France!

„Bienvenue en France“ hieß es für mich vergangene Woche. Insgesamt zwei Wochen werde ich bei einer französischen Familie etwa eine Stunde entfernt von der Hauptstadt Paris wohnen. Nach einer sechs Stunden langen Fahrt über Ulm und Stuttgart mit dem Zug bin ich endlich in Paris, genauer gesagt am Gare de l’Est angekommen (es gibt sieben Bahnhöfe für Fernverkehr in Paris und dafür keinen Hauptbahnhof). Schon in Ulm hatte ich Schwierigkeiten beim Umsteigen. Da mein Regionalzug Verspätung hatte, erwischte ich den ICE nach Stuttgart nicht mehr. Glücklicherweise bin ich dann in einen Regionalzug eingestiegen und habe es noch pünktlich nach Stuttgart für den TGV nach Paris geschafft.
Ganz aufgeregt stand ich dann an diesem riesigen Bahnhof, da ich bis dahin mit meiner Familie nur Kontakt per E-Mail hatte. Zuvor habe ich ihnen meine Wagonnummer mitgeteilt, sodass die Vier direkt vor der Tür auf mich warteten. Sie begrüßten mich alle herzlich mit dem obligatorischen Wangenkuss.
Da ich um sechs Uhr abends ankam, war sehr viel Verkehr auf den Pariser Straßen. Das zeigte sich, als meine Gastfamilie und ich zu meiner neuen „Heimat“, einer Stadt mit 2.000 Einwohnern, fuhren. Immer wieder mussten wir anhalten und gefühlte tausend Mal wieder anfahren. Für mich war das der erste „positive“ Schock, denn endlich war etwas los, wobei dieser Eindruck für mich (ein Schüler aus einem Dorf mit 400 Einwohnern) nicht besonders schwer zu gewinnen ist. Nach einer 45-minütigen Fahrt kamen wir zu Hause an und machten uns gleich auf den Weg in ein libanesisches Restaurant. Bis dahin war ich noch nie in einem solchen und deshalb gespannt, was es dort alles zu essen gibt. Wir bestellten mehrere kleine Teller mit verschiedenen Speisen, sodass jeder von allem probieren konnte. Es gab den Kichererbsendip „Hummus“ und eine weitere Besonderheit war ein in Weintraubenblätter eingelegtes Stück Fleisch. Das schmeckte sehr würzig, kann ich nur empfehlen! Mit vollem Magen und noch erschöpft von der Reise, ging es zu Hause gleich ins Bett. Viele Grüße aus Frankreich!

Autor: Tobias  |  Rubrik: orientieren  |  29.08.2017

Schülerleben live

Endlich Ferien!

In den letzten zwei Wochen vor den Sommerferien haben wir in der Schule kaum Wichtiges gemacht. Ab und zu hatten wir noch Hausaufgaben auf, die aber – gerade nach der Notenabgabe – von fast keinem mehr ernstgenommen wurden. Manchmal frühstückten wir gemeinsam. Zuvor wurde ausgemacht, wer was mitbringt, zum Beispiel Nutella, Marmelade oder Saft. Während der vielen Freistunden und entspannten Unterrichtsstunden konnte ich mich schon langsam auf die Ferien einstellen. Allerdings dachten manche Lehrer, dass es gerade für uns zukünftige Abiturienten wichtig sei, mit dem Lernstoff weiterzumachen. Diese Motivation vonseiten der Lehrer stieß aber bei den meisten Schülern auf Unverständnis. Besonders dann, als wir in der Stunde vor der Abschlussfeier der Jahrgangsstufe eins nur zu sechst waren, aber trotzdem Unterricht machten.
Ein besonderer Schultag war der „Bauerntag“, an dem viele Schüler in Tracht oder Lederhosen in die Schule kamen. Manche fuhren sogar mit ihren eigenen Traktoren her!
Am Mittwoch war dann endlich der letzte Schultag. Bis Freitag hatte ich kurz Zeit zum Verschnaufen, bevor es für ein Wochenende ins Zeltlager der Jugendfeuerwehr ging. Beim Packen dachte ich fast an alles – außer an einen Ball oder ein Badmintonset. Doch Not macht bekanntlich erfinderisch! Unsere verzweifelten Versuche, mit einem Tischtennisschläger und Plastiktellern Badminton zu spielen oder einen Plastikteller als Frisbee-Scheibe zu benutzen, blieben allerdings erfolglos. Das Highlight waren verschiedene Spiele. Ich fand den Flip-Flop-Weitwurf am lustigsten. Bei einem anderen Wettbewerb mussten Erbsen mit einem Strohhalm angesaugt und in ein nahes Gefäß transportiert werden. Das klappte bei mir nur mittelmäßig gut.
Kaum zuhause, ging es gleich weiter: In den nächsten zwei Wochen werde ich meine Französischkenntnisse bei einem Austausch in der Nähe von Paris aufbessern. Mehr dazu lest ihr in meinem nächsten Beitrag …

Autor: Tobias  |  Rubrik: orientieren  |  16.08.2017
Autor: Tobias
Rubrik: orientieren
16.08.2017