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Schülerleben live

Endlich Ferien!

In den letzten zwei Wochen vor den Sommerferien haben wir in der Schule kaum Wichtiges gemacht. Ab und zu hatten wir noch Hausaufgaben auf, die aber – gerade nach der Notenabgabe – von fast keinem mehr ernstgenommen wurden. Manchmal frühstückten wir gemeinsam. Zuvor wurde ausgemacht, wer was mitbringt, zum Beispiel Nutella, Marmelade oder Saft. Während der vielen Freistunden und entspannten Unterrichtsstunden konnte ich mich schon langsam auf die Ferien einstellen. Allerdings dachten manche Lehrer, dass es gerade für uns zukünftige Abiturienten wichtig sei, mit dem Lernstoff weiterzumachen. Diese Motivation vonseiten der Lehrer stieß aber bei den meisten Schülern auf Unverständnis. Besonders dann, als wir in der Stunde vor der Abschlussfeier der Jahrgangsstufe eins nur zu sechst waren, aber trotzdem Unterricht machten.
Ein besonderer Schultag war der „Bauerntag“, an dem viele Schüler in Tracht oder Lederhosen in die Schule kamen. Manche fuhren sogar mit ihren eigenen Traktoren her!
Am Mittwoch war dann endlich der letzte Schultag. Bis Freitag hatte ich kurz Zeit zum Verschnaufen, bevor es für ein Wochenende ins Zeltlager der Jugendfeuerwehr ging. Beim Packen dachte ich fast an alles – außer an einen Ball oder ein Badmintonset. Doch Not macht bekanntlich erfinderisch! Unsere verzweifelten Versuche, mit einem Tischtennisschläger und Plastiktellern Badminton zu spielen oder einen Plastikteller als Frisbee-Scheibe zu benutzen, blieben allerdings erfolglos. Das Highlight waren verschiedene Spiele. Ich fand den Flip-Flop-Weitwurf am lustigsten. Bei einem anderen Wettbewerb mussten Erbsen mit einem Strohhalm angesaugt und in ein nahes Gefäß transportiert werden. Das klappte bei mir nur mittelmäßig gut.
Kaum zuhause, ging es gleich weiter: In den nächsten zwei Wochen werde ich meine Französischkenntnisse bei einem Austausch in der Nähe von Paris aufbessern. Mehr dazu lest ihr in meinem nächsten Beitrag …

Autor: Tobias  |  Rubrik: orientieren  |  16.08.2017
Autor: Tobias
Rubrik: orientieren
16.08.2017

Schülerleben live

Kleine Einführung

Damit ihr mich besser kennenlernt, stelle ich mich erst einmal vor: Ich bin Tobias, 17 Jahre alt und komme aus einem kleinen Dorf mit 400 Einwohnern, das am Rande der Schwäbischen Alb liegt. Nächstes Jahr werde ich mein Abitur machen. Nach insgesamt acht Jahren Schule freue ich mich einerseits auf einen neuen Lebensabschnitt, andererseits werde ich viele meiner Freunde nicht mehr so oft sehen können. Zurzeit habe ich noch bis Anfang September Ferien und bin sehr froh darüber, denn in den letzten Wochen vor der Notenabgabe war es wegen den vielen Klausuren ziemlich stressig. Aber nun habe ich sechs Wochen Zeit zum Abschalten!
In meiner Freizeit engagiere ich mich in der örtlichen Jugendfeuerwehr und werde im nächsten Schuljahr die Ausbildung zum „Truppmann“ absolvieren. Hat man diese in der Tasche, fährt man auf Einsätzen der freiwilligen Feuerwehr mit. Hierfür bekommt einen Piepser, mit dem man über Notfälle informiert wird. Das fällt dann zwar alles zusammen mit den Abiturvorbereitungen, aber irgendwie wird das schon funktionieren.
Einmal in der Woche helfe ich zudem Flüchtlingskindern im Alter von sechs bis 16 Jahren bei ihren Hausaufgaben. Das kann manchmal nervenauftreibend sein, meistens aber macht es Spaß und man kann selbst noch etwas lernen. Darüber werde ich euch in meinem Blog auf jeden Fall eine Menge erzählen können. In der Schule leite ich außerdem seit einigen Jahren die Presse-Arbeitsgemeinschaft (AG). Zusammen berichten wir für die Schulhomepage in Text und Bild über Veranstaltungen.
Beruflich gesehen möchte ich gerne in Richtung Journalismus gehen. Wegen mangelnder Chancen am Arbeitsmarkt möchten mir das viele ausreden. Ich finde aber, man sollte das tun, was einem Spaß macht und nicht das, bei dem man gerade die besten Berufsaussichten hat. Mit 17 Jahren ist es ohnehin noch zu früh, genau zu wissen, was man einmal werden will.
Ich freue mich sehr, euch in mein Leben mitzunehmen und hoffe, dass es nicht langweilig wird. Bloggen an sich finde ich spannend, da es für mich eine ganz neue Erfahrung ist, über mich selbst zu berichten – ich bin es eher gewohnt, über andere zu schreiben.
Für die nächste Zeit wünsche ich euch viel Spaß beim Lesen meines (hoffentlich) interessanten Blogs!

Autor: Tobias  |  Rubrik: orientieren  |  08.08.2017
Autor: Tobias
Rubrik: orientieren
08.08.2017

Schülerleben live

Die letzte Woche

Die Sonne scheint und das soll laut Wetterbericht auch erst einmal so bleiben. In den kommenden Tagen habe ich genug Zeit, das schöne Wetter auszunutzen, bevor es zeittechnisch wieder etwas enger wird. Die freien Tage nach dem Abitur habe ich so sehr genossen, dass ich meinen Arbeitsbeginn kommende Woche schon fast vergessen hätte.
Viele meiner ehemaligen Mitschüler, die zum Zeitpunkt der Abiturfeier noch sehr unentschlossen in Hinblick auf ihre Zukunftspläne waren, sind nun schon an Universitäten eingeschrieben und haben auch schon eigene Wohnungen gemietet. Beim Stichwort „Wohnung“ bin ich leider immer noch nicht weitergekommen, bis auf die Tatsache, dass ich mich entschieden habe, mir eine etwas größere Wohnung außerhalb von Mannheim zu suchen. Diese Entscheidung gestaltet die Wohnungssuche zwar nur bedingt leichter, jedoch bin ich zuversichtlich, dass sich bald etwas Passendes auftut.
Zum Thema Arbeit kann ich nur sagen, dass das scheinbar herrschende Wirtschaftschaos in Europa meine Neugierde und mein Interesse nur noch stärker geweckt hat und ich mich noch mehr auf mein Studium freue. Doch jetzt heißt es erst einmal, die letzte Ferienwoche zu genießen und deshalb schwinge ich mich nun ins Freibad.

Autor: Philipp  |  Rubrik: orientieren  |  26.07.2016
Autor: Philipp
Rubrik: orientieren
26.07.2016