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Schülerleben live

Mein Weg zum dualen Studium

Ich bin gerade mitten im typischen Klausurenstress. Das liegt vor allem daran, dass das letzte Schulhalbjahr in der Oberstufe nur halb so lange dauert wie die übrigen drei. Schließlich ist die erste schriftliche Abiturprüfung bereits Ende April. Glücklicherweise weiß ich bereits jetzt genau, wie es nach der Schulzeit weitergehen wird. Ich habe mir nämlich ein duales Studium sichern können und bin darüber sehr froh.

Da mich die Abläufe der internationalen Wirtschaft schon seit der zehnten Klasse stark interessieren, entschied ich mich für die Richtung BWL-Bank. 31 Bewerbungen sendete ich überwiegend an Banken und Versicherungen, da ich denke, dass ich dort mein wirtschaftliches Interesse am besten ausleben kann. Entgegen meiner Erwartungen kamen von vielen Unternehmen sehr bald erste Rückmeldungen, mit Einladungen zu Online-Tests. Dabei wurden vor allem logische und mathematische Kenntnisse abgefragt. Auf die Online-Tests folgten dann aber leider einige Absagen, was mich zunächst sehr demotivierte. Zum Glück war aber auch eine Einladung zu einem Bewerbungsgespräch dabei, welches sogar so gut lief, dass ich direkt eine Zusage erhielt.

Dennoch lehnte ich das Angebot ab, da das Unternehmen nicht meine erste Wahl war. Nach vier weiteren Bewerbungsgesprächen bei anderen Unternehmen konnte ich schließlich die Bank, die mir am Meisten zusagte, überzeugen. Zwei Wochen später unterschrieb ich meinen Ausbildungsvertrag.

Vor kurzem habe ich dann Post bekommen, in der stand, dass die erste Veranstaltung zum Kennenlernen meiner zukünftigen Kollegen bereits im Mai stattfinden wird. Ich bin schon sehr aufgeregt und freue mich darauf, endlich loszulegen.

Autor: Philipp  |  Rubrik: orientieren  |  30.03.2016
Autor: Philipp
Rubrik: orientieren
30.03.2016

Schülerleben live

Wer bin ich?

Mein Name ist Philipp, ich bin 19 Jahre alt und wohne in Bayern. In meiner Freizeit spiele ich gerne Schlagzeug und Klavier oder treffe mich mit Freunden. Aktuell bereite ich mich auf das Abitur vor. Obwohl ich in den kommenden Wochen wohl besonders viel werde lernen müssen, genieße ich die Zeit, die mir in der Schule noch bleibt. Eigentlich könnte ich das Abi jetzt schon in der Tasche haben, doch da ich nach der zehnten Klasse ein Auslandsjahr in Mexiko eingelegt habe, werde ich erst jetzt fertig. Bald werde ich meine letzten relevanten Klausuren hinter mich bringen. Von da an habe ich offiziell keine Schulpflicht mehr und besuche nur noch die Kurse, in denen ich eine Abiturprüfung ablegen werde. Es scheint mir fast unwirklich, dass meine lange Schullaufbahn in drei Monaten enden wird und ich mit vollem Elan in die Berufswelt starten kann. Ich weiß auch schon genau, wie es nach dem Abitur weitergehen wird. Ich starte ein duales Studium in der Fachrichtung BWL-Bank. Ich bin schon sehr gespannt, wie meine Ausbildung dort abläuft und freue mich darauf, euch einen Einblick in mein Leben zu geben.

Ein Wermutstropfen bleibt allerdings, denn nach dem Abitur werden sich meine Wege mit denen vieler Freunde sehr wahrscheinlich nicht mehr so bald kreuzen. Trotzdem will ich versuchen, all die guten Freundschaften aufrecht zu erhalten – und ihr könnt mich dabei begleiten.

Autor: Philipp  |  Rubrik: orientieren  |  16.03.2016
Autor: Philipp
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16.03.2016

Schülerleben live

Die erste Woche in Potosi

Drei unterschiedliche Flugzeuge und ein Bus brachten mich an mein Ziel: Die kleine, ruhige Stadt Potosi, inmitten einer beeindruckenden bolivianischen Berglandschaft, wird für das nächste halbe Jahr mein Zuhause sein. Ich absolviere ein Volontariat in der Organisation „Yachai Mosoj“, was so viel heißt wie „Neues Wissen“. Und darum geht es auch in dem Projekt. Kinder aus ärmeren Verhältnissen, deren Eltern aus Arbeitsgründen wenig Zeit haben, erhalten hier die Möglichkeit, sich vor und nach der Schule bei den Hausaufgaben helfen zu lassen oder ihr Wissen mithilfe von Lernspielen zu vertiefen. Normalerweise kommen die ersten Kinder schon etwa um neun Uhr an, da an einigen Schulen in der Stadt nur nachmittags unterrichtet wird. Andere erscheinen erst zum Mittagessen, das von einigen Frauen aus der Gegend zubereitet wird. Anschließend widmen sich die Kinder ihren Hausaufgaben. Je nach Altersgruppe arbeiten sie in unterschiedlichen Räumen, unter der Aufsicht eines Sozialarbeiters, der ihre Fragen beantwortet und im Zweifel hilft. Gegen fünf Uhr machen sich schließlich auch die Letzten auf den Heimweg.

In einem Neubau neben dem Hauptgebäude, das eines Tages für spezielle Technik-Kurse benutzt werden soll, wurde mir ein schönes kleines Zimmer mit Bad zur Verfügung gestellt. Ab dem zweiten Tag funktionierte dann auch das Wasser, sodass ich mich hier sehr wohl fühle. Im Erdgeschoss gibt es auch einen kleinen Raum mit Gasherd, den ich als Küche benutze. Am Wochenende entfallen die Mittagessen in der großen Runde. Für meine persönliche Versorgung darf ich selbst aussuchen, was ich haben möchte. Die Mitarbeiter sind alle sehr hilfsbereit und fragen mich sehr oft, ob es mir gut geht, und ob ich nicht Angst habe, ganz alleine in dem großen Haus zu sein. Aber ich fühle mich nicht einsam, schließlich bin ich den ganzen Tag von Leuten umringt. Außer der Kinder besuchen auch einige Studierende das Projekt regelmäßig. Sie sind genauso interessiert an meiner Herkunft wie ich an ihrem Land. Fast jeden Tag führe ich interessante Gespräche und mein Spanisch wird auch immer besser.

Selbst für das Wochenende habe ich jetzt schon Pläne, schließlich werde ich von allen Seiten eingeladen. Ich hoffe, ich finde auch irgendwann einmal die Zeit, Wäsche zu waschen und das Bad zu putzen – das ist nach einiger Zeit schließlich auch mal nötig.

Autor: Lea  |  Rubrik: orientieren  |  28.09.2015
Autor: Lea
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28.09.2015