Logo Bundesagentur für Arbeit
Logo Bundesagentur für Arbeit
  • Drucken
  • Versenden
  • PDF (Öffnet sich in neuem Fenster)

Kategorien

Schülerleben live

Bewertungen

Gestern erhielt ich verschiedene Bewertungen. Bei der ersten handelte es sich um ein Zertifikat zur Teilnahme am P-Seminar und den BUS-Veranstaltungen. BUS steht für Berufs- und Studienorientierung. Die zweite Bewertung war mein Zeugnis, mit dem ich einigermaßen zufrieden war. Für die Eins vor dem Komma im Abitur muss ich mich allerdings noch anstrengen. Die dritte Bewertung kam nicht von Seiten der Schule, sondern wurde mir per Post aus Dresden zugestellt. Vor zwei Wochen hatte ich meine Seminararbeit an jenen Herrn gesandt, den ich zu meinem Thema interviewt hatte, und jetzt habe ich die Antwort erhalten. Es freute mich sehr zu hören, dass es mir offenbar gelungen war, in meiner Arbeit neutral über ein DDR-Thema zu berichten, sodass sich einerseits ein Kabarettist der DDR wiedererkennen würde, sie aber andererseits auch interessant für jemanden wäre, der wenig über das Thema weiß.

Dieser Kommentar zu meiner Seminararbeit war mir weitaus wichtiger, als die offizielle Note und Rezension, die meine Lehrerin mir gegeben hatte. Ich hielt diese Note zwar für sehr gerecht, da mir die Fehler, die ich gemacht hatte, selbst bereits aufgefallen waren. Aber die Stellen, die sie kritisierte oder auch lobte, waren meiner Meinung nicht das, was mir persönlich und vor allem hinsichtlich meines Themas wirklich wichtig waren. Das Hauptproblem war einfach, dass ich viele Fehler hätte vermeiden können, wenn ich mir das Ganze vor der Abgabe noch einmal in Ruhe durchgelesen hätte.

Was aber im Nachhinein von der Arbeit bleibt und weshalb viele enttäuscht von ihrer Note sind, ist das Fach- und Detailwissen, das wir uns angeeignet haben. Die Begeisterung und Hingabe, mit der meine Kurskameraden ihr Thema präsentierten, erlebt man selten bei einem herkömmlichen Referat. Wir wissen, dass wir vielleicht auch dem Lehrer etwas Neues erzählen können, und tragen komplett frei die Früchte monatelanger Recherchen vor. Dabei setzen wir voraus, dass unsere Lehrerin über ein umfangreiches Vorwissen verfügt, was aber nicht immer der Fall ist. Sie bewertet lediglich das Produkt und verletzt hier und da den Stolz eines „Experten“. Und deshalb ist mir die Meinung des ehemaligen Kabarett-Pianisten aus Dresden so wichtig. Er versteht etwas von meinem Thema und findet trotzdem, dass ich etwas Gutes geleistet habe.

Autor: Lea  |  Rubrik: orientieren  |  06.02.2015
Autor: Lea
Rubrik: orientieren
06.02.2015

Schülerleben live

Die letzten drei Monate

Die Weihnachtsferien sind schon wieder viel zu schnell verflogen. Im Unterschied zu den vergangenen zwölf Jahren Schule, bekam ich diesmal schon Mitte Januar mein Zwischen- und zeitgleich vorletztes Zeugnis. Das letzte Schuljahr ist nämlich deutlich kürzer als alle vorherigen und endet bereits im März. Positiv daran ist natürlich, dass das Ende meiner Schulzeit damit deutlich näher rückt und ich nur noch drei Klausuren hinter mich bringen muss. Negativ daran ist wiederum, dass ich deutlich weniger Chancen habe, schlechte Noten auszubügeln, und mich in der kurzen Zeit nicht zurücklehnen darf, wenn ich meine Noten halten will.

Bald heißt es dann: Nie wieder Unterricht, nie mehr Pause, Sportunterricht und das Klingeln des Gongs – aber auch nie wieder die Möglichkeit, viele Freunde nahezu täglich zu sehen, in den Pausen zu quatschen, gemeinsam Streiche zu spielen und das innere Kind herauszulassen. Aber noch bin ich ja nicht ganz so weit. Wie bereits angesprochen, geht es nun auch notenmäßig in den Endspurt. Alle diskutieren und kämpfen um jeden Punkt, denn obwohl ein einzelner Punkt in der Masse unwichtig erscheint, kann er am Ende doch den feinen Unterschied machen. Bei der Notenvergabe herrscht deshalb immer mehr Frust. Hätte der Lehrer aus voll befriedigend nicht schwach gut machen können? Das tut doch beiden Seiten gut: Der Schüler wird dadurch motiviert und beteiligt sich mehr am Unterricht und der Lehrer muss sich keine nörgelnden Schüler antun. Natürlich kann nicht jeder immer 15 Punkte erreichen, aber Lehrer, die diese aus Prinzip nicht geben, wirken auf uns Schüler einfach nur unfair.

Autor: Bo  |  Rubrik: orientieren  |  04.02.2015
Autor: Bo
Rubrik: orientieren
04.02.2015

Schülerleben live

Barcelona

In den Weihnachtsferien war ich eine Woche lang in Barcelona. Im Gegensatz zum verschneiten, kalten Deutschland herrschte dort ein mediterranes, warmes Klima, das durch Sonnenschein, strahlend blauen Himmel und durchschnittlich 17 Grad geprägt war. Bei diesem Wetter kann man nur gut gelaunt sein, denn wer hat schon die Möglichkeit, an Weihnachten am Strand zu liegen und das weite Meer zu betrachten? Ich hatte jedoch mehr vor, als nur das Wetter zu genießen: Barcelona ist eine vielfältige Stadt, die ich entdecken wollte. Klassische Touristenziele wie die Sagrada Familia oder den Park Güell, beides Meisterwerke des spanischen Architekten Gaudi, standen natürlich auch auf dem Programm. Ich konnte nur staunen, so beeindruckt war ich.

Besonders schön war, dass ich in Barcelona meine ehemalige Austauschschülerin aus Chile wiedergesehen habe. Sie war vor vier Jahren für mehrere Monate bei meiner Familie und mir gewesen – danach haben wir uns nicht mehr gesehen. Gerade macht sie ein Auslandssemester in Barcelona. Wir unterhielten uns angeregt über alles, was in der letzten Zeit passiert war, und es fühlte sich so an, als ob sie nie weg gewesen wäre.

Aber besonders die entspannte Atmosphäre in der Stadt hat es mir angetan. Ich habe mir fest vorgenommen, auf jeden Fall nochmal zu kommen. Interessant war, dass die Menschen dort Weihnachten ganz anders feiern. Statt so früh wie möglich zu Hause zu sein und den Heiligabend vorzubereiten, trafen sich Menschen jeden Alters auf den Straßen mit ihren Freunden und gingen auswärts essen.

Autor: Bo  |  Rubrik: orientieren  |  30.01.2015
Autor: Bo
Rubrik: orientieren
30.01.2015