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Schülerleben live

Die letzten drei Monate

Die Weihnachtsferien sind schon wieder viel zu schnell verflogen. Im Unterschied zu den vergangenen zwölf Jahren Schule, bekam ich diesmal schon Mitte Januar mein Zwischen- und zeitgleich vorletztes Zeugnis. Das letzte Schuljahr ist nämlich deutlich kürzer als alle vorherigen und endet bereits im März. Positiv daran ist natürlich, dass das Ende meiner Schulzeit damit deutlich näher rückt und ich nur noch drei Klausuren hinter mich bringen muss. Negativ daran ist wiederum, dass ich deutlich weniger Chancen habe, schlechte Noten auszubügeln, und mich in der kurzen Zeit nicht zurücklehnen darf, wenn ich meine Noten halten will.

Bald heißt es dann: Nie wieder Unterricht, nie mehr Pause, Sportunterricht und das Klingeln des Gongs – aber auch nie wieder die Möglichkeit, viele Freunde nahezu täglich zu sehen, in den Pausen zu quatschen, gemeinsam Streiche zu spielen und das innere Kind herauszulassen. Aber noch bin ich ja nicht ganz so weit. Wie bereits angesprochen, geht es nun auch notenmäßig in den Endspurt. Alle diskutieren und kämpfen um jeden Punkt, denn obwohl ein einzelner Punkt in der Masse unwichtig erscheint, kann er am Ende doch den feinen Unterschied machen. Bei der Notenvergabe herrscht deshalb immer mehr Frust. Hätte der Lehrer aus voll befriedigend nicht schwach gut machen können? Das tut doch beiden Seiten gut: Der Schüler wird dadurch motiviert und beteiligt sich mehr am Unterricht und der Lehrer muss sich keine nörgelnden Schüler antun. Natürlich kann nicht jeder immer 15 Punkte erreichen, aber Lehrer, die diese aus Prinzip nicht geben, wirken auf uns Schüler einfach nur unfair.

Autor: Bo  |  Rubrik: orientieren  |  04.02.2015
Autor: Bo
Rubrik: orientieren
04.02.2015

Schülerleben live

Barcelona

In den Weihnachtsferien war ich eine Woche lang in Barcelona. Im Gegensatz zum verschneiten, kalten Deutschland herrschte dort ein mediterranes, warmes Klima, das durch Sonnenschein, strahlend blauen Himmel und durchschnittlich 17 Grad geprägt war. Bei diesem Wetter kann man nur gut gelaunt sein, denn wer hat schon die Möglichkeit, an Weihnachten am Strand zu liegen und das weite Meer zu betrachten? Ich hatte jedoch mehr vor, als nur das Wetter zu genießen: Barcelona ist eine vielfältige Stadt, die ich entdecken wollte. Klassische Touristenziele wie die Sagrada Familia oder den Park Güell, beides Meisterwerke des spanischen Architekten Gaudi, standen natürlich auch auf dem Programm. Ich konnte nur staunen, so beeindruckt war ich.

Besonders schön war, dass ich in Barcelona meine ehemalige Austauschschülerin aus Chile wiedergesehen habe. Sie war vor vier Jahren für mehrere Monate bei meiner Familie und mir gewesen – danach haben wir uns nicht mehr gesehen. Gerade macht sie ein Auslandssemester in Barcelona. Wir unterhielten uns angeregt über alles, was in der letzten Zeit passiert war, und es fühlte sich so an, als ob sie nie weg gewesen wäre.

Aber besonders die entspannte Atmosphäre in der Stadt hat es mir angetan. Ich habe mir fest vorgenommen, auf jeden Fall nochmal zu kommen. Interessant war, dass die Menschen dort Weihnachten ganz anders feiern. Statt so früh wie möglich zu Hause zu sein und den Heiligabend vorzubereiten, trafen sich Menschen jeden Alters auf den Straßen mit ihren Freunden und gingen auswärts essen.

Autor: Bo  |  Rubrik: orientieren  |  30.01.2015
Autor: Bo
Rubrik: orientieren
30.01.2015

Schülerleben live

Endlich 18

Seit einigen Tagen bin ich endlich volljährig! Das bringt viele neue Freiheiten mit sich – ich darf jetzt zum Beispiel wählen gehen –, aber auch neue Aufgaben. So muss ich mich ab sofort selbst um meine Finanzen kümmern und brav Kontoauszüge sammeln.

Noch habe ich nicht ganz begriffen, dass ich jetzt volljährig bin, und sehe mich auch nicht als unglaublich erwachsen. Ich hatte erwartet, dass ich mich am Morgen meines Geburtstags irgendwie anders fühlen würde, aber außer Vorfreude über meinen Ehrentag empfand ich nichts. Da ich an diesem Tag zur Schule musste, konnte ich gar nicht richtig darüber nachdenken, dass es mit der Kindheit nun endgültig vorbei ist. Natürlich kann man nicht von einem Tag auf den anderen erwachsen werden, aber der 18. Geburtstag ist doch ein großer Einschnitt. Statt mich jedoch mit diesen Grundsatzfragen zu beschäftigen, habe ich erst mal den Tag genossen – und zwar wie immer mit Geburtstagskuchen und Gabentisch. In der Schule erwarteten mich noch mehr Kuchen und Geschenke, sodass der Tag immer schöner wurde.

Autor: Bo  |  Rubrik: orientieren  |  27.01.2015
Autor: Bo
Rubrik: orientieren
27.01.2015