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Schülerleben live

Barcelona

In den Weihnachtsferien war ich eine Woche lang in Barcelona. Im Gegensatz zum verschneiten, kalten Deutschland herrschte dort ein mediterranes, warmes Klima, das durch Sonnenschein, strahlend blauen Himmel und durchschnittlich 17 Grad geprägt war. Bei diesem Wetter kann man nur gut gelaunt sein, denn wer hat schon die Möglichkeit, an Weihnachten am Strand zu liegen und das weite Meer zu betrachten? Ich hatte jedoch mehr vor, als nur das Wetter zu genießen: Barcelona ist eine vielfältige Stadt, die ich entdecken wollte. Klassische Touristenziele wie die Sagrada Familia oder den Park Güell, beides Meisterwerke des spanischen Architekten Gaudi, standen natürlich auch auf dem Programm. Ich konnte nur staunen, so beeindruckt war ich.

Besonders schön war, dass ich in Barcelona meine ehemalige Austauschschülerin aus Chile wiedergesehen habe. Sie war vor vier Jahren für mehrere Monate bei meiner Familie und mir gewesen – danach haben wir uns nicht mehr gesehen. Gerade macht sie ein Auslandssemester in Barcelona. Wir unterhielten uns angeregt über alles, was in der letzten Zeit passiert war, und es fühlte sich so an, als ob sie nie weg gewesen wäre.

Aber besonders die entspannte Atmosphäre in der Stadt hat es mir angetan. Ich habe mir fest vorgenommen, auf jeden Fall nochmal zu kommen. Interessant war, dass die Menschen dort Weihnachten ganz anders feiern. Statt so früh wie möglich zu Hause zu sein und den Heiligabend vorzubereiten, trafen sich Menschen jeden Alters auf den Straßen mit ihren Freunden und gingen auswärts essen.

Autor: Bo  |  Rubrik: orientieren  |  30.01.2015
Autor: Bo
Rubrik: orientieren
30.01.2015

Schülerleben live

Endlich 18

Seit einigen Tagen bin ich endlich volljährig! Das bringt viele neue Freiheiten mit sich – ich darf jetzt zum Beispiel wählen gehen –, aber auch neue Aufgaben. So muss ich mich ab sofort selbst um meine Finanzen kümmern und brav Kontoauszüge sammeln.

Noch habe ich nicht ganz begriffen, dass ich jetzt volljährig bin, und sehe mich auch nicht als unglaublich erwachsen. Ich hatte erwartet, dass ich mich am Morgen meines Geburtstags irgendwie anders fühlen würde, aber außer Vorfreude über meinen Ehrentag empfand ich nichts. Da ich an diesem Tag zur Schule musste, konnte ich gar nicht richtig darüber nachdenken, dass es mit der Kindheit nun endgültig vorbei ist. Natürlich kann man nicht von einem Tag auf den anderen erwachsen werden, aber der 18. Geburtstag ist doch ein großer Einschnitt. Statt mich jedoch mit diesen Grundsatzfragen zu beschäftigen, habe ich erst mal den Tag genossen – und zwar wie immer mit Geburtstagskuchen und Gabentisch. In der Schule erwarteten mich noch mehr Kuchen und Geschenke, sodass der Tag immer schöner wurde.

Autor: Bo  |  Rubrik: orientieren  |  27.01.2015
Autor: Bo
Rubrik: orientieren
27.01.2015

Schülerleben live

3-D-Drucker

Unsere Schule möchte jetzt eine MINT-Schule werden. MINT, das steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Selbstverständlich gehört die passende Ausstattung zu den ersten Anschaffungen. So haben wir in den Chemie- und Physikräumen jetzt Smartboards und Dokumentenkameras, mit denen die Lehrer unterschiedlich gut umzugehen wissen. Außerdem gibt es diese technischen Wunderwerke auch in zwei Oberstufenzimmern. In der Bibliothek können wir für Internetrecherchen ab sofort iPads ausleihen.

Aber das ist noch nicht alles: In diesem Jahr habe ich Astro-Physik gewählt und erfahren, dass wir über gute Teleskope verfügen, die uns die Uni zur Verfügung stellt. Für die beiden Astronomie-Kurse ist deswegen schon lange ein nächtlicher Aufenthalt auf unserem Schuldach geplant. Nur das Wetter hat bisher nie so richtig mitgespielt. Die neueste Errungenschaft aber ist der 3-D-Drucker, den meine Mitschüler im P-Seminar „Robotik“ zusammengebastelt haben. Am Tag der offenen Tür habe ich die Ehre, den 3-D-Drucker vorzustellen, weil sich mal wieder niemand freiwillig gemeldet hat.

Auf der einen Seite könnte man sich natürlich darüber echauffieren, dass die gute alte Tafel langsam ausstirbt und die Jugendlichen auch in der Schule nur noch einen Bildschirm anstarren. Irgendwann muss man vielleicht gar nicht mehr lernen, mit der Hand zu schreiben. In Norwegen wurde ja bereits die Schreibschrift abgeschafft. Und natürlich kann sich nicht jede Schule dieses technische Equipment leisten.

Auf der anderen Seite halte ich diese Entwicklung aber für sehr zukunftsweisend. Der 3-D-Drucker wird mit großer Sicherheit weiterentwickelt und für ein breiteres Publikum verwendbar werden. Für uns jungen Leute ist es wichtig, früh auf dem Laufenden zu bleiben, damit wir technische Neuerungen verstehen und für uns nutzbar machen können.

Wir befinden uns nun mal im Zeitalter der technischen und informatischen Komplexität.

Autor: Lea  |  Rubrik: orientieren  |  26.01.2015
Autor: Lea
Rubrik: orientieren
26.01.2015