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Schülerleben live

Klausuren-Stress

Gleich zwei Klausuren innerhalb einer Woche musste ich in meinen beiden Leistungskursen schreiben: Deutsch und Geschichte. Das Schwierige an der Situation war, mich richtig vorzubereiten und mich nach der einen Arbeit direkt auf die nächste Prüfung zu konzentrieren.
Deutsch ist normalerwiese nicht ganz so lernintensiv wie Geschichte, aber dieses Mal musste ich gleich zwei Lektüren vorbereiten. Und auch für Geschichte war einiges zu tun. Diese Kombination war jedenfalls anstrengend bis schlafraubend. Meine Binge-Lernmethode (bei der man sich ganz viel Wissen in ganz kurzer Zeit in den Kopf quetscht, nur um es nach der Prüfung sofort und komplett wieder zu vergessen), die mich schon häufiger gerettet hatte, musste auch dieses Mal aushelfen. Zwischen wichtigen historischen Ereignissen schwirrte mir also die Biografie von Franz Kafka und das fiktive Leben des Mendel Singer aus Hiob durch den Kopf.
Zu all dem Stress kam noch dazu, dass uns meine Schwester aus Berlin besuchte. Ich habe „mein Leben“ kurzerhand ausgeblendet und meine eigenen Bedürfnisse hintangestellt. Schließlich gibt es ja auch ein Leben nach den Klausuren – und dann sind endlich Ferien. Welche Schule kommt eigentlich auf die Idee, beide LK-Klausuren in eine Woche zu legen? Und dann auch noch in die letzte Woche vor den Ferien?

Autor: Bo  |  Rubrik: orientieren  |  09.10.2014
Autor: Bo
Rubrik: orientieren
09.10.2014

Schülerleben live

Hallo Familie

Donnerstag ging es direkt nach der Schule zu meinem Bruder, wo wir uns mit seiner Freundin und meinen Eltern treffen sollten. Der Grund dafür war das alljährliche Familientreffen, das mal wieder anstand. Nur bedeutet Familientreffen in meiner Familie nicht einfach nur, mit ein paar Onkeln und Tanten bei den Großeltern zusammenzusitzen, sondern ein verlängertes Wochenende in einem Hotel irgendwo in Deutschland mit allen sechs Geschwistern meines Vaters, deren Kindern und Enkeln. Dieses Jahr ging es in ein mittelmäßiges Familienhotel irgendwo im Schwarzwald. Auf der Hinfahrt standen wir eine gefühlte Ewigkeit im Stau. Ich beschäftigte mich damit, noch ein wenig für die Seminararbeit zu lesen, konnte mich aber nicht so richtig konzentrieren. Als wir endlich ankamen, waren alle anderen schon im Bett. Erst am nächsten Tag traf ich auf die entferntere Verwandtschaft und hatte endlich mal wieder die Gelegenheit, alle meine Geschwister auf einem Haufen zu erleben. Das kommt leider nicht allzu oft vor, da mein ältester Bruder in Heidelberg Physik und meine Schwester in München Soziale Arbeit studiert. Und obwohl mein anderer Bruder gar nicht so weit weg lebt, bekomme ich ihn trotzdem nicht so oft zu Gesicht.

Die gemeinsame Zeit war also gut gefüllt mit ausgiebigen Wanderungen und langen Gesprächen. Wir hatten einander schließlich viel zu erzählen. Vor allem mit meiner Cousine, die auch ihr letztes Schuljahr bestreitet, tauschte ich mich über Pläne für die Zeit nach dem Abitur aus. Sie möchte Grundschullehramt studieren, was meiner Meinung nach auch gut zu ihr passt. Ein anderer Cousin möchte sich lieber erst einmal auf seine Musikkarriere konzentrieren. Als ich meiner Tante einen kleinen Vortrag über meine Seminararbeit hielt, stellte überrascht fest, dass ich schon einen viel größeren Überblick über das Thema hatte als erwartet. Gestärkt durch die guten Wünsche meiner Verwandten werde ich mich nun mit aller Kraft in die Arbeit stürzen.

Nach diesem tollen Wochenende wird es dennoch Zeit, in den Alltag zurückzukehren. Auf Wiedersehen, Familie, bis nächstes Jahr!

Autor: Lea  |  Rubrik: orientieren  |  08.10.2014
Autor: Lea
Rubrik: orientieren
08.10.2014

Schülerleben live

Philosophieseminar

Schon bei der Young Leaders-Akademie hatte ich Professor Dr. Jörg Splett kennengelernt und war sehr von seinem Vortrag beeindruckt. Professor Splett ist an den philosophischen Fakultäten in München und Frankfurt tätig und hat in seiner Laufbahn mehr als 700 Publikationen hervorgebracht. Im Düsseldorfer „Maxhaus“, der ehemaligen Schule Heinrich Heines, hielt er ein Seminar zu den Themen Freiheit und Wahrheit. In den zwei Tagen sprach er über Liebe, Glaube, Gott, Wahrheit, den Menschen, das Gewissen und viele andere Themen. Das Publikum war bunt gemischt und bestand aus Lehrern, Jugendlichen, Studenten und vielen mehr.

Mich beeindruckte sein überzeugter Glaube. Alles, was er sagte, verdeutlichte er mit Beispielen und Schaubildern und machte es so für sein Publikum nachvollziehbar. Durch seine jahrelange Erfahrung als Redner war es einfach, ihm zu folgen. Hatte man Fragen, konnte man sich jedoch immer an ihn wenden. Es war beeindruckend, einem so weisen und in seinen Überzeugungen und in seinem Glauben so gefestigten Menschen zuzuhören. Noch beeindruckender war jedoch, dass er sich so lange und so tief mit allen diesen Aspekten beschäftigt hatte und für sich selbst Lösungen für alle möglichen Probleme parat hatte.

Autor: Bo  |  Rubrik: orientieren  |  01.10.2014
Autor: Bo
Rubrik: orientieren
01.10.2014