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Schülerleben live

Letzte Woche der Ferien

Nach fünf sehr ereignisreichen Wochen Sommerferien ist die letzte Woche der Ferien angebrochen. Langsam aber sicher ist die Schule – und damit die zwölfte Klasse – nicht mehr fern und der Ferienblues stellt sich ein. Ich wünsche mir noch einen schnellen Umzug in ein anderes Bundesland, um die Ferien noch etwas zu verlängern, aber leider ist das nicht zu realisieren. Bald werde ich mein Abitur machen. Die letzten Schuljahre sind wie im Flug vergangen, obwohl ich mir vor einigen Jahren gar nicht vorstellen konnte, dass ich jemals Abitur machen werde. Die zwölfte Klasse wird auch nicht sehr lang dauern, denn neben den sieben Monaten Schule stehen die Kursfahrt nach Wien und die Besinnungstage an. Ich fühle mich noch nicht so erwachsen wie ich es mir bei Abiturienten immer vorgestellt habe. Natürlich reift man in diesem letzten Jahr noch mal und wird als Abiturient in der Schule eine ganz andere Rolle haben, aber dennoch kann ich im Moment nur schwer begreifen, dass ich bald mein Abitur in der Tasche haben und dann nicht mehr zur Schule gehen werde. Bis jetzt gehörte der tägliche Schulgang zu meinem Alltag – genauso wie früh aufstehen und frühstücken – aber bald wird das nicht mehr der Fall sein. Bis dahin habe ich aber noch etwas Zeit. Im neuen Schuljahr werde ich außerdem mehr Freiheit haben, aber auch mehr Verantwortung für mich selbst tragen. Und ich werde alles geben, da das Abi erst mal darüber entscheiden wird, ob ich mir meine (Studien-)Träume erfüllen kann.

Autor: Bo  |  Rubrik: orientieren  |  18.08.2014
Autor: Bo
Rubrik: orientieren
18.08.2014

Schülerleben live

Akademie in Koblenz

Ich trat also erneute eine Reise an – und zwar zur Young Leaders Akademie in Koblenz. Die Akademie kannte ich schon, da ich vor wenigen Wochen auch schon mitgemacht hatte. Dieses Mal war ich Teilnehmerin und konnte mich auf den Inhalt konzentrieren, weil ich nur sehr wenig zu organisieren hatte. Insgesamt nahmen 104 Jugendliche teil. Es ging vor allem um die Themen Philosophie, Ethik und Moral, Journalismus und Außeneinsätze der Bundeswehr. Für einen Großteil der Teilnehmer waren diese Themen kein Neuland, aber dennoch lernten alle viel Neues dazu.

Neben den Seminaren wurden auch vier Trainings angeboten, zum Beispiel zu Körpersprache, Verhandlungsgeschick, Assessment Center oder auch „Business English“. Ich hatte mich besonders auf den Philosophie-Vortrag von Professor Splett gefreut und meine Erwartungen wurden sogar übertroffen.

Nach den ersten zwei eher theoretischen Tagen folgte der „Jugend Presse Kongress“. Die Teilnehmer wurden in drei Gruppen aufgeteilt: TV-Redaktion, WebMag und Print. In einer mehrstündigen Journalistenbörse konnten hochrangige Bundeswehr-Vertreter, der Geschäftsführer von Plastics Europe Germany, der Geschäftsführer der Young Leaders GmbH und Vertreter von Airbus interviewt werden. In den Gruppen wurden die Beiträge dann weiterverarbeitet und zu einem Endprodukt gemacht.

An den letzten beiden Tagen der Akademie stand das Training im Mittelpunkt. Ich hatte mich für Körpersprache entschieden und konnte sehr viel von unserer Mentorin Sigrid Dispert lernen. Die ausgebildete Schauspielerin brachte uns nicht nur bei, wie man Körpersprache verstehen kann, sondern auch, wie man sie gezielt einsetzt.

Autor: Bo  |  Rubrik: orientieren  |  14.08.2014
Autor: Bo
Rubrik: orientieren
14.08.2014

Schülerleben live

Praktikum in den Sommerferien

Ein paar Wochen vor den letzten offiziellen Sommerferien meines Lebens fragte ich mich, wie ich diese verbringen möchte. Es gab die Möglichkeit, diese Ferien nur zur Entspannung zu nutzen. Sollte ich also mit ein paar Freundinnen nach Mallorca fliegen? Das klang zwar verlockend, aber dennoch entschied ich mich für das Praktikum. Ich bewarb mich im Gelenkzentrum Bergisch Land, das aus einer herkömmlichen Praxis und einer kleinen Klinik beseht, und bekam eine Zusage. Das Praktikum war in zwei Blöcke geteilt. Die ersten beiden Wochen verbrachte ich in der Praxis. Ich übernahm administrative Arbeiten und kleinere medizinische Tätigkeiten wie Blut abnehmen, Infusionen legen und Nadeln ziehen. Außerdem führte ich eine Patientenbefragung durch und wertete diese auch aus. Schwerpunkt der Umfrage war die Zufriedenheit der Patienten. Ich habe am Empfang mitgeholfen und Termine vergeben und durfte an einem Tag auch die Arbeit in der Radiologie mitverfolgen und dort einen für mich ganz neuen Bereich der Medizin kennenlernen.

In der Klinik habe ich die Ärzte bei der Visite begleitet und durfte auch in die OPs. Dort wurden hauptsächlich Arthroskopien (minimal-invasive Eingriffe an Gelenken) oder Endoprothesen (Implantate, die dauerhaft im Körper bleiben) eingesetzt. Besonders spannend empfand ich dabei die Einsetzung von künstlichen Gelenken.

Dieses Praktikum war wirklich toll, weil ich endlich mal hinter die Kulissen einer kleinen Klink blicken konnte. Bisher war ich nämlich immer nur als Praktikantin im Universitätsklinikum Essen. Nicht nur die Atmosphäre, sondern das gesamte Arbeiten unterschied sich teilweise sehr stark. Ich habe es nicht bereut, meine Sommerferien dafür zu opfern. Wie ich den Rest der Ferien verbracht habe, werde ich in der nächsten Woche berichten, aber dass ich mich nicht wirklich zurücklehnen konnte, verrate ich jetzt schon!

Autor: Bo  |  Rubrik: orientieren  |  12.08.2014
Autor: Bo
Rubrik: orientieren
12.08.2014