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Schülerleben live

Praktikum in den Sommerferien

Ein paar Wochen vor den letzten offiziellen Sommerferien meines Lebens fragte ich mich, wie ich diese verbringen möchte. Es gab die Möglichkeit, diese Ferien nur zur Entspannung zu nutzen. Sollte ich also mit ein paar Freundinnen nach Mallorca fliegen? Das klang zwar verlockend, aber dennoch entschied ich mich für das Praktikum. Ich bewarb mich im Gelenkzentrum Bergisch Land, das aus einer herkömmlichen Praxis und einer kleinen Klinik beseht, und bekam eine Zusage. Das Praktikum war in zwei Blöcke geteilt. Die ersten beiden Wochen verbrachte ich in der Praxis. Ich übernahm administrative Arbeiten und kleinere medizinische Tätigkeiten wie Blut abnehmen, Infusionen legen und Nadeln ziehen. Außerdem führte ich eine Patientenbefragung durch und wertete diese auch aus. Schwerpunkt der Umfrage war die Zufriedenheit der Patienten. Ich habe am Empfang mitgeholfen und Termine vergeben und durfte an einem Tag auch die Arbeit in der Radiologie mitverfolgen und dort einen für mich ganz neuen Bereich der Medizin kennenlernen.

In der Klinik habe ich die Ärzte bei der Visite begleitet und durfte auch in die OPs. Dort wurden hauptsächlich Arthroskopien (minimal-invasive Eingriffe an Gelenken) oder Endoprothesen (Implantate, die dauerhaft im Körper bleiben) eingesetzt. Besonders spannend empfand ich dabei die Einsetzung von künstlichen Gelenken.

Dieses Praktikum war wirklich toll, weil ich endlich mal hinter die Kulissen einer kleinen Klink blicken konnte. Bisher war ich nämlich immer nur als Praktikantin im Universitätsklinikum Essen. Nicht nur die Atmosphäre, sondern das gesamte Arbeiten unterschied sich teilweise sehr stark. Ich habe es nicht bereut, meine Sommerferien dafür zu opfern. Wie ich den Rest der Ferien verbracht habe, werde ich in der nächsten Woche berichten, aber dass ich mich nicht wirklich zurücklehnen konnte, verrate ich jetzt schon!

Autor: Bo  |  Rubrik: orientieren  |  12.08.2014
Autor: Bo
Rubrik: orientieren
12.08.2014

Schuelerleben live

Central Park

Eine Oase in der Millionenmetropole ist der Central Park. Genau in der Mitte der Halbinsel von Manhattan gelegen können, sich die Bewohner und Besucher New Yorks dort erholen. Zwar ist der Central Park von dicht befahrenen Straßen umgeben, aber wenn man drin ist, bekommt man erstaunlich wenig von den Autos und dem Lärm mit. Größtenteils besteht der Park aus Rasenflächen, die man auch betreten kann, doch die meisten Menschen laufen auf den asphaltierten Wegen. Dort kann man durchatmen und sich entspannen. Natürlich ist es kein großes Naturerlebnis, aber dennoch mehr, als die meisten Metropolen bieten können. Für uns war der Central Park ein angenehmer Ort, um eine kurze Pause einzulegen. Der Tag war unerträglich heiß und schwül. Im Central Park wollten wir uns erst mal hinsetzen und Kraft tanken für den nächsten Programmpunkt.

Das gelang uns auch sehr gut und nebenbei konnten wir die anderen Menschen beobachten. Neben mehreren Seen und Bächen ist auch ein kleiner Vergnügungspark für Kinder in den Park integriert. Mich hätte besonders das „Strawberry Fields“-Denkmal interessiert, das in Anlehnung an einen Song der Beatles John Lennon gewidmet ist, aber leider haben wir das zeitlich nicht mehr geschafft.

Autor: Bo  |  Rubrik: orientieren  |  11.08.2014
Autor: Bo
Rubrik: orientieren
11.08.2014

Schülerleben live

Metropolitan Museum of Art

Am letzten Tag unseres Aufenthalts in New York besuchten wir gemeinsam das Metropolitan Museum of Art. Es war ein unbeschreiblich schwüler Tag und wir wollten noch so viel wie möglich von New York mitnehmen. Das Metropolitan Museum ist eines der größten Museen weltweit und hat eine riesige Sammlung ägyptischer, antiker, asiatischer und afrikanischer Kunstwerke. Daneben gibt es auch Fotografien, moderne Kunst und Modekunst.

Das Besondere an diesem Museum ist, dass es im Prinzip keinen Eintritt kostet, es gibt jedoch eine Empfehlung. Jeder kann also so viel zahlen, wie er will. Wir hatten leider wenig Zeit, weshalb wir uns entscheiden mussten, was wir sehen wollten. Ich entschied mich für ägyptische Kunst und zog mit zwei anderen los. Nachdem wir uns den ägyptischen Bereich im Schnelldurchlauf angesehen hatten, suchten wir den Mode- und Kostümbereich. Jedes Jahr findet im Metropolitan Museum der Met-Ball statt, bei dem viele aus der Mode-, Schauspiel- und Musikbranche anwesend sind. 2014 stand er unter dem Motto „Charles James – Beyond Fashion“. Charles James ist ein berühmter Designer, der als „America’s First Couturier“ bekannt ist und vor allem für seine wissenschaftliche und mathematische Herangehensweise bewundert wird. Alle weiblichen Besucher waren fasziniert von der Ausstellung und viele wünschten sich auch solch eine Robe. Nachdem wir auch durch diesen Teil durchgesprintet waren, war nur noch ein wenig Zeit für die römische Sammlung da, aber für einen kurzen Einblick hat es gereicht.

Insgesamt ist es ein sehr sehenswertes Museum, das ich gerne noch öfter besuchen würde.

Autor: Bo  |  Rubrik: orientieren  |  05.08.2014
Autor: Bo
Rubrik: orientieren
05.08.2014