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Schülerleben live

Empire State Building

Den ganzen Tag hatten wir uns schon auf das Empire State Building gefreut. Wir wollten es sehr gerne im Dunkeln sehen, damit die Lichter New Yorks noch eindrucksvoller wirken können.
Schon von Weitem konnte man den Wolkenkratzer erkennen und Vorfreude machte sich in der Gruppe breit. Als wir endlich am Eingang waren, stellten wir erleichtert fest, dass die Schlange kürzer als erwartet war. Die ersten Treppen gingen wir noch zu Fuß und bald waren wir am Kassenschalter angekommen. Von dort konnte man mit dem Aufzug nach oben fahren. In wenigen Sekunden kletterte der Aufzug bis zur Spitze.
Im 86. Stockwerk angekommen, betraten wir das „Observatory Deck“. Eine halbe Stunde lang durften wir den Ausblick auf die pulsierende Großstadt aus einer vollkommen neuen Perspektive genießen.
Die ganzen Lichter kamen erst jetzt wirklich zur Geltung. Vor unseren Augen formte sich ein einziges Lichtermeer. Vom Empire State Building aus kann man in alle Himmelsrichtungen schauen und jede Richtung eröffnete neue Blickwinkel. Die halbe Stunde war viel zu schnell vorbei. Beseelt betraten wir wieder die Innenräume des Gebäudes und konnten gar nicht fassen, was wir gesehen hatten.

Autor: Bo  |  Rubrik: orientieren  |  30.07.2014
Autor: Bo
Rubrik: orientieren
30.07.2014

Schülerleben live

Times Square

Wer kennt sie nicht, die Bilder vom Times Sqare in der Nacht? Ich hatte die Möglichkeit, den hell erleuchteten Platz mit eigenen Augen zu sehen. Überall leuchteten die bunten Reklametafeln – eine war spektakulärer als die andere. Die Bandbreite der Werbenden reichte von großen Elektronikkonzernen bis zu Musicalanbietern. Durch diese Reizüberflutung wusste ich gar nicht, wo man zuerst hinschauen sollte. Ich tapste ziemlich orientierungslos herum. Ich kam mir vor wie ein kleines Kind in einem Spielwarenladen, das alles sehen will, aber von den Eltern zu Gehen gedrängt wird. Unsere Zeit war nämlich begrenzt. Also machten wir viele Fotos und besuchten anschließend das Hard Rock Café. Leider hatten auch tausende andere Touristen diesen Plan, weshalb es oftmals nicht so schnell voranging wie erwünscht. Überall standen knapp bekleideten Samba-Tänzerinnen und Disney-Figuren, mit denen man Fotos machen konnte. Durch die ganzen Lichter war es fast taghell und alle Müdigkeit war schlagartig vergessen, schließlich waren wir am Times Sqaure!
Ganz besonders interessant waren die Informationsbanner, die man fast überall sehen konnte. Dort wurden neben wichtigen Nachrichten auch die Neuigkeiten der Regenbogenpresse präsentiert. Die niemals schlafende Stadt war mir hier so nah wie nie zuvor, und überall warteten fliegende Händler, die mit jedem Touristen ein Geschäft machen wollten.

Autor: Bo  |  Rubrik: orientieren  |  28.07.2014
Autor: Bo
Rubrik: orientieren
28.07.2014

Schülerleben live

Ground zero

Nur wenige Minuten von unserem Hotel entfernt befindet sich Ground Zero, ein Denkmal, das an die Terroranschläge vom 11. September 2001 erinnert. Alle Fremdenführer sind auf irgendeine Art und Weise mit den Ereignissen verbunden. Unser Stadtführer hatte jahrelang ein Büro im World Trade Center und war bis zu den Anschlägen dort als Ingenieur tätig. Viele Menschen, die dort arbeiteten, sind gestorben oder haben Angehörige, Freunde und Kollegen verloren.

In den Grundriss der beiden Türme wurden Wasserbrunnen eingelassen, in deren Ränder die Namen der Opfer eingraviert wurden. Als Symbol des Gedenkens befeuchtet man diese Namen mit Wasser. Das ganze Gelände ist als Denkmal ausgelegt: Die Rasenstücke erinnern an die Gebäude selbst, die Bodenfliesen sind den Fenstern nachempfunden und die verwendete Baumsorte wuchs schon vor dem Attentat dort.

Unser Stadtführer erzählte uns von dem Tag und wie er die Katastrophe miterlebt hat. Wir konnten uns ein kleines Bild von dem unbeschreiblichen Leid machen und manche hatten Tränen in den Augen. Ich konnte gar nicht begreifen, dass an dem Ort, an dem ich gerade stand, tausende Menschen gestorben waren. Der nun friedliche Ort wird heute als Ort der Trauer genutzt. Außerdem gibt es ein eigenes Denkmal für die Feuerwehrmänner, die starben, um andere Menschen aus den Gebäuden zu bringen. Besonders schockierend empfanden wir dabei, dass bis heute rund 15.000 Feuerwehrmänner an den Spätfolgen der giftigen Gase und Mikropartikel gestorben sind. Während der Evakuierung war keine Zeit mehr gewesen an schützende Gasmasken zu denken, und deshalb erkranken auch heute noch viele Feuerwehrmänner an Krebs und anderen Krankheiten.

Zwar kannte man die Grausamkeit des Attentats schon vorher – aber nur aus den Medien. Hier zu stehen und den Schilderungen zu folgen, machte mir krass bewusst, wie gnadenlos dieser Tag war.

Autor: Bo  |  Rubrik: orientieren  |  24.07.2014
Autor: Bo
Rubrik: orientieren
24.07.2014