Logo Bundesagentur für Arbeit
Logo Bundesagentur für Arbeit
  • Drucken
  • Versenden
  • PDF (Öffnet sich in neuem Fenster)

Kategorien

Schülerleben live

Wall Street Talk

Am Morgen des ersten Tages sollten wir mehr über die Wall Street erfahren. Deshalb trafen wir den n-tv Reporter Lars Halter, der schon seit über zehn Jahren in New York lebt und auch Kolumnen und Artikel für deutsche Zeitungen schreibt. Zwar konnten wir leider nicht die Börse von innen betrachten, aber dennoch erfuhren wir viel über die journalistische Arbeit dort und über den wirtschaftlichen Aspekt. Wir saßen auf den Treppen gegenüber dem neoklassizistischen Gebäude und hörten dem Korrespondenten gebannt zu. Er erzählte uns von seinem eher ungewöhnlichen Karriereweg. Ohne ein Journalismus-Studium war er in die Vereinigten Staaten gereist und hatte mit einem Freund eine Rundreise begonnen. Spontan entschied er sich, in den Staaten zu bleiben und sich als freier Journalist zu versuchen. Durch Kontakte kam er nach New York und wurde dort Wall Street Korrespondent für n- tv.
In der sengenden Mittagshitze hörten wir ihm außerdem zu, wie er von seinem Arbeitsalltag erzählte. Dabei sprach er auch von den negativen Aspekten, mit denen er arbeiten musste. Was muss ein Journalist tun, wenn sich wochenlang nichts an der Wall Street verändert? Wie kann man die Börsenschwankungen heute erklären, wenn so viel im Hintergrund passiert? Auch betonte er die Bedeutung des Netzwerkens, auf diese Weise würden sich viele Möglichkeiten im Leben ergeben.

Autor: Bo  |  Rubrik: orientieren  |  17.07.2014
Autor: Bo
Rubrik: orientieren
17.07.2014

Schülerleben live

Erster Eindruck von Manhattan

Nach neun Stunden Flug kamen wir endlich an. Einige Sicherheitskontrollen später durften wir unser Gepäck an uns nehmen und konnten endlich New Yorks Luft einatmen. Mit einem Shuttle-Bus fuhren wir vom Flughafen bis zu unserem Hotel, das in der Nähe der Wall Street war. Während der Fahrt gab es schon die ersten Begeisterungsstürme, als die Skyline New Yorks zu sehen war. Immer mehr begriff ich, wo ich war. Als wir die Brooklyn Bridge überquerten, fühlte ich mich wie in einem Film. Wir checkten schnell im Hotel ein und machten uns auf dem Weg, um Manhattan zu erobern. Die Gebäude schienen bis in den Himmel zu ragen, und allein die Vorstellung, hier als Fensterputzer zu arbeiten, war mehr als unangenehm.
Unser Ziel war der „seaport“. Vom Ufer des East Rivers konnte man nämlich die Brooklyn Bridge und historische Schiffe sehen. Die frei zugängliche Fläche war der perfekte Ort, um erst mal durchzuatmen und das Gesehene zu verarbeiten. Anschließend erkundeten wir weiter die Umgebung und entdeckten eine Straßenparty. Dort erfuhren wir, dass ein Festival stattgefunden hatte, und dass diese Party das Finale war. Sofort tanzten wir auf offener Straße mit und erlebten „ the American way of life“ persönlich mit. Später erfuhren wir, dass der DJ in New York sehr bekannt und renommiert war. Für einen ersten Tag ist das doch nicht schlecht, oder?

Autor: Bo  |  Rubrik: orientieren  |  14.07.2014
Autor: Bo
Rubrik: orientieren
14.07.2014

Schülerleben live

Flug nach New York

An einem Sonntag Ende Juni war es soweit: Acht Jungjournalisten kamen in Berlin Tegel zusammen, um einen Flug nach New York anzutreten. Wie es dazu kam? Eigentlich eine sehr ungewöhnliche Geschichte: Im Dezember vergangenen Jahres hatte ich an einem Jugendpressekongress der „Young Leaders“ teilgenommen. Nach dieser grandiosen Veranstaltung wurde ein Wettbewerb ausgeschrieben. Die Aufgabe war es, einen Bericht über das Wochenende zu verfassen und zu veröffentlichen. Als Auswahlkriterien wurden die Qualität des Berichtes und die Zahl der Veröffentlichungen genannt. Als ich von diesem Wettbewerb hörte, war ich mehr als angetan. Ich wollte unbedingt gewinnen und die Stadt meiner Träume sehen. So schrieb ich meinen Bericht und bemühte mich um viele Veröffentlichungen. Letzten Endes wurde er drei Mal im Internet und in meiner lokalen Zeitung veröffentlich. Schon Ende März war Einsendeschluss und ich hoffte jeden Tag auf Nachrichten – es dauerte allerdings bis Ende Juni, ehe man mir die frohe Botschaft überbrachte.

Schnell traf ich die ersten Vorbereitungen und füllte einen ESTA-Antrag aus, das ist ein elektronisches Reisegenehmigungssystem. Ohne diese Genehmigung darf man nicht in die Vereinigten Staaten einreisen. Einige Tage später kam auch schon das Programm. Die einwöchige Reise war als Recherchereise gedacht und deshalb sollten wir journalistisch als auch kulturell so viel wie möglich mitbekommen. Einige Programmpunkte waren zum Beispiel ein Besuch des ARD-Studios oder von Ground Zero. Begleitet wurden wir von der Assistentin des Geschäftsführers der „Young Leaders“ und einem Journalisten. Einige der anderen Teilnehmer hatte ich schon vorher über soziale Netzwerke kennengelernt. Ich freute mich, sie endlich im echten Leben zu treffen. Wir waren alle aufgeregt und konnten es gar nicht erwarten, endlich in New York anzukommen.

Autor: Bo  |  Rubrik: orientieren  |  07.07.2014
Autor: Bo
Rubrik: orientieren
07.07.2014