Logo Bundesagentur für Arbeit
Logo Bundesagentur für Arbeit
  • Drucken
  • Versenden
  • PDF (Öffnet sich in neuem Fenster)

Kategorien

Schülerleben live

Erster Eindruck von Manhattan

Nach neun Stunden Flug kamen wir endlich an. Einige Sicherheitskontrollen später durften wir unser Gepäck an uns nehmen und konnten endlich New Yorks Luft einatmen. Mit einem Shuttle-Bus fuhren wir vom Flughafen bis zu unserem Hotel, das in der Nähe der Wall Street war. Während der Fahrt gab es schon die ersten Begeisterungsstürme, als die Skyline New Yorks zu sehen war. Immer mehr begriff ich, wo ich war. Als wir die Brooklyn Bridge überquerten, fühlte ich mich wie in einem Film. Wir checkten schnell im Hotel ein und machten uns auf dem Weg, um Manhattan zu erobern. Die Gebäude schienen bis in den Himmel zu ragen, und allein die Vorstellung, hier als Fensterputzer zu arbeiten, war mehr als unangenehm.
Unser Ziel war der „seaport“. Vom Ufer des East Rivers konnte man nämlich die Brooklyn Bridge und historische Schiffe sehen. Die frei zugängliche Fläche war der perfekte Ort, um erst mal durchzuatmen und das Gesehene zu verarbeiten. Anschließend erkundeten wir weiter die Umgebung und entdeckten eine Straßenparty. Dort erfuhren wir, dass ein Festival stattgefunden hatte, und dass diese Party das Finale war. Sofort tanzten wir auf offener Straße mit und erlebten „ the American way of life“ persönlich mit. Später erfuhren wir, dass der DJ in New York sehr bekannt und renommiert war. Für einen ersten Tag ist das doch nicht schlecht, oder?

Autor: Bo  |  Rubrik: orientieren  |  14.07.2014
Autor: Bo
Rubrik: orientieren
14.07.2014

Schülerleben live

Flug nach New York

An einem Sonntag Ende Juni war es soweit: Acht Jungjournalisten kamen in Berlin Tegel zusammen, um einen Flug nach New York anzutreten. Wie es dazu kam? Eigentlich eine sehr ungewöhnliche Geschichte: Im Dezember vergangenen Jahres hatte ich an einem Jugendpressekongress der „Young Leaders“ teilgenommen. Nach dieser grandiosen Veranstaltung wurde ein Wettbewerb ausgeschrieben. Die Aufgabe war es, einen Bericht über das Wochenende zu verfassen und zu veröffentlichen. Als Auswahlkriterien wurden die Qualität des Berichtes und die Zahl der Veröffentlichungen genannt. Als ich von diesem Wettbewerb hörte, war ich mehr als angetan. Ich wollte unbedingt gewinnen und die Stadt meiner Träume sehen. So schrieb ich meinen Bericht und bemühte mich um viele Veröffentlichungen. Letzten Endes wurde er drei Mal im Internet und in meiner lokalen Zeitung veröffentlich. Schon Ende März war Einsendeschluss und ich hoffte jeden Tag auf Nachrichten – es dauerte allerdings bis Ende Juni, ehe man mir die frohe Botschaft überbrachte.

Schnell traf ich die ersten Vorbereitungen und füllte einen ESTA-Antrag aus, das ist ein elektronisches Reisegenehmigungssystem. Ohne diese Genehmigung darf man nicht in die Vereinigten Staaten einreisen. Einige Tage später kam auch schon das Programm. Die einwöchige Reise war als Recherchereise gedacht und deshalb sollten wir journalistisch als auch kulturell so viel wie möglich mitbekommen. Einige Programmpunkte waren zum Beispiel ein Besuch des ARD-Studios oder von Ground Zero. Begleitet wurden wir von der Assistentin des Geschäftsführers der „Young Leaders“ und einem Journalisten. Einige der anderen Teilnehmer hatte ich schon vorher über soziale Netzwerke kennengelernt. Ich freute mich, sie endlich im echten Leben zu treffen. Wir waren alle aufgeregt und konnten es gar nicht erwarten, endlich in New York anzukommen.

Autor: Bo  |  Rubrik: orientieren  |  07.07.2014
Autor: Bo
Rubrik: orientieren
07.07.2014

Schülerleben live

Orchestertage

Vergangene Woche war ich mit dem Schulorchester auf Orchesterfahrt im mittelalterlichen Wasserschloss Gemen. Dieses verschlafene Dörfchen gehört zur Gemeinde Borken und liegt etwa eineinhalb Autostunden von Essen entfernt. Wir üben dort traditionell für das Sommerkonzert der Schule – und das gefühlte 16 Stunden täglich. Vor der Fahrt freue ich mich jedes Mal tierisch auf drei schulfreie Tage, aber wenn ich dann in einer vierstündigen Probe sitze, merke ich, wie entspannt Schule sein kann. Unsere Proben gehen nämlich oft bis in die Nacht hinein. Diese späten Proben sind oftmals nicht sehr produktiv, da alle zu müde sind, um etwas Musikalisches auf die Beine zu stellen.

Ein paar freie Stunden bleiben aber doch. In dieser Zeit suche ich die Ländereien auf oder sitze am Steg des Burggrabens und genieße die musikfreie Zeit. Da es nun schon meine siebte Fahrt ist, habe ich meine Lieblingsstellen in der Burg und in der Umgebung und suche diese Orte jedes Jahr wieder auf. Da wäre zum Beispiel der gemütliche Lesesaal, in dem man die vergangenen glanzvollen Zeiten der Burg heute noch spüren kann, oder der beeindruckende Rittersaal, der mit antiken Wandteppichen ausgeschmückt ist. Abends ziehe ich mich in mein Zimmer zurück und habe dann endlich mal Zeit für stundenlange Gespräche oder Albereien mit meinen Freundinnen. In Gemen schafft man es, sich zusammenzusetzen und mal nur für die anderen da zu sein, statt immer von irgendetwas Wichtigem abgelenkt zu sein. In diesen drei Tagen fällt der ganze Stress der Klausurenphase von meinen Schultern.

Für viele meiner Freundinnen war diese Orchesterfahrt die letzte und das ist ein seltsames Gefühl. Das „Gemen-Gefühl“ hat sich bisher jedes Jahr eingestellt – wir waren hier immer gemeinsam. Nächstes Jahr werde ich zu den ältesten gehören und auch meine letzte Orchesterfahrt antreten.

Autor: Bo  |  Rubrik: orientieren  |  03.07.2014
Autor: Bo
Rubrik: orientieren
03.07.2014