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Schülerleben live

Wieder daheim

Die Woche nach Brüssel war viel anstrengender als gedacht. Neben einer LK-Klausur habe ich auch eine Matheprüfung geschrieben. Ich hatte zwar während meines Auslandsaufenthalts versucht, den Lernstoff nachzuholen, aber alles konnte ich nicht durcharbeiten. Jetzt bin ich einfach nur froh, dass es erstmal vorbei ist. Die nächsten Klausuren stehen zwar wie immer schon vor der Tür, aber einiges habe ich für dieses Halbjahr endlich abgehakt. Am meisten freut mich, dass ich Franz Kafkas „Der Prozess“ bis zum Abitur nicht auspacken muss. Diese Lektüre ist mit Sicherheit ein großartiges Werk, aber wenn man unter Zeitdruck steht und das Buch innerhalb eines kleinen Zeitrahmens lesen muss, dann geht das Lesevergnügen verloren. Dass man dieses komplexe Buch dann auch noch aus sieben verschiedenen Deutungsansätzen betrachten muss, erleichtert die ganze Sache nicht. Die Prüfung in Mathe war machbar und nach der Klausur waren überall nur erleichterte Gesichter zu sehen, da auch Mathe für dieses Schuljahr nun erledigt ist. An meiner Schule beginnen bald die mündlichen Prüfungen – und dann ist das Jahr auch fast schon wieder rum. Wie wahrscheinlich alle Schüler fiebere ich den Sommerferien entgegen, und wenn das Wetter so weitermacht, könnten sogar Sommergefühle aufkommen.

Autor: Bo  |  Rubrik: orientieren  |  05.06.2014
Autor: Bo
Rubrik: orientieren
05.06.2014

Schülerleben live

Zurück nach Hause

Meine Zeit in Brüssel neigt sich dem Ende zu. Innerhalb eines Monats habe ich ein neues Leben eine neue Stadt kennengelernt und tausende neue Erfahrungen gesammelt. Ich habe den bisher spannendsten Teil meines Lebens erlebt und bin viel selbstständiger geworden. Das Praktikum hat mir nicht nur gezeigt, wie das Berufsleben im Büro aussieht, sondern auch wie viel Spaß man als Praktikant in einer neuen Stadt haben kann. Zwar bin ich durch vorherige Urlaubsreisen oftmals im Ausland gewesen, auch für längere Zeit, aber ich habe noch nie eine Stadt so intensiv kennengelernt wie Brüssel. Oftmals war ich komplett auf mich allein gestellt und musste zum Beispiel den Weg nach Hause finden, wenn ich mit verirrt hatte.

Dieser Monat hatte absolut nichts mit den typischen romantischen Vorstellungen vom Ausland zu tun. Es war nicht dieses „dort ist alles ganz anders und besser“, es war aber auch nicht das „durch Brüssel flanieren und dabei aussehen wie Sarah Jessica Parker in ‚Sex and the City‘“. Es war das Leben mit seiner manchmal eintönigen Art, aber meistens voller unerwarteter Wendungen – mal positiv, mal negativ. Weder habe ich irgendwelche einschneidende Erlebnisse gehabt, noch hatte ich die große Eingebung, was ich später beruflich machen will. Was ich jedoch definitiv erfahren habe, ist, dass das Arbeiten in einem Büro anspruchsvoller ist als gedacht.

Nun sitze ich im Zug und denke darüber nach, was ich für mich aus dieser Sache mitnehmen kann. Sind es die Erfahrungen erwachsen sein zu müssen? Oder eher die Tatsache, sich ohne Unterstützung in einer neuen Umgebung zu Recht finden zu müssen? Ich weiß es nicht. Vielleicht werde ich in ein paar Jahren anders auf diese Zeit zurückblicken, diesen Text lesen und dabei erkennen, wie ich mich verändert habe. Vielleicht aber auch nicht. Jetzt komme ich erst mal zurück in meine Alltag in Deutschland.

Autor: Bo  |  Rubrik: orientieren  |  20.05.2014
Autor: Bo
Rubrik: orientieren
20.05.2014

Schülerleben live

Besichtigung des Europäischen Parlaments

Jetzt bin ich schon drei Wochen in Brüssel und kann mir gar nicht mehr vorstellen, nach Deutschland zurückzugehen, schließlich jagt hier ein Highlight das nächste. Besonders ereignisreicher war eine private Führung durch das Europäische Parlament. Zwei sehr nette junge Herren die für den SPD-Vertreter Jens Geier arbeiten, führten mich durch das Gebäude und gaben mir einen Einblick in das Leben und die Arbeit im EP. Statt der „normalen“ Touristenroute sah ich private Büros, ein Fernsehstudio, mehrere Plenarsäle, die so genannte „ Mickey Mouse Bar“ und konnte vom Dach aus Brüssel von ganz oben betrachten. Zwar hatte ich das EP schon oft von außen gesehen, aber ich hatte nie die Monumentalität dieses Gebäudes erfasst. Schon allein die Empfangshalle war atemberaubend. Ohne Einladung und Abholservice darf man das Gebäude nicht betreten und es gab ähnlich viele Sicherheitskontrollen wie am Flughafen. Innen gab es einen internen Supermarkt, einen Reinigungsservice und ein Fitnesscenter – ich war begeistert!

Autor: Bo  |  Rubrik: orientieren  |  02.05.2014
Autor: Bo
Rubrik: orientieren
02.05.2014