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Schülerleben live

Zurück nach Hause

Meine Zeit in Brüssel neigt sich dem Ende zu. Innerhalb eines Monats habe ich ein neues Leben eine neue Stadt kennengelernt und tausende neue Erfahrungen gesammelt. Ich habe den bisher spannendsten Teil meines Lebens erlebt und bin viel selbstständiger geworden. Das Praktikum hat mir nicht nur gezeigt, wie das Berufsleben im Büro aussieht, sondern auch wie viel Spaß man als Praktikant in einer neuen Stadt haben kann. Zwar bin ich durch vorherige Urlaubsreisen oftmals im Ausland gewesen, auch für längere Zeit, aber ich habe noch nie eine Stadt so intensiv kennengelernt wie Brüssel. Oftmals war ich komplett auf mich allein gestellt und musste zum Beispiel den Weg nach Hause finden, wenn ich mit verirrt hatte.

Dieser Monat hatte absolut nichts mit den typischen romantischen Vorstellungen vom Ausland zu tun. Es war nicht dieses „dort ist alles ganz anders und besser“, es war aber auch nicht das „durch Brüssel flanieren und dabei aussehen wie Sarah Jessica Parker in ‚Sex and the City‘“. Es war das Leben mit seiner manchmal eintönigen Art, aber meistens voller unerwarteter Wendungen – mal positiv, mal negativ. Weder habe ich irgendwelche einschneidende Erlebnisse gehabt, noch hatte ich die große Eingebung, was ich später beruflich machen will. Was ich jedoch definitiv erfahren habe, ist, dass das Arbeiten in einem Büro anspruchsvoller ist als gedacht.

Nun sitze ich im Zug und denke darüber nach, was ich für mich aus dieser Sache mitnehmen kann. Sind es die Erfahrungen erwachsen sein zu müssen? Oder eher die Tatsache, sich ohne Unterstützung in einer neuen Umgebung zu Recht finden zu müssen? Ich weiß es nicht. Vielleicht werde ich in ein paar Jahren anders auf diese Zeit zurückblicken, diesen Text lesen und dabei erkennen, wie ich mich verändert habe. Vielleicht aber auch nicht. Jetzt komme ich erst mal zurück in meine Alltag in Deutschland.

Autor: Bo  |  Rubrik: orientieren  |  20.05.2014
Autor: Bo
Rubrik: orientieren
20.05.2014

Schülerleben live

Besichtigung des Europäischen Parlaments

Jetzt bin ich schon drei Wochen in Brüssel und kann mir gar nicht mehr vorstellen, nach Deutschland zurückzugehen, schließlich jagt hier ein Highlight das nächste. Besonders ereignisreicher war eine private Führung durch das Europäische Parlament. Zwei sehr nette junge Herren die für den SPD-Vertreter Jens Geier arbeiten, führten mich durch das Gebäude und gaben mir einen Einblick in das Leben und die Arbeit im EP. Statt der „normalen“ Touristenroute sah ich private Büros, ein Fernsehstudio, mehrere Plenarsäle, die so genannte „ Mickey Mouse Bar“ und konnte vom Dach aus Brüssel von ganz oben betrachten. Zwar hatte ich das EP schon oft von außen gesehen, aber ich hatte nie die Monumentalität dieses Gebäudes erfasst. Schon allein die Empfangshalle war atemberaubend. Ohne Einladung und Abholservice darf man das Gebäude nicht betreten und es gab ähnlich viele Sicherheitskontrollen wie am Flughafen. Innen gab es einen internen Supermarkt, einen Reinigungsservice und ein Fitnesscenter – ich war begeistert!

Autor: Bo  |  Rubrik: orientieren  |  02.05.2014
Autor: Bo
Rubrik: orientieren
02.05.2014

Schülerleben live

Meine erste Woche in Brüssel (Teil 2)

In der ersten Woche hatte ich wenig Zeit für kulturelles Programm, da ich meistens von 7.30 Uhr bis 17 Uhr unterwegs war. Am Wochenende habe ich jedoch alles aufgeholt und versucht, so viel wie möglich von Brüssel zu sehen. Ich habe neben den typischen Sehenswürdigkeiten wie den Grand Place, Manneken Pis und den Justizpalast auch Geheimtipps, wie alte Buchläden und Cafés in verwinkelten Gassen aufgesucht. Besonders angetan hat es mir jedoch der Grande Place. Man kann dort herrlich umherschlendern und dabei die Chocolatiers bewundern, die zu Ostern Kunstwerke aus Zucker und Schokolade kreierten.

Natürlich besuchte ich – ganz der Tourist – auch Museen in Brüssel. Hierbei ist das „Moof“-Museum (Museum of original figurines) definitiv mein Favorit. Es zeigt, warum Brüssel Haupt- und Heimatstadt von Tim und Struppi und den Schlümpfen wurde. Neben Figuren von allen möglichen Comichelden, einem kleinen Kino und nachgebauten Originalszenen aus Comics, wird auch die Biografie der Zeichner vorgestellt. Auch die Stadt selbst hat viel zu bieten, da man in der Innenstadt an jeder größeren Straße einen Musiker oder Künstler sieht, der sein Publikum unterhält. Ich genieße jeden Moment in dieser kreativen und eigenwilligen Metropole, die mit Ihrem Charme wohl wirklich jeden um den kleinen Finger wickelt.

Autor: Bo  |  Rubrik: orientieren  |  29.04.2014
Autor: Bo
Rubrik: orientieren
29.04.2014