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Schülerleben live

Meine erste Woche in Brüssel (Teil 2)

In der ersten Woche hatte ich wenig Zeit für kulturelles Programm, da ich meistens von 7.30 Uhr bis 17 Uhr unterwegs war. Am Wochenende habe ich jedoch alles aufgeholt und versucht, so viel wie möglich von Brüssel zu sehen. Ich habe neben den typischen Sehenswürdigkeiten wie den Grand Place, Manneken Pis und den Justizpalast auch Geheimtipps, wie alte Buchläden und Cafés in verwinkelten Gassen aufgesucht. Besonders angetan hat es mir jedoch der Grande Place. Man kann dort herrlich umherschlendern und dabei die Chocolatiers bewundern, die zu Ostern Kunstwerke aus Zucker und Schokolade kreierten.

Natürlich besuchte ich – ganz der Tourist – auch Museen in Brüssel. Hierbei ist das „Moof“-Museum (Museum of original figurines) definitiv mein Favorit. Es zeigt, warum Brüssel Haupt- und Heimatstadt von Tim und Struppi und den Schlümpfen wurde. Neben Figuren von allen möglichen Comichelden, einem kleinen Kino und nachgebauten Originalszenen aus Comics, wird auch die Biografie der Zeichner vorgestellt. Auch die Stadt selbst hat viel zu bieten, da man in der Innenstadt an jeder größeren Straße einen Musiker oder Künstler sieht, der sein Publikum unterhält. Ich genieße jeden Moment in dieser kreativen und eigenwilligen Metropole, die mit Ihrem Charme wohl wirklich jeden um den kleinen Finger wickelt.

Autor: Bo  |  Rubrik: orientieren  |  29.04.2014
Autor: Bo
Rubrik: orientieren
29.04.2014

Schülerleben live

Meine erste Woche in Brüssel (Teil 1)

Nach einer Woche in dieser wunderbaren und unglaublich spannenden Stadt, berichte ich wieder live aus Brüssel. Meine Arbeit in der Außenhandelskammer debelux ist keine typische Praktikantenarbeit, bei der man nur zuguckt und die Arbeitsabläufe kennenlernt. Ich wurde vom ersten Tag an integriert und bekam sofort Aufgaben zugeteilt, für deren Erledigung ich die Verantwortung trug. Meine Hauptaufgabe war es zuerst, Poster aus verschiedenen großen Städten Deutschlands zu organisieren, die dann später im neu renovierten Konferenzsaal ausgestellt werden sollten. Ich telefonierte mich also gefühlt durch halb Deutschland. Außerdem unterstützte ich andere Praktikantinnen beim Aufbau eines Niederlassungsverzeichnisses. Jeden Abend falle ich erschöpft ins Bett.

Da es so viele Praktikanten gibt, ist nicht ganz leicht, Kontakte zu knüpfen. Organisierte Treffen erleichtern das Einleben aber immens. Das wohl bekannteste und größte Praktikantentreffen findet jeden Donnerstag am Place du Luxembourg statt, direkt hinter dem Europäischen Parlament. Bei diesen Treffen kommen mehrere hundert Menschen zusammen und der sonst so vielbefahrene und elegante Platz gleicht mehr einem Musik-Festival. Für die Deutschen gibt es zudem noch ein eigenes Treffen, nämlich jeden Dienstag im „Chez Bernard“. Dort kann man sich in einer kleineren Runde austauschen.

Autor: Bo  |  Rubrik: orientieren  |  25.04.2014
Autor: Bo
Rubrik: orientieren
25.04.2014

Schülerleben live

Mein Monat in Brüssel

Die nächsten Wochen werde ich in der Hauptstadt Belgiens verbringen und daher live aus Brüssel berichten können. Möglich gemacht hat dies ein Stipendium der Krupp-Stiftung in Essen. Dieses Stipendium bekommen jährlich 50 Jugendliche und es beinhaltet ein einmonatiges Auslandspraktikum. Die Vielfältigkeit der Praktika zeigt sich schon allein an den Einsatzorten, welche von Vietnam bis Spanien reichen. Auch der Bereich des Praktikums bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten und so können die Stipendiaten einen Einblick in Banken, Hotels oder – wie ich – in Außenhandelskammern bekommen. Bei der Erwählung der Stipendiaten waren nicht die schulischen Noten ausschlaggebend, sondern soziale Kompetenzen und die Bereitwilligkeit, sich für andere einzusetzen. Auch spielte die persönliche Motivation eine große Rolle Die genaue Bezeichnung meines Arbeits- und Lebensorts für die nächsten vier Wochen ist die Außenhandelskammer debelux, kurz AHK debelux. Ich lebe in einer Gastfamilie und werde dort betreut.

Da Brüssel auch kulturell viel zu bieten hat, werde ich eine turbulente Zeit erleben. Was ich mir persönlich von dem Praktikum erhoffe? Zum einen will ich selbstständiger werden und mich in dieser Metropole zurechtfinden. Auf der anderen Seite möchte ich einen differenzierteren Blick darauf bekommen, was ich mir später im Berufsleben vorstellen kann. Natürlich soll auch der Spaß nicht zu kurz kommen. Da Brüssel aber als Hochburg der Praktikanten gilt, mache ich mir darum keine Sorgen.

Autor: Bo  |  Rubrik: orientieren  |  17.04.2014
Autor: Bo
Rubrik: orientieren
17.04.2014