Logo Bundesagentur für Arbeit
Logo Bundesagentur für Arbeit
  • Drucken
  • Versenden
  • PDF (Öffnet sich in neuem Fenster)

Kategorien

Schülerleben live

Der Frühling ist am Start!

Hier in Essen fühlte man sich in den vergangenen Tagen beinahe wie in Kalifornien. Die Sonne strahlt einem förmlich ins Gesicht und statt der Winterjacken sieht man schon eine Menge Sommerkleider. In der Schule merkt man diesen rapiden Temperaturwechsel besonders deutlich, wenn die sehnsuchtsvollen Blicke aller Schüler Richtung Fenster gehen. Wir haben die großartige Regelung, dass Lehrer den Unterricht auf den Schulhof verlegen können. Natürlich wird von Seiten der Schüler unablässig um Unterricht im Freien gebeten. In circa zwei von zehn Fällen haben wir Erfolg und können das gute Wetter genießen.

Da die Klausurenphase vorbei ist, sieht man riesige Schülergruppen, die auf dem Schulhof liegen und sich sonnen. Manche verwandeln den Schulhof mit Badetuch und Sonnencreme zu einem Ersatzstrand. Wenn auch noch ein kleines Wasserbecken und etwas Sand verteilt wird, dann ist die Illusion perfekt, man kann durch atmen und die Seele baumeln lassen. Das ist Balsam für die geschundene Schülerseele und zusätzlich gibt es endlich eine sinnvolle Beschäftigung in Freistunden. Eine einzige Stunde draußen kann den ganzen Tag grundlegend verbessern und die restlichen Schulstunden viel erträglicher machen.

Das einzige, was den wirklich wunderschönen Tag etwas trübt, ist der Gedanke an die anstehende LK-Klausur. Ich werde Geschichte schreiben, muss mir bis zum Klausurtermin noch sehr viel an Wissen aneignen. Ob es dann so förderlich ist, mit den Gedanken schon halb im Sommer zu sein? Wahrscheinlich nicht, aber allein für das Gefühl nach der Klausur lohnt es sich, noch einmal alles zu geben.

Autor: Bo  |  Rubrik: orientieren  |  21.03.2014
Autor: Bo
Rubrik: orientieren
21.03.2014

Schülerleben live

Freistunde - Erholung oder Unsinn?

An manchen Schulen ist sie verbreitet, an anderen existiert sie nahezu nicht: Die Rede ist von Freistunden. Der Grund für Freistunden kann vielfältig, meist sind es Krankheit der Lehrer, Exkursionen oder Weiterbildungen.

Die Frage ist, ob man sich über die entfallenden Stunden begeistern kann, denn man muss trotzdem in der Schule sitzen und warten. Oftmals nimmt man sich vor, in der Freistunde für anstehende Klausuren zu lernen oder Hausaufgaben zu machen. Dieser Vorsatz besteht meistens aber nur bis zu dem Moment, in dem man gemeinsam mit Freunden im Aufenthaltsraum sitzt. Die Frage nach der sinnvollen Gestaltung dieser freien Zeit ist immer Ansichtssache. Für die einen ist ein Mini-Shoppingtrip inklusive großem Kaffee, der beste Weg, um die Zeit zu überbrücken, während andere lieber ein kleines Schläfchen einlegen.

Das Problem an Freistunden ist, dass man ständig an die noch anstehenden Stunden denkt und sich deshalb nicht bedingungslos entspannen kann. Zusätzlich muss man bedenken, dass der Lernstoff sich nicht von alleine den Schülern beibringt. Was an Stunden fehlt, merkt man spätestens vor der nächsten Klausur, wenn sich unbeantwortete Fragen ansammeln. Auch die Tatsache, dass der gesamte Lehrplan für das Abitur relevant ist, macht es nicht besser. In Fällen, wo das entsprechende Fach eine längere Zeit ausfällt, muss der Schüler den Lernstoff selbstständig erarbeiten. Das hört sich simpel und machbar an, ist aber ganz schön schwer. Denn man muss es selbstverständlich in seiner Freizeit tun und am besten noch Lerngruppen gründen. Oft scheitert es schon an der Organisation. Im Endeffekt sind Freistunden also mit Vorsicht zu genießen, aber das süße Nichtstun zwischendurch hat schon was.

Autor: Bo  |  Rubrik: orientieren  |  17.03.2014
Autor: Bo
Rubrik: orientieren
17.03.2014

Schülerleben live

Engagement nebenher

Jeden Morgen fühlt sich ein jeder Schüler erschlagen und hat nur einen Gedanken: Den Tag überstehen und dann wieder ins Bett fallen. Schließlich ist der Schulalltag oftmals sehr anstrengend. Wenn dann noch Klausuren oder Facharbeiten anstehen, ist es sogar noch schlimmer. Ist es dennoch möglich, sich nebenbei sozial zu engagieren, Hobbys nachzugehen oder sich etwas Geld dazu zu verdienen? Es klingt zwar praktisch unmöglich, aber vermutlich meistert ein großer Teil der deutschen Schüler diese Herausforderung. Einige meiner Mitschüler machen Leistungssport und trainieren sechsmal die Woche. Andere – und dazu zähle ich mich – engagieren sich ehrenamtlich oder haben einen Job, mit dem sie ihr Taschengeld aufstocken. Dabei sollte man auf ein paar Dinge achten: Das erste wichtige Kriterium ist Flexibilität. Finde eine Stelle oder eine Institution, in der du dich einbringen kannst, wenn du auch wirklich Zeit hast. Zweitens: Such dir etwas, was dich begeistert, denn ohne Freude verschwindet die Motivation sehr schnell. Ideal ist es natürlich, wenn du deine schulischen Schwerpunkte einbringen kannst. Wenn du beispielsweise Pädagogik-Leistungskurs hast, bietet es sich an, im Kindergarten auszuhelfen. Der dritte Punkt ist Selbstständigkeit. Wenn man immer mit seiner besten Freundin unterwegs ist, lernt man keine neuen Leute kennen. Der Begleitschutz führt oftmals zu Ablenkung und weniger Aufmerksamkeit gegenüber der Aktivität. Und ganz nebenbei bin ich überzeugt, dass mögliche Arbeitgeber auf solche Dinge im Lebenslauf ihrer Bewerber achten. Außerdem macht es einen Unterschied ob man erfüllt ins Bett fällt, oder nur dem Alltagstrott folgt.

Autor: Bo  |  Rubrik: orientieren  |  05.03.2014
Autor: Bo
Rubrik: orientieren
05.03.2014