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Schülerleben live

Abitur lässt grüßen

Juhu Osterferien! Denkste wohl... Die diesjährigen Abiturienten fangen jetzt entweder langsam an zu lernen, oder haben ein leicht schlechtes Gewissen, weil sie es nicht tun. Ich gehöre zu ersteren, aber dafür lasse ich es ganz gemütlich angehen. Ich habe auch wirklich keinen Grund, mich zu stressen, denn ich habe die „Dünnbrettbohrervariante“ der Abiturfächer gewählt: Deutsch, Mathe und Englisch schriftlich und Geographie und Kunst mündlich.

Klar, Mathe will geübt sein und auch die Literaturepochen in Deutsch nisten sich nicht von selbst im Kopf ein. Aber auf diese zwei Prüfungen muss ja jeder lernen, da gibt es keinen Ausweg. Englisch ist dagegen recht entspannt. Dafür muss ich wenig lernen, nur Vokabeln wiederholen, ein bisschen auf Englisch lesen oder vielleicht einen Probeaufsatz schreiben. Ich setze da sehr auf meine amerikanischen Verwandten, die uns über Ostern besucht haben. Dieses Jahr wurde der Spieß mal umgedreht: Anstatt, dass meine Cousine ihr Deutsch aufpoliert, wurde dieses Jahr Englisch gesprochen, damit ich gut aufs Abi vorbereitet bin.

Für die mündlichen Prüfungen werde ich erst anfangen zu lernen, wenn die schriftlichen Prüfungen überstanden sind. Dazwischen sind ja auch noch Pfingstferien, sodass das stressfrei zu machen sein sollte. Deswegen kann ich jetzt also entspannt jeden Tag ein paar Seiten in meinem Mathe-Büchlein rechnen und mich ein bisschen in die Literaturepochen vertiefen. Dabei bleibt glücklicherweise noch genügend Zeit, sich mit Freunden zu treffen oder schwimmen zu gehen. Man kann ja eh nicht einen ganzen Tag lernen. Bis jetzt bin ich also noch nicht verzweifelt. Wahrscheinlich wird sich das aber, je näher die Abiturprüfungen rücken, ändern. Ich will mir gar nicht den Abend vor der ersten Prüfung vorstellen!

Autor: Maja  |  Rubrik: auszeit nach dem abi  |  27.04.2012
Autor: Maja
Rubrik: auszeit nach dem abi
27.04.2012

Schülerleben live

Köln ohne Sightseeing

So, die Woche, von der ich im letzten Blog schon gesprochen habe, liegt nun einigermaßen erfolgreich hinter mir. Die Mathe-Klausur war echt zu schaffen und das Deutsch-Referat lief an sich auch gut, es gibt also keinen Grund, weiterhin schlecht gelaunt zu sein! Vor allem bei der Aussicht auf ein Wiedersehen mit guten Bekannten und den ersten Teil meiner Surflehrer-B-Lizenz-Ausbildung. Ja, denn endlich ist es so weit: Das Theorie-Seminar für meine Surflehrer-Ausbildung steht an, und dafür muss ich nach Köln fahren, wo der Verband Deutscher Wellenreitlehrer seinen Sitz hat und die Schulungen durchführt.

Am Freitag also raus aus der Schule, Sachen für ein Wochenende in Köln packen und los. Zugegeben, ein bisschen stressig wird das schon werden, denn ich werde am Sonntagabend voraussichtlich erst gegen halb zwölf Uhr nachts in Nürnberg ankommen und muss am Montagmorgen um vier Uhr morgens aufstehen, weil ich zum Snowboarden will. Egal, jetzt steht erstmal Köln auf der To-do-Liste. Pünktlich um 17 Uhr stehe ich am Hauptbahnhof und warte auf meine Mitfahrgelegenheit. Das nur als Tipp: Sucht euch im Zweifel lieber eine Mitfahrgelegenheit, ihr müsst zwar unter Umständen vier Stunden mit echt nervigen Leuten in einem Auto verbringen, dafür spart ihr aber bares Geld: Obwohl ich eine Bahncard 50 habe, hätte ich bis nach Köln 50 Euro zahlen müssen. Da waren die 22 Euro für die Mitfahrgelegenheit doch deutlich günstiger, auch wenn vier Stunden ohne Pause auf dem mittleren Sitz eines eher kleinen Autos deutlich unkomfortabler als die Sitze eines ICE sein dürften. Abends um zehn war ich dann jedenfalls in Köln und habe mich bei guten Bekannten einquartiert, die ich vor fünf Jahren beim Surfen kennengelernt hatte. Ursprünglich wollte ich couchsurfen, allerdings konnten meine Bekannten dann wider Erwarten doch mit einer Unterkunft behilflich sein, sodass mir dieses Erlebnis noch zu erleben bleibt.

Die Ausbildung selbst war dann wieder hauptsächlich stressig: Neben Theorievorträgen über Didaktik, Methodik und dergleichen standen auch praktische Übungen und Bewegungslehre auf dem Programm. Trotzdem natürlich sehr interessant. Für Sightseeing in Kölle war leider keine Zeit. Nicht mal Kölsch konnte ich probieren, aber ich hoffe, das lässt sich bald mal nachholen. Richtig freuen tue ich mich jetzt aber auf die praktische Ausbildung, die dann in den Pfingstferien steigen wird. Die ist zwar eine Woche vor meiner letzten Abiturprüfung, aber dafür hab ich dann die Lizenz in der Tasche und kann in den nächsten Jahren surfend Geld verdienen! Ist doch auch nicht so schlecht, oder?

Autor: Johannes  |  Rubrik: orientieren  |  20.04.2012
Autor: Johannes
Rubrik: orientieren
20.04.2012

Schülerleben live

Geld regiert die Welt

Diesen Sommer, das sind nur noch knappe vier Monate! – fliege ich nach Mexiko um im August ein Praktikum bei Amnesty International zu machen.

Da gibt es natürlich viel zu organisieren: Flug, Visum, Krankenversicherung, Wohnung und so weiter. All diese Sachen haben noch eine Gemeinsamkeit, außer, dass sie organisiert sein wollen: Sie alle kosten Geld.

In Mexiko ist zwar das Preisniveau deutlich niedriger als in Deutschland, aber geschenkt bekommt man natürlich trotzdem nichts. Leider werde ich bei meinem Praktikum kein Geld verdienen und ob mir das Kindergeld weiter bezahlt wird, ist noch nicht sicher, da ein viermonatiges Praktikum kein Freiwilligendienst ist, selbst, wenn es bei Amnesty International ist und das Praktikum auch nicht Voraussetzung für mein späteres Studium sein wird. Sprich: schlechte Aussichten für Kindergeld.

Das heißt also, ich muss alles selber finanzieren. Immerhin kann ich bei Freunden wohnen, sodass ich keine teure Miete zahlen muss und ich habe auch schon einen recht preiswerten Flug gefunden. Nun hoffe ich, mit etwas Gespartem und einem Sommerjob über die Runden zu kommen.

Für den Sommerjob habe ich folgende Idee: In letzter Zeit schwimme ich sehr viel, weil das der einzige Sport ist, den ich mit meinem leicht lädierten Rücken machen darf. Weil mir also Schwimmen recht viel Spaß macht, will ich gerne den silbernen Rettungsschwimmer machen. Damit kann man dann im Sommer als Rufkraft im Schwimmbad arbeiten. Hat den Vorteil, dass man sehr viel oder auch sehr wenig arbeiten kann. Jetzt muss ich nur noch den silbernen Rettungsschwimmer überhaupt erstmal schaffen und dann den Vertrag unterschreiben.

Autor: Maja  |  Rubrik: orientieren  |  12.04.2012
Autor: Maja
Rubrik: orientieren
12.04.2012