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Schülerleben live

Geld regiert die Welt

Diesen Sommer, das sind nur noch knappe vier Monate! – fliege ich nach Mexiko um im August ein Praktikum bei Amnesty International zu machen.

Da gibt es natürlich viel zu organisieren: Flug, Visum, Krankenversicherung, Wohnung und so weiter. All diese Sachen haben noch eine Gemeinsamkeit, außer, dass sie organisiert sein wollen: Sie alle kosten Geld.

In Mexiko ist zwar das Preisniveau deutlich niedriger als in Deutschland, aber geschenkt bekommt man natürlich trotzdem nichts. Leider werde ich bei meinem Praktikum kein Geld verdienen und ob mir das Kindergeld weiter bezahlt wird, ist noch nicht sicher, da ein viermonatiges Praktikum kein Freiwilligendienst ist, selbst, wenn es bei Amnesty International ist und das Praktikum auch nicht Voraussetzung für mein späteres Studium sein wird. Sprich: schlechte Aussichten für Kindergeld.

Das heißt also, ich muss alles selber finanzieren. Immerhin kann ich bei Freunden wohnen, sodass ich keine teure Miete zahlen muss und ich habe auch schon einen recht preiswerten Flug gefunden. Nun hoffe ich, mit etwas Gespartem und einem Sommerjob über die Runden zu kommen.

Für den Sommerjob habe ich folgende Idee: In letzter Zeit schwimme ich sehr viel, weil das der einzige Sport ist, den ich mit meinem leicht lädierten Rücken machen darf. Weil mir also Schwimmen recht viel Spaß macht, will ich gerne den silbernen Rettungsschwimmer machen. Damit kann man dann im Sommer als Rufkraft im Schwimmbad arbeiten. Hat den Vorteil, dass man sehr viel oder auch sehr wenig arbeiten kann. Jetzt muss ich nur noch den silbernen Rettungsschwimmer überhaupt erstmal schaffen und dann den Vertrag unterschreiben.

Autor: Maja  |  Rubrik: orientieren  |  12.04.2012
Autor: Maja
Rubrik: orientieren
12.04.2012

Schülerleben live

Wenn das Wetter einem einen Strich durch die Rechnung macht

Man stelle sich vor: Freitag Deutsch-Klausur, bis Dienstag eine circa vierstündige Physik-Hausaufgabe, Mittwoch Mathe-Klausur, Donnerstag Ethik-Klausur und zu guter letzt ein Deutsch Referat über Orwells „1984“ am Freitag.

Klingt an sich ja machbar, vor allem wenn die Aufsatzart der Deutsch-Klausur eine Rede ist und damit nicht wirklich vorbereitungsintensiv. Zudem muss ich Ethik nicht einbringen, da ich hier schon drei sehr gute Halbjahre vorweisen kann. Bleiben also nur noch diese Hausaufgabe, eine Matheklausur über Infini, Stochastik und Vektorgeometrie sowie das Referat. Aber wie soll man sich bei derart gutem Wetter überhaupt dazu aufraffen, die Slackline abzuspannen oder den Beachvolleyballplatz zu verlassen, um sich über Sternentstehung, Coulomb-Felder und Schnittgeraden von Ebenen Gedanken zu machen? Gar nicht, das ist genau das Problem und der Grund für meine Hoffnung, das Wetter möge uns doch wenigstens ein bisschen kältere Temperaturen bescheren!

Schon ziemlich seltsam, so eine Hoffnung: Auf Frühlingsgefühle verzichten, damit man sich auf die Schule und das erschreckend schnell nahende Abitur konzentrieren kann...

Ein Blick in die Wettervorhersage verspricht allerdings jedem, der nicht in sieben Wochen Abiturprüfungen schreibt, wahre Glücksmomente: Von bis zu 19 Grad kann man da lesen... Hm, ich schätze, da bleibt mir gar nichts anderes übrig, als das Lernen noch ein bisschen rauszuzögern. Aber nach dem Wochenende, da werde ich ganz, ganz sicher anfangen!

Autor: Johannes  |  Rubrik: auszeit nach dem abi  |  05.04.2012
Autor: Johannes
Rubrik: auszeit nach dem abi
05.04.2012

Schülerleben live

Die Qual der Wahl

Auch wenn ich nach dem Abitur nicht gleich studieren, sondern erst ein Praktikum machen will, denke ich natürlich schon fleißig darüber nach, was ich danach machen möchte. Konkret: Was ich ab dem Wintersemester 2013 studieren könnte und wo. Da ich fast jeden Studiengang potentiell interessant finde und in Erwägung ziehen könnte, ist die Entscheidung ziemlich schwierig. Bei uns an der Schule gibt es alljährlich einen Berufs- und Studienbasar, bei dem ich auch jedes Jahr ganz aktiv rumgerannt bin und mich informiert habe. Aber irgendwann nützt einem mehr Information auch nichts mehr. Da ich ein sehr entscheidungsschwacher Mensch bin – es könnte ja sein, dass es doch noch eine bessere Möglichkeit gegeben hätte – bin ich deswegen schon letztes Jahr das erste Mal zur Studienberatung gegangen. Dort habe ich den wertvollen Tipp erhalten, mal in mich hinein zu horchen und zu überlegen, in welche Richtung ich ungefähr gehen will. Liegt zwar nahe, aber ich habe trotzdem jemanden gebraucht, der mir das mal sagt.

Inzwischen weiß ich zwar immer noch nichts Konkretes, aber immerhin schon mal, dass ich etwas Gesellschaftswissenschaftliches in Richtung Politik, VWL oder Soziologie oder eine Kombination daraus studieren will, und dass ich gerne in einer NGO arbeiten würde. Letzten Donnerstag war ich dann wieder bei der Berufsberatung und bin wieder einen kleinen Schritt weiter gekommen. Jetzt habe ich eine genauere Vorstellung davon, wo man was studieren kann und wann ich spätestens aus Mexiko zurückkommen muss, um mich noch rechtzeitig einzuschreiben. Ich kann nur jedem, dem es ähnlich geht wie mir, die Studien- und Berufsberatung der Arbeitsagentur empfehlen. Es ist nämlich etwas anderes, wenn man mit einer objektiven Person über seine Interessen und Fähigkeiten redet, als mit Freunden oder Eltern, die einen in irgendeiner Berufsgruppe besonders gerne sehen würden. Und man kann einfach mal seine ganz persönlichen Fragen stellen, zu denen man vielleicht im Studienführer oder im Internet noch keine Antwort gefunden hat.

Autor: Maja  |  Rubrik: orientieren  |  27.03.2012
Autor: Maja
Rubrik: orientieren
27.03.2012