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Schülerleben live

Nach den Prüfungen

Überraschender Weise war ich vor der Deutschprüfung ziemlich entspannt. Die vier Themen waren dieses Jahr tatsächlich auch ziemlich gut, fast jeder konnte zumindest mit einem der Themen etwas anfangen. Ich hatte mir vorgenommen, ein literarisches Thema zu nehmen oder im Notfall die Gedichtinterpretation zu machen. Ich war dann tatsächlich mit meiner Aufgabe ganz zufrieden, auch wenn ich meine Aufsätze selbst nur schwer einschätzen kann. Zumindest müsste ich bestanden haben.
Die Matheprüfung lief dafür nicht so super. Die A-Teil Aufgaben konnte ich zwar zum Großteil ganz gut lösen, aber auch hier hatte ich einige unsichere Momente. Der erste B-Teil war auch noch ganz nett. Ich habe mich sogar über eine Aufgabe gefreut, in der es um einen Rasenroboter und seine zu mähende Fläche ging. Diese Aufgabe stellte eine angenehme Abwechslung zu den sonstigen Tunnel- und Gebäudeaufgaben dar. Der zweite B-Teil war für mich jedoch eine Katastrophe. Während der Prüfung fielen mir viele Rechenwege einfach nicht ein. Am ärgerlichsten war dabei, dass mir nur wenige Minuten nach der Abgabe klar wurde, wie ich einige Aufgaben hätte rechnen können.
Ich kann es mir aber nicht leisten, mich tagelang darüber aufzuregen, da jetzt noch die mündlichen Prüfungen anstehen. Da ich mich für zwei sehr lernintensive Fächer entschieden habe – Biologie und Geographie – muss ich mich ranhalten. Bei Biologie hatte ich keine andere Wahl, für Geographie habe ich mich frei entschieden – eine Wahl, die ich bereits seit mehreren Monaten bereue.

Autor: Laura  |  Rubrik: orientieren  |  Jun 11, 2019
Autor: Laura
Rubrik: orientieren
Jun 11, 2019

Schülerleben live

Vor den Prüfungen

Die Osterferien gingen überraschend schnell vorbei. Ich habe gerade erst mein Motivationstief nach der Geschichtsprüfung überwunden und schon stehen die nächsten zwei Prüfungen vor der Tür. Am schwierigsten finde ich es, für die Deutschprüfung zu lernen. Nicht, weil der Prüfungsstoff so schwierig oder so umfangreich ist, sondern weil man nicht so recht weiß, was man überhaupt lernen muss. Als ich mich mit meinen Freunden unterhalten hatte, war schon klar, dass man sich die Bücher, die Textsorten, die Stilmittel und auch die Epochen nochmal anschauen sollte. Zu Hause dachte ich mir dann aber immer: „Die Bücher habe ich gelesen, was will ich mehr? Den Rest kann ich bereits wegen den vielen Klausuren. Und außerdem scheint draußen die Sonne.“ Ich bin froh, dass ich die Möglichkeit hatte, mich mehrmals mit meinen Freunden zu treffen. Sie waren nicht unbedingt motivierter als ich, aber wir unterstützen uns gegenseitig. Zu zweit oder zu dritt macht es auch viel mehr Spaß. Für Deutsch habe ich meinem Gefühl nach genug gelernt. Und Mathe ist zum Glück noch drei Tage hin, ich habe also noch Zeit, sämtliche alten Abiturprüfungen durchzurechnen. Mehr kann ich nicht machen.

Autor: Laura  |  Rubrik: orientieren  |  May 31, 2019
Autor: Laura
Rubrik: orientieren
May 31, 2019

Schülerleben live

Ein Fünftel geschafft

Meine erste Abiturprüfung habe ich nun hinter mir: Geschichte Leistungskurs war als Erstes an der Reihe. Ich bin froh, dass ich so zeitig mit Lernen angefangen und mich jeden Tag einem Thema gewidmet hatte. Es wäre ein Fehler gewesen, auf Lücke zu lernen, denn die Abiturprüfung war ziemlich breit gefächert. Der Vorteil dieser großen Zeitspanne für das Lernen ist, dass man sich mit allen Themen beschäftigt hat. Allerdings ist dann bis zur Prüfung auch nicht mehr alles präsent. So ging es mir jedenfalls.
Viele sind mit dem Anspruch in die Abiturprüfung gegangen, eine bestimmte Punktzahl zu erreichen. Nach der Prüfung hofften die meisten nur noch, bestanden zu haben. Mir ging es genauso. Ich hatte mir keine bestimmte Punktzahl als Ziel gesetzt, aber ich wollte natürlich ein möglichst gutes Ergebnis erzielen. Seit gestern ist es mir jedoch egal, wie wenig Punkte ich bekomme, solange ich nur bestehe. Ich habe mich zwar nach der Prüfung erstmal über die schwierigen Aufgaben aufgeregt, aber der Ärger wurde schließlich durch das Gefühl der Erleichterung verdrängt. Denn was bringt es mir, jetzt schon darüber nachzudenken? Es wird noch eine Menge Zeit vergehen, bis wir unsere Ergebnisse erfahren. Bis dahin kann ich einfach nur froh sein, dass ich Geschichte abhaken kann.
Man sollte immer nach vorne schauen und da sehe ich bereits die zwei nächsten Prüfungen, Mathe und Deutsch, auf mich zukommen. Überraschenderweise freue ich mich sogar darauf, zur Abwechslung Mathe zu lernen, nachdem ich mich wochenlang mit dem trockenem Geschichtsstoff beschäftig habe.

 

Autor: Laura  |  Rubrik: orientieren  |  May 23, 2019