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Praktikum im Studium

Die Schnelllebigkeit einer Agentur

Inzwischen habe ich die ersten zwei Woche meines Praktikums erfolgreich hinter mich gebracht. Da ich ab dem ersten Tag viele Aufgaben zugewiesen bekommen habe und direkt in den Agenturalltag eingespannt wurde, kommt es mir jedoch vor, als wäre ich schon viel länger hier. Kleine Notiz am Rande: Ich habe noch nie in meinem Leben so viele E-Mails bekommen und verschickt. An meinem ersten Tag fand ich es noch etwas befremdlich, wie alle in ihre Arbeit vertieft auf ihren Bildschirm starren und auf der Tastatur rumklappern. Die ganze Situation und die Geräusche waren mir fremd. Aber bereits nach wenigen Tagen hatte ich mich daran gewöhnt.
Die Tage vergehen sehr schnell – ebenso schnell wechseln die Aufgaben, die zu behandelnden Themen, die Sitzplätze, selbst die Mitarbeiter. Innerhalb von zehn Tagen haben wir drei Leute verabschiedet, sodass es für mich häufiger Kuchen gab als im vergangenen halben Jahr. Bedenkt man außerdem, dass hier nur etwa 18 Leute arbeiten sind drei Leute recht viel. Zudem sind auch viele der Angestellten noch nicht lange hier. Schnell habe ich erfahren: Wer länger als zwei Jahre in derselben Agentur arbeitet, ist nicht dynamisch genug für diese Branche.
Interessante Ansicht, aber wäre das etwas für mich? Agenturen klangen für mich immer attraktiv, da ich mir nie vorstellen konnte, mein Leben lang das Gleiche zu tun. Da man in Agenturen meist für mehrere Kunden gleichzeitig arbeitet, ist für Vielfalt und Abwechslung gesorgt – der Grund, weshalb ich mich für mein Praktikum hier entschieden habe. In mancherlei Hinsicht bin ich dann doch ein Gewohnheitstier. Täglich den Sitzplatz zu wechseln widerstrebt mir zum Beispiel und so wechsle ich doch meist nur zwischen denselben zwei Plätzen hin und her.
Ich bin jedenfalls gespannt, wie viele Abschiede und Kuchen es hier noch geben wird. Nächste Woche dürfen wir allerdings erst mal ein neues Gesicht begrüßen und zwar einen Praktikanten. Gut für mich, denn die weniger spaßigen Aufgaben können wir uns dann teilen.

Autor: Nadine  |  Rubrik: studium  |  17.09.2018

Praktikum im Studium

Perspektivenwechsel

In meinem derzeitigen Praktikum erlebe ich das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) Kultur von einer neuen Seite. Nach meinem Abitur war ich selbst eine Freiwillige, jetzt bekomme ich die Sicht der Koordinierenden mit, die für den Träger arbeiten. Wir sind für die Betreuung der Freiwilligen und die Koordination des Freiwilligendienstes zuständig. Ich muss zugeben, dass mir bis vor Kurzem nicht bewusst war, wie viel Organisation und Verwaltung hinter einem FSJ steckt, was es alles zu beachten gibt und zu welchen Schwierigkeiten es kommen kann.
Zu einem Freiwilligendienst gehören beispielsweise Seminare, die vom Träger organisiert werden. Als FSJlerin habe ich mich immer sehr auf die Seminare gefreut.
Jetzt saß ich mit meinen Kollegen stundenlang zusammen, um das anstehende Seminar der derzeitigen Freiwilligen zu organisieren und zu planen. Beispielsweise müssen der Programmablauf festgelegt, Materialen angeschafft und genaue Absprachen mit der Jugendherberge getroffen werden. Damit alles glatt laufen kann, müssen bei der Seminarplanung sehr viele Dinge bedacht und erledigt werden, wovon ich zuvor nichts geahnt habe.
Außerdem werden die Freiwilligen während ihres Dienstes mindestens einmal in ihren Einsatzstellen besucht. Bei dem Besuch führen die Koordinierenden Gespräche mit den Freiwilligen und den zuständigen Mitarbeitern und stellen so sicher, dass die Freiwilligen vor Ort richtig betreut werden und die Einsatzstelle ihre Aufgaben erfüllt. Damals wurde ich von meiner Koordinatorin besucht und habe ihr ausführlich von meinem FSJ-Alltag berichtet. Vergangene Woche durfte ich zusammen mit einem Kollegen eine Einsatzstelle besuchen und habe eine Freiwillige kennengelernt, die uns von der Situation in ihrer Einsatzstelle erzählte.
Die Arbeit in meinem Praktikum macht mir viel Spaß. Ich finde es interessant, zu lernen, wie ein Freiwilligendienst organisiert wird. Außerdem gefällt es mir, viele Freiwillige kennenzulernen und dabei mitzuhelfen, dass sie in ihrem FSJ eine ebenso schöne Zeit haben wie ich damals.

 

 

Autor: Franziska  |  Rubrik: orientieren  |  11.09.2018

Praktikum im Studium

Mein erster Tag im Praktikum

Die letzte Klausur ist geschrieben, die zweite Hausarbeit fertiggestellt und die Semesterferien stehen vor der Tür. Naja, fast jedenfalls, denn diesmal passt tatsächlich der Begriff vorlesungsfreie Zeit zum ersten Mal in meiner Studienzeit besser als Semesterferien. Die nächsten drei Monate werde ich nämlich von Montag bis Freitag acht Stunden täglich ein Praktikum in einer PR-Agentur in Frankfurt absolvieren.
Ich erinnere mich noch gut an mein Vorstellungsgespräch vor etwa einem halben Jahr. Damals konnte nur erahnen, wie es hinter den teils verschlossenen Bürotüren wohl aussieht. Inzwischen ist die Agentur zwei Stockwerke tiefer in neue Büroräume gezogen. Nun gibt es nur noch für die Chefs einzelne Büroräume. Alle anderen sitzen in einem großen Raum, der lediglich durch vereinzelte Regale unterteilt wird. Alles ist hell, offen und modern.
An meinem ersten Tag wurde ich von meiner Betreuerin in Empfang genommen und an meinen Schreibtisch für diesen Tag gebracht. Hier gibt es nämlich keine festen Plätze, sondern jeder sitzt jeden Tag woanders. Auf meinem heutigen Platz wartete zur Begrüßung sogar ein Blumenstrauß auf mich. Nachdem ich mich in meinen für das Praktikum angelegten Account eingeloggt hatte, ging es direkt weiter zum „MoMe“, dem „Montags-Meeting. Generell werden hier sehr viele englische Wörter und Abkürzungen benutzt, an die man sich wohl erst gewöhnen muss. So meint „SoMe“ zum Beispiel Social Media und außerdem telefoniert man nicht, sondern hat einen „Call“. Aber so ist das wohl in Agenturen.
Beim Montags-Meeting geht es darum, alle Mitarbeiter über Neuigkeiten auf dem Laufenden zu halten. Für mich war es spannend, zu sehen, wie ein Agenturalltag aussieht und was die einzelnen Abteilungen beschäftigt. Ich werde die nächsten drei Monate in Unternehmenskommunikation verbringen. Ich bin gespannt, was auf mich zukommen wird.

 

Autor: Nadine  |  Rubrik: studium  |  04.09.2018
Autor: Nadine
Rubrik: studium
04.09.2018