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Praktikum im Studium

Der letzte Tag

Es ist so weit: Heute ist mein letzter Tag beim ZDF! Zwei ereignisreiche Monate, viele spannende Tage, unzählige Interviews und Recherchen später ist es nun Zeit, mich zu verabschieden. Meine Hospitanz hat mir die Augen geöffnet. Es hat mir ein Ziel aufgezeigt, für das es sich lohnt, so hart zu arbeiten, das Studium so radikal durchgezogen zu haben und auch weiterhin alles zu geben.
Ich verabschiede mich mit zwei weinenden Augen, denn am liebsten würde ich einfach bleiben. Dieses Praktikum hat sich lang angefühlt, weil ich jeden Moment intensiv gelebt habe. Ich will irgendwann zum Fernsehen, soviel steht für mich fest. Ich will zurück zum ZDF und hier fest arbeiten. Ich möchte mein Berliner Stadtleben führen und dabei jeden Tag mit Freude im Herzen zur Arbeit gehen.
Die vergangenen zwei Monate haben mich weiter gebracht als vier Semester Studium und alle anderen Praktika zusammen. Ich weiß nun, auf welche meiner Stärken ich bauen kann und an welchen Schwächen ich arbeiten muss. Ich weiß, welcher Arbeitstyp ich bin, wie ich meine Belastbarkeitsgrenze austaste und welche Art von Motivation bei mir wirkt. Von meinen Kollegen beim ZDF erhielt ich wichtige Kontakte und Tipps, die mich noch lange begleiten werden. Es ist Zeit, zu gehen – aber es wird auch die Zeit kommen, zurückkehren. Ich bin bereit, alles dafür zu geben.

Autor: Bo  |  Rubrik: studium  |  14.06.2018

Praktikum im Studium

Para-Eishockey hat die besten Fans

Hockey habe ich zuletzt in der sechsten Klasse im Sportunterricht gespielt, ein Freund von mir hat sich einmal im Eishockey versucht und erzählt, dass es da ganz schön rau zugeht – mehr wusste ich über diese Sportarten nicht. Bei den Paralympischen Winterspielen hatte ich deshalb zuerst kein Interesse daran, mir Eishockey anzuschauen. Ich hatte ohnehin keine Zeit, alle sechs stattfindenden Sportarten zu sehen, und war selbst nur für Biathlon und Langlauf eingeteilt.
Doch meine beiden Kolleginnen, die für Eishockey zuständig waren, stimmten mich um. Sie verbrachten nämlich schon bald kaum noch Zeit in unserer Redaktion, was nicht nur an der zweistündigen Busfahrt zum Eishockeystadion lag, sondern insbesondere an ihrer steigenden Begeisterung. Sie schauten sich täglich alle drei Spiele an – war vielleicht doch etwas dran an diesem Sport?
Nach der Hälfte der Winterspiele gab es einen Tag, an dem für mich weder Biathlon- noch Langlaufwettbewerbe anstanden – meine Chance also, um einmal eine andere Sportart zu sehen. Ich muss gestehen, dass meine beiden Kolleginnen mit allem, was sie zuvor über Eishockey erzählt hatten, absolut recht hatten: Zuschauen macht einfach Spaß!
Beim Para-Eishockey fahren die Sportler auf sogenannten Sledges, tief gelegten, schmalen Schlitten. Mittels Stöcken, an deren Enden Spikes angebracht sind, beschleunigt. Außerdem tragen alle einen Gesichtsschutz – ein sehr wichtiges Utensil!
Besonders wenn das südkoreanische Team spielte, war das Stadion voll und die Fans tobten. Ähnlich wie bei US-amerikanischen Basketballspielen hing ein Videowürfel über dem Spielfeld, auf den in den Unterbrechungen Live-Bilder einer Kiss- sowie einer Dance-Cam eingeblendet wurden – wer dort gezeigt wurde, sollte sich küssen oder tanzen. In den Pausen traten zudem Popstars auf und auch sonst spielte dauerhaft Musik. Die Stimmung ähnelte beinahe einem Konzert.
Mein Fazit: Viel zu rauer Umgang miteinander und zu viel Körperkontakt, als dass ich den Sport selbst probieren wollte – aber die besten Fans und die beste Stimmung hat definitiv das Para-Eishockey.

Autor: Marie  |  Rubrik: studium  |  06.06.2018
Autor: Marie
Rubrik: studium
06.06.2018

Praktikum im Studium

Fernbeziehung überstanden!

Das Ende meiner Fernbeziehung naht, denn mein Freund kommt endlich zurück nach Berlin. Nach vier langen Monaten, hunderten von Telefonaten und Skype-Anrufen, unzähligen Nachrichten und Fotos ist das Ende in Sicht.
Eine Fernbeziehung ist immer hart und muss von beiden Teilnehmern mit vollem Herzen getragen werden – das ist nichts, was einfach von alleine läuft. Vielleicht lässt sich eine Fernbeziehung mit einer Start-up-Gründung vergleichen: Am Anfang braucht man ein solides Kapital, um die Idee überhaupt umzusetzen. Beim Start-up wäre das wohl eine Finanzspritze, bei der Fernbeziehung sind es Vertrauen, Einsatz und Liebe. Dann kommt die lange Durststrecke, in der das Start-up beziehungsweise die Fernbeziehung von den Ressourcen zehrt und sich etablieren muss. Nach der erfolgreichen Anlaufphase entsteht zum Beispiel der Proto-Typ beziehungsweise eine gesunde und funktionierende Paardynamik trotz Distanz. Die erste große Hürde ist nun geschafft und eine stabile Basis steht. Doch ob sich das Produkt beziehungsweise die Fernbeziehung tatsächlich durchsetzen kann, zeigt sich erst später.
Ich bin überglücklich, dass die Phase der räumlichen und zeitlichen Trennung für uns nun endlich vorbei ist. Ich habe im Laufe der Zeit auch viel über meine Bedürfnisse lernen können. Jetzt weiß ich zum Beispiel, dass eine Trennung von vier Monaten das Maximum für mich ist und ein Treffen währenddessen definitiv von Vorteil wäre. Auch weiß ich, dass eine Fernbeziehung Menschen näher bringen kann und dass man als Paar immer selber entscheidet, wie die Beziehung aussieht, wie ein Streit gehandhabt wird, welche Lehren man zieht und wie man zueinander steht. Ich kann es kaum erwarten, dass er endlich wieder da ist!

Autor: Bo  |  Rubrik: studium  |  05.06.2018
Autor: Bo
Rubrik: studium
05.06.2018