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Praktikum im Studium

Kultur findet abends statt!

Nur wenige Tage nachdem ich meine Hausarbeit endlich abgegeben hatte, fing mein Praktikum in der Abteilung für Kultur und Sport des Landkreises Marburg- Biedenkopf an. Direkt in meiner ersten Woche stand einiges auf dem Plan.
Zum einen fand die Vernissage einer Fotoausstellung statt, bei der ich eingesetzt wurde. Mein Job hierbei war es, die Gäste zu empfangen und später Getränke und Snacks zu reichen. Natürlich konnte ich mir auch die Ausstellung ansehen, die mich begeisterte. Einige Fotos waren so gut gelungen, dass ich mich fragte, wie ein Fotograf das hinbekommt.
Außerdem fanden in der gleichen Woche im Rahmen des Literaturfrühlings zwei Lesungen statt. Dieses Jahr wurden diese an außergewöhnlichen Orten abgehalten, nämlich in einer Tapetenfabrik und in einer alten Kirche – ein jeweils sehr ungewöhnliches Ambiente. Und auch hier half ich, die Gäste zu empfangen und Eintrittskarten zu kontrollieren und konnte den Rest der Zeit den Lesungen zuhören. Da ich außerdem die Aufgabe zugeteilt bekommen hatte, einen Artikel über den Literaturfrühling für das diesjährige Jahrbuch des Kreises zu schreiben, machte ich mir einige Notizen und befragte ein paar Besucher, wie es ihnen gefallen hat.
Wie es bei kulturellen Veranstaltungen meistens der Fall ist, fanden diese alle abends statt, sodass ich in einer Woche an drei von fünf Arbeitstagen erst spät zu Hause war. Allerdings kam mir das gar nicht wie richtige Arbeit vor, denn mir macht es Spaß, mit dabei zu sein und einen Teil für den gelungen Ablauf des Abends beitragen zu können. Dass es dabei hin und wieder etwas später wird, macht mir nichts aus. Im Gegenteil: Als Entschädigung musste ich an den folgenden Tagen erst später im Büro sein, sodass ich sogar ausschlafen konnte!

Autor: Franziska  |  Rubrik: studium  |  26.03.2018
Autor: Franziska
Rubrik: studium
26.03.2018

Praktikum im Studium

Die erste Woche

Nach Wochen der mentalen Vorbereitung und Vorfreude war es endlich soweit: Ich fand mich an einem Mittwoch um 7 Uhr vor dem Funktionsgebäude des 1.FC Nürnberg ein, wo mich mein Vorgänger auf der Praktikantenposition zur Einarbeitung in Empfang nahm. Nach einer kurzen Begrüßung zeigte er mir meinen Arbeitsplatz in der Pressestelle – einem geräumigen, lichtdurchfluteten Vierer-Büro mit Blick auf das Trainingsgelände des Ruhmreichen – sowie meine Aufgaben. Ich werde zum Beispiel täglich den internen und externen Pressespiegel erstellen, also eine Auflistung der Berichte der Onlinemedien. Da dieser bereits um 9 Uhr auf dem Tisch der Vorstände liegen und per E-Mail an den externen Verteiler geschickt werden muss, bleibt keine Zeit für Morgenmüdigkeit.
In den nächsten drei Monaten werde ich mich außerdem um das Pressemailpostfach kümmern – wen betrifft dieses Anliegen, wer kann mir hier am besten weiterhelfen oder kann ich die Anfrage vielleicht sogar selbst bearbeiten? – sowie um die Verteilung von Sozialtickets für die Heimspiele an gemeinnützige Einrichtungen. Zudem koordiniere ich eingehende Anfragen für Sachspenden für Tombolas oder für Benefizturniere von Vereinen und Organisationen. Nach der Prüfung verschiedener Kriterien, die über eine Zu- oder Absage entscheiden, geht der Antrag weiter an den zuständigen Fan-Service.
Meine erste Woche beim Club war allerdings gleichzeitig auch die Woche vor dem brisanten fränkischen Derby gegen die SpVgg Greuther Fürth, das natürlich auch in den Medien besonders im Fokus steht. Dementsprechend rückten all diese Aufgaben erst einmal in den Hintergrund. Stattdessen bereitete ich etwa verschiedene Aufsteller und Flyer sowie Zettel mit Informationen über die im Stadion verfügbare WLan-Verbindung für Journalisten vor. Außerdem musste die anstehende Pressekonferenz am Tag vor dem Spiel vorbereitet und letzte Anfragen von Journalisten bearbeitet werden. Anschließend fuhr ich mit einem vereinseigenen Wagen die benötigten Materialien und Geräte ins Stadion. Nach einer kurzen Spieltagsbesprechung und einer Autogrammstunde mit zwei verletzten Spielern auf dem Nürnberger Messegelände war die Derbyvorbereitung abgeschlossen – der große Tag konnte kommen.

Autor: Christoph  |  Rubrik: studium  |  14.03.2018
Autor: Christoph
Rubrik: studium
14.03.2018

Praktikum im Studium

Auf in ein neues Abenteuer!

„Ich verlasse Brüssel mit einem weinenden, aber auch einem lachenden Auge. Ich freue mich auf meine Familie und die Freunde in der Heimat. Trotzdem hatte ich eine unglaublich tolle Zeit!“
So verabschiedete ich mich von euch in meinem letzten Beitrag vor zwei Jahren. Zwei Jahre, in denen sich einiges in meinem Leben verändert hat – sowohl privat als auch beruflich. Nach meinem praktischen Studiensemester ging es für mich zurück an die Hochschule. Drei weitere Semester samt Projektarbeiten und der abschließenden Bachelorarbeit, in der ich mich mit dem Einsatz von Social Media im Profisport befasst habe. Ich besuchte Pressestellen von Vereinen im gesamten Bundesgebiet, durfte einen Blick hinter die Kulissen werfen und beobachtete meine ersten Bundesligaspiele von einer Pressetribüne aus. Nach dem kurzen Ausflug in die Politik mit meinem Praktikum bei der bayerischen Staatskanzlei in Brüssel ging es für mich zurück zum Ursprung, dem Sport. Inzwischen habe ich den Bachelorabschluss in der Tasche und plane, mich für einen weiterführenden Master im Bereich PR & Unternehmenskommunikation zu bewerben.
Doch: Unverhofft kommt oft. Kurz vor Weihnachten erhielt ich überraschenderweise einen Anruf einer ehemaligen Dozentin, die mir ein Praktikum in der Pressestelle des 1.FC Nürnberg anbot. Der Club, mein Herzensverein seit frühester Kindheit und absoluter Wunscharbeitgeber – was für eine Frage! Am liebsten hätte ich auf der Stelle zugesagt, musste jedoch zuerst noch ein paar Formalitäten mit der Hochschule und meinem derzeitigen Arbeitgeber, einem kleinen Verlag im Westen Nürnbergs, klären. Als dann wenige Wochen später der unterschriftsreife Vertrag vor mir lag, konnte ich mein Glück kaum fassen.
Nun stehe ich vor meinem ersten Arbeitstag am Valznerweiher, dem Vereinsgelände des Clubs. Für insgesamt drei Monate tausche ich den Platz am Redaktionsschreibtisch mit dem am Rande des Trainingsplatzes und der Pressetribüne. Bereits in der vergangenen Woche hatte ich das erste Mal die Möglichkeit, die Abläufe sowie meine neuen Kollegen im Rahmen eines Zweitliga-Heimspiels kennenzulernen. Mit einem souveränen 3:1-Sieg und dem Sprung an die Tabellenspitze war das ein Einstand nach Maß!
Ich freue mich darauf, euch in den kommenden Wochen und Monaten von meinen Erlebnissen zu berichten. Der 1.FC Nürnberg steht nach fünf Jahren Abstinenz kurz vor dem sehnlich erwarteten Wiederaufstieg in die erste Fußball-Bundesliga. Ich hoffe, einen kleinen Teil zu dieser möglichen Erfolgsgeschichte beitragen zu können, und möchte die Zeit auch für meinen persönlichen und beruflichen Aufstieg nutzen.

Autor: Christoph  |  Rubrik: studium  |  07.03.2018