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Praktikum im Studium

Aller guten Dinge sind drei?!

Drei Spiele, zwei Niederlagen, ein Unentschieden, ein mickriger Punkt – so liest sich die Bilanz des 1. FC Nürnberg in den ersten Wochen meines Praktikums. Auf die Derbyniederlage folgte eine Woche später eine Last-Minute-Niederlage in der Bielefelder SchücoArena. Elf Spiele hatte die Mannschaft vor meinem Einstieg nicht mehr verloren und sich souverän an die Tabellenspitze der Zweiten Fußball-Bundesliga gespielt und auf einmal wollte nichts mehr klappen?
Aller guten Dinge sind drei, sagte ich mir und hoffte auf das nächste Heimspiel. Mit dem SV Darmstadt 98 kam der Tabellenvorletzte nach Nürnberg, ein Heimsieg lag also durchaus im Bereich des Erwartbaren. Nach einer überzeugenden Anfangsphase mit beinahe 90 Prozent Ballbesitz fehlte nur noch eines: das Tor. Das war der Mannschaft seit über 300 Spielminuten nicht mehr gelungen. Stattdessen machten die Gäste kurze Zeit später mit ihrem ersten und fast auch einzigen Angriff des Spiels das 1:0. Alles war auf den Kopf gestellt. Mehr als ein 1:1-Unentschieden sprang dabei am Ende aber nicht heraus. Immerhin ein Punkt, immerhin mal wieder ein Tor – aber zu wenig.
Gedanklich wünschte ich mich schon einige Male auf meinen Stammplatz im Oberrang der Nordkurve, direkt hinter dem Tor, zurück; dorthin, wo bis Ende Februar alles noch so überragend lief, der Aufstieg in die Bundesliga nur noch Formsache schien. Natürlich ein schwachsinniger Gedanke! Mein Mitwirken hat nun wahrlich nichts mit den Auftritten der Mannschaft auf dem grünen Rasen zu tun.
Nun steht die letzte Länderspielpause der Saison an. Die deutsche Nationalmannschaft tritt gegen Spanien und Brasilien an, einige Clubspieler sind für die Juniorenauswahlen ihrer Nationen unterwegs und um den FCN wird es erst mal etwas ruhiger. Vielleicht ist das eine gute Gelegenheit für Trainer und Spieler, das Ruder wieder herumzureißen und mit neuer Energie in die restlichen sieben Wochen der Saison zu gehen. In zwei Wochen beginnt dieses letzte Kapitel mit einem Auswärtsspiel in Dresden – nach der enttäuschenden Reise auf die Bielefelder Alm ein neues Stadion auf meiner persönlichen Liste. Hoffentlich kann ich mich dann über ein besseres Ergebnis als zuletzt freuen.

Autor: Christoph  |  Rubrik: studium  |  27.03.2018
Autor: Christoph
Rubrik: studium
27.03.2018

Praktikum im Studium

Kultur findet abends statt!

Nur wenige Tage nachdem ich meine Hausarbeit endlich abgegeben hatte, fing mein Praktikum in der Abteilung für Kultur und Sport des Landkreises Marburg- Biedenkopf an. Direkt in meiner ersten Woche stand einiges auf dem Plan.
Zum einen fand die Vernissage einer Fotoausstellung statt, bei der ich eingesetzt wurde. Mein Job hierbei war es, die Gäste zu empfangen und später Getränke und Snacks zu reichen. Natürlich konnte ich mir auch die Ausstellung ansehen, die mich begeisterte. Einige Fotos waren so gut gelungen, dass ich mich fragte, wie ein Fotograf das hinbekommt.
Außerdem fanden in der gleichen Woche im Rahmen des Literaturfrühlings zwei Lesungen statt. Dieses Jahr wurden diese an außergewöhnlichen Orten abgehalten, nämlich in einer Tapetenfabrik und in einer alten Kirche – ein jeweils sehr ungewöhnliches Ambiente. Und auch hier half ich, die Gäste zu empfangen und Eintrittskarten zu kontrollieren und konnte den Rest der Zeit den Lesungen zuhören. Da ich außerdem die Aufgabe zugeteilt bekommen hatte, einen Artikel über den Literaturfrühling für das diesjährige Jahrbuch des Kreises zu schreiben, machte ich mir einige Notizen und befragte ein paar Besucher, wie es ihnen gefallen hat.
Wie es bei kulturellen Veranstaltungen meistens der Fall ist, fanden diese alle abends statt, sodass ich in einer Woche an drei von fünf Arbeitstagen erst spät zu Hause war. Allerdings kam mir das gar nicht wie richtige Arbeit vor, denn mir macht es Spaß, mit dabei zu sein und einen Teil für den gelungen Ablauf des Abends beitragen zu können. Dass es dabei hin und wieder etwas später wird, macht mir nichts aus. Im Gegenteil: Als Entschädigung musste ich an den folgenden Tagen erst später im Büro sein, sodass ich sogar ausschlafen konnte!

Autor: Franziska  |  Rubrik: studium  |  26.03.2018
Autor: Franziska
Rubrik: studium
26.03.2018

Praktikum im Studium

Die erste Woche

Nach Wochen der mentalen Vorbereitung und Vorfreude war es endlich soweit: Ich fand mich an einem Mittwoch um 7 Uhr vor dem Funktionsgebäude des 1.FC Nürnberg ein, wo mich mein Vorgänger auf der Praktikantenposition zur Einarbeitung in Empfang nahm. Nach einer kurzen Begrüßung zeigte er mir meinen Arbeitsplatz in der Pressestelle – einem geräumigen, lichtdurchfluteten Vierer-Büro mit Blick auf das Trainingsgelände des Ruhmreichen – sowie meine Aufgaben. Ich werde zum Beispiel täglich den internen und externen Pressespiegel erstellen, also eine Auflistung der Berichte der Onlinemedien. Da dieser bereits um 9 Uhr auf dem Tisch der Vorstände liegen und per E-Mail an den externen Verteiler geschickt werden muss, bleibt keine Zeit für Morgenmüdigkeit.
In den nächsten drei Monaten werde ich mich außerdem um das Pressemailpostfach kümmern – wen betrifft dieses Anliegen, wer kann mir hier am besten weiterhelfen oder kann ich die Anfrage vielleicht sogar selbst bearbeiten? – sowie um die Verteilung von Sozialtickets für die Heimspiele an gemeinnützige Einrichtungen. Zudem koordiniere ich eingehende Anfragen für Sachspenden für Tombolas oder für Benefizturniere von Vereinen und Organisationen. Nach der Prüfung verschiedener Kriterien, die über eine Zu- oder Absage entscheiden, geht der Antrag weiter an den zuständigen Fan-Service.
Meine erste Woche beim Club war allerdings gleichzeitig auch die Woche vor dem brisanten fränkischen Derby gegen die SpVgg Greuther Fürth, das natürlich auch in den Medien besonders im Fokus steht. Dementsprechend rückten all diese Aufgaben erst einmal in den Hintergrund. Stattdessen bereitete ich etwa verschiedene Aufsteller und Flyer sowie Zettel mit Informationen über die im Stadion verfügbare WLan-Verbindung für Journalisten vor. Außerdem musste die anstehende Pressekonferenz am Tag vor dem Spiel vorbereitet und letzte Anfragen von Journalisten bearbeitet werden. Anschließend fuhr ich mit einem vereinseigenen Wagen die benötigten Materialien und Geräte ins Stadion. Nach einer kurzen Spieltagsbesprechung und einer Autogrammstunde mit zwei verletzten Spielern auf dem Nürnberger Messegelände war die Derbyvorbereitung abgeschlossen – der große Tag konnte kommen.

Autor: Christoph  |  Rubrik: studium  |  14.03.2018
Autor: Christoph
Rubrik: studium
14.03.2018