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Praktikum im Studium

Na, dann stelle ich mich mal vor …

Ich bin Jan, 21 Jahre alt und absolviere gerade den Studiengang „Automobilwirtschaft – Automotive Business“ an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt (HfWU) Nürtingen-Geislingen, wo ich mittlerweile im sechsten Semester bin. Das Studium behandelt alle Stufen der automobilen Wertschöpfungskette: Man beschäftigt sich prinzipiell mit den Herausforderungen für Automobilzulieferer, Hersteller, Händler und Dienstleister. Außerdem hat man während des Grundlagenstudiums auch einige allgemeine Management-Fächer, um fundierte betriebswissenschaftliche Kenntnisse aufzubauen. Während meines Praxissemesters war ich in sechs verschiedenen Ländern innerhalb Europas und habe verschiedene Fahrtrainings und Kundenevents betreut. In meiner Freizeit beschäftige ich mich – oh Wunder – ebenfalls viel mit dem Thema Auto. Ich liebe Motorsport und verfolge verschiedene Rennserien so oft es geht live vor Ort. Außerdem bin ich auch öfters auf „Classic Car-Treffen“ zu finden.
Denke ich mal nicht an Autos, mache ich ziemlich viel Sport. Bouldern, klettern, laufen, Rad fahren, schwimmen oder auch Team-Sportarten – ich bin für ziemlich alles zu haben.
Außerdem reise ich gern. Es ist mir wichtig, immer wieder Neues zu entdecken und mit fremden Menschen und Kulturen in Kontakt zu kommen. Mein Studium und mein Fernweh möchte ich nun mit einem Praktikum in den USA unter einen Hut bringen. Was ich bei den Vorbereitungen erlebe, davon möchte ich euch in meinem Blog erzählen.

Autor: Jan  |  Rubrik: studium  |  03.08.2016
Autor: Jan
Rubrik: studium
03.08.2016

Praktikum im Ausland

Ein bisschen Freiheit

Als ich vor kurzem in der Schule war, um neue Zeugniskopien in Auftrag zu geben, lud mich meine ehemalige Spanischlehrerin direkt ins Lehrerzimmer ein. Schließlich sei ich ja jetzt keine Schülerin mehr. Es war ein eigenartiges Gefühl, mitten unter den Lehrern zu sitzen. Wir unterhielten uns bestimmt eine halbe Stunde auf Spanisch und ich erzählte ihr, was ich in Bolivien erlebt hatte. Sie fragte mich, ob ich in ihren Schulklassen einen Vortrag über Bolivien und Potosi halten möchte und ich stimmte zu. Die andere Spanischlehrerin begleite ich bereits kommenden Montag in ihren Oberstufenkurs, um über mein Projekt in Bolivien zu berichten. Außerdem unterhielt ich mich auch noch kurz mit einigen weiteren meiner ehemaligen Lehrer. Ich habe das Gefühl, sie freuen sich sehr, wenn ihre ehemaligen Schüler mal etwas von sich hören lassen und nicht einfach in die Welt verschwinden.

Danach musste ich auch schon zur Arbeit. Mein Babysitter-Job macht mir jetzt schon großen Spaß. Die Drillinge sind fast ein Jahr alt und in einer Phase, in der sie schon mehr auf Entdeckungstour gehen als zu schlafen, sich überall hochziehen, um das Stehen zu üben und sich alles mögliche in den Mund stecken. Da ist es natürlich wichtig, ein Auge auf sie zu haben. Auch im Café habe ich wieder angefangen. So langsam bekomme ich wieder Routine im Bedienen. Ansonsten habe ich endlich einmal Zeit, mich ausführlich um mein Pflegepferd zu kümmern und reiten zu gehen.

Autor: Lea  |  Rubrik: orientieren  |  11.04.2016
Autor: Lea
Rubrik: orientieren
11.04.2016

Praktikum im Ausland

Ein Traum ist zuende gegangen

Meine Zeit in Bolivien ist nun tatsächlich zu Ende. Der Abschied fiel mir unglaublich schwer. Als mir die Kinder Zeichnungen und Briefe schenkten und fragten, wann ich denn wiederkäme, ging mir das schon sehr nahe. Sie sind mir in dieser Zeit alle sehr ans Herz gewachsen. Mittlerweile fühlte ich mich in Potosi wie zu Hause, als hätte ich schon immer dort gelebt. Ich habe so viel gelernt: Ganz alleine ins Ausland zu gehen, eröffnet einem die Möglichkeit, endlich die Person zu werden, die man sein möchte. Schließlich kannte mich da niemand. Zuhause war ich immer von den gleichen Menschen umgeben und ob ich wollte oder nicht, haben sie mich natürlich beeinflusst. Ich habe durch meinen Auslandsaufenthalt auf jeden Fall mehr Selbstbewusstsein und Einfühlungsvermögen erlangt und viele einzigartige Begegnungen gemacht.

Bereits auf meinem Rückflug fühlte ich mich durch meine neugewonnene Selbstständigkeit sicherer als noch vor sechs Monaten und schlug mich durch alle Kontrollen, bis ich schließlich deutschen Boden unter den Füßen hatte. Dort freute ich mich dann doch sehr, alle wieder zu sehen.

Jetzt heißt es, mein weiteres Vorgehen hinsichtlich Nebenjob und Studienbewerbung zu planen. Voraussichtlich werde ich zusätzlich zu meiner Kellnertätigkeit künftig ab und zu auf Drillinge aufpassen. Die Kinder sind Patienten meines Vaters und die junge, etwas überlastete Mutter suchte nach einem Babysitter.

Eine Familie als Arbeitgeber zu haben, lässt einem viele Freiheiten. So habe ich die nötige Zeit, um die umfangreichen Anforderungen für den deutsch-französischen Studiengang der Politikwissenschaften zu erfüllen, den ich beginnen möchte

Ein Traum ist zu Ende gegangen und jetzt gilt es zu arbeiten, um den nächsten zu erfüllen.

Autor: Lea  |  Rubrik: orientieren  |  29.03.2016
Autor: Lea
Rubrik: orientieren
29.03.2016