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Praktikum im Ausland

Hartz IV

Frisch in Berlin angekommen, muss ich der Realität ins Auge schauen: Wenngleich ich schon unendlich viele Schauergeschichten über das Jobcenter und den Hartz IV-Antrag gehört habe, beschloss ich diese Unterstützung zur Finanzierung meines Unterhaltes zu beantragen. Ich war dann doch überrascht, wie einfach dies vonstatten ging.

Es mag sein, dass viele Personen negative Erfahrungen mit dem Jobcenter gesammelt haben, doch bei mir war alles sehr unproblematisch. Zwar wiegt so ein Hartz IV-Antrag bestimmt ein halbes Kilo und es nimmt einige Zeit in Anspruch bis man wirklich alle Dokumente und alle Formblätter beisammen und auch die seltsamsten Fragen beantwortet hat, doch alle Mitarbeiter/innen waren dabei stets hilfsbereit und sehr freundlich.

Für mich lag die große Herausforderung vielmehr darin, dass ich für den Abschluss des Hartz IV-Antrags aufgrund meiner Rückkehr aus dem Ausland und erstmaligen Zuzugs nach Berlin eine Wiederaufnahme in die Krankenkasse beantragen musste. Zudem brauchte ich einen Mietvertrag, einen neuen Personalausweis und eine Meldebescheinigung vom Bürgeramt. Letzteres ist leider komplett überlastet und vergibt Termine nur mit zweimonatiger Wartezeit. Ohne gültigen Personalausweis kann man sich jedoch nicht ummelden und ohne Mietvertrag gibt es keinen Namen am Postkasten (unser Hausmeister reißt ihn konsequent ab) und ohne Namen am Postkasten läuft wirklich vieles schief, wenn es um offizielle Organisationsprozesse geht.

Nach diesen ersten, chaotischen Wochen in Berlin konnte ich diesen riesigen, organisatorischen Knoten jedoch auflösen. Viel Kommunikation und konsequentes Nachfragen haben es möglich gemacht. Ich bin erleichtert, diesen essentiellen Teil hinter mich gebracht zu haben und nun wieder Zeit für andere Sachen zu haben.

Autor: Anni  |  Rubrik: studium  |  28.12.2015
Autor: Anni
Rubrik: studium
28.12.2015

Praktikum im Ausland

Die letzten Tage vor Heiligabend

In meinem letzten Text hatte ich Euch schon von der bevorstehenden Weihnachtsfeier erzählt. Vergangenen Mittwoch, acht Tage vor Heiligabend, war es dann endlich so weit: 33 Kolleginnen und Kollegen und mit mir zehn Praktikantinnen und Praktikanten versammelten sich im Bierkeller der Vertretung. Nach dem Rückblick auf ein ereignisreiches Jahr, von dem ich mit dem Oktoberfest und dem auf Grund der Terrorgefahr abgesagten Abend im Advent sowohl die positiven, als auch die negativen Highlights miterlebt habe, ging es zum feierlichen Teil über. Bei Gans und später auch weihnachtlichem Gebäck verbrachte ich einen schönen Abend im Kreise der Kollegen.

Die Feier stellte mehr oder weniger den Abschluss des Jahres dar und zwei Tage später verabschiedete sich der Großteil der Beschäftigten der Vertretung in den wohlverdienten Urlaub. Ich bin immer noch in Brüssel und werde Montag und Dienstag noch arbeiten. Doch viel gibt es nicht mehr zu tun. Die Koffer sind gepackt, die Wohnung geputzt und wenn Ihr diesen Text lest, werde ich wohl längst zu Hause bei meiner Familie sein und den Heimaturlaub in vollen Zügen genießen. Schließlich war ich seit Mitte August nicht für mehr als zwei Tage zu Hause.

Was bleibt also am Ende eines solch aufregenden Jahres noch zu sagen? Vier Monate meines Praktikums sind wie im Flug vergangen und wenn ich im neuen Jahr nach Belgien zurückkehre, bleiben mir nur noch sieben Wochen. Eine Zeit, auf die ich mich jetzt schon freue, auch wenn mit ihr das Ende immer näher rückt.

Doch erst einmal kommt Weihnachten und der Start in ein hoffentlich genauso ereignisreiches neues Jahr.

Ich wünsche Euch Frohe Weihnachten und einen Guten Rutsch!

Autor: Christoph  |  Rubrik: studium  |  25.12.2015
Autor: Christoph
Rubrik: studium
25.12.2015

Praktikum im Ausland

Weihnachten mal wirklich zum Besinnen nutzen

So richtig glauben konnte ich es nicht. Und es dauerte noch eine gute halbe Stunde Überredungskunst einer guten Freundin, um mich zu überzeugen. Ich solle doch einfach mal Nichts tun, lautete ihr Vorschlag. Dabei wusste sie genau, dass ich darin wahrscheinlich am Schlechtesten bin.

Aber die Argumente schienen Sinn zu ergeben. Zivildienst, dann Auslandsaufenthalt, Studium im Ausland, dann ein Austausch vom Auslandsstudium ins Ausland, Praktika dazwischen, Unimandate und Freiwilligenarbeit hier und da, sowie zuletzt das Praktikum in England mit intensiven Erfahrungen. Das schreie ja nach Aktionismus und vielleicht sei ich auf dem richtigen Weg, sollte aber mal zur Ruhe kommen und lernen auf mich selbst zu hören und was da in mir drin sei. Für eine kurze Zeit sollte ich sogar meinen Wissensdrang zurückhalten und ihn nicht mit Zeitschriften, Büchern und dem Internet füttern.

So entstand der Plan, über Silvester nicht in die Berge auf ein Abenteuer zu gehen, sondern einen Gang herunter zu schalten: Zeit mit der Familie, Kochen, Meditieren und Besinnlichkeit zu verbringen. Klingt, wie Weihnachten wahrscheinlich immer sein sollte. Aber selbst das wollte ich etwas besser planen, damit ich nicht nach zwei Tagen wieder von irgendetwas abgelenkt werden würde.

Schließlich wollte ich nach diesem Abschalten richtig durchstarten, einen Weg einschlagen und den Kompass auf eine Richtung ausgesetzt haben. Was ist mir denn wirklich wichtig? Wer hat mich im Leben beeinflusst? Wen bewundere ich? Was hab ich schon geleistet, erreicht? Worin bin ich gut und worin will ich besser werden? Um wen kümmere ich mich? Will ich Menschen oder Nationen beeinflussen? Worauf kommt es denn eigentlich an?

Die Liste geht wohl unendlich weiter, aber dreht sich auch um ein paar reale Entscheidungen zwischen einem erneuten Jobangebot und vielleicht einem Praktikum in Berlin. Der Hauptstadt. Neuen Verbindungen und Ideen. Dem Macherzentrum. All das wird sich aber erst im neuen Jahr zeigen. Euch allen eine vielleicht anders besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins Neue Jahr, offene Ohren für alle und vielleicht neue Ideen und Chancen für den eigenen Werdegang!

Autor: Manuel  |  Rubrik: orientieren  |  24.12.2015
Autor: Manuel
Rubrik: orientieren
24.12.2015