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Die Lehrer von morgen

Zwei-Semester-Plan Teil 2

Mein ziemlich ambitionierter Zeitplan für die kommenden zwei Semester macht mir durchaus Sorgen. Trotzdem denke ich auch schon an die Zeit danach. Denn dann möchte ich mich für die Schreib-Studiengänge Kreatives Schreiben, Literarisches Schreiben und Sprachkunst in Hildesheim, Leipzig und Wien bewerben. In Hildesheim hatte ich mich vor meinem Studium in Ludwigsburg schon einmal beworben und wurde nicht genommen. Aber da ich inzwischen ein paar kleine Erfolge in diesem Bereich vorweisen kann und Schreiben noch immer meine Leidenschaft ist, würde ich es gerne noch einmal versuchen und im Fall der Fälle ein weiteres Bachelorstudium zwischen Studium und Referendariat schieben. Dafür wäre es günstig, wenn ich mich im Frühjahr 2018 bewerben könnte, im Sommer wüsste, ob es etwas wird, und im Oktober einen der Studiengänge beginnen könnte, ohne noch in Ludwigsburg immatrikuliert zu sein.

Meine große Hoffnung steckt in meiner neuen Wohnsituation: Zum einen werde ich mich mit meinen neuen Mitbewohnern wieder wohler fühlen als hier. Zum anderen bin ich nur fünf Minuten von der PH entfernt, was bedeutet, dass ich erstens hoffentlich öfter in der Bibliothek arbeiten werde, zweitens länger schlafen kann und drittens mir auch durch ein blödes Vorlesungsverzeichnis keinen Strich durch die Rechnung machen kann. In den vergangenen Semestern war es mir sehr wichtig gewesen, dass mein Stundenplan nicht so große Lücken aufwies, dass ich hin- und herüberlegen musste, ob es sich lohnt, nach Hause zu gehen. Zukünftig lohnt es sich auf jeden Fall für einen Freiblock heimzugehen. Gut ist auch, dass meine neue Mitbewohnerin nächstes Semester ihre wissenschaftliche Arbeit schreibt, in Uni-Angelegenheiten sehr ehrgeizig ist und mich hoffentlich damit ansteckt. Mein einziges Problem könnte werden, dass Seminare, die ich brauche, gleichzeitig oder gar nicht angeboten werden. Insgesamt bin ich also ganz zuversichtlich – und warte gespannt auf das Vorlesungsverzeichnis.

Autor: Hannah  |  Rubrik: orientieren  |  02.02.2017
Autor: Hannah
Rubrik: orientieren
02.02.2017

Die Lehrer von morgen

Chaos-Referat

Gestern hatte ich mit zwei Kommilitonen mein erstes Referat an der Universität. Wir sollten im Seminar „Schulpädagogik vertieft“, eine inklusive Schule anhand eines Beispiels vorstellen. Wir wählten die Grund- und Mittelschule Würzburg-Heuchelhof aus und besuchten die Einrichtung an deren Tag der offenen Tür. Dort hatten wir zahlreiche Bilder und einige Videos gemacht sowie Interviews geführt. Wir gestalteten unseren Vortrag mithilfe einer Power-Point-Präsentation und eines Plakates.
Kurz vor Beginn unseres Referats wollten wir an unserem Laptop ein HDMI-Kabel anschließen, um mit Beamer und Lautsprecher verbunden zu sein. Doch es stellte sich heraus, dass der Laptop gar keinen HDMI-Anschluss hat. Aber kein Problem, denn die andere Kommilitonin hatte notfalls ihren Laptop im Auto dabei. Sie raste hinaus und brachte ihn – doch auch ihr Gerät besaß keinen Anschluss, es war ein älteres Modell. Die Nervosität stieg – sollten wir das Referat ganz ohne Medien halten? Was konnten wir bloß tun?
Glücklicherweise hatte einer der Zuhörer einen Laptop dabei und half uns aus. Alles schien gerettet zu sein, bis wir unser erstes Video abspielen wollten. „Das Medium wird nicht unterstützt“ blendete es während des Vortrags ein. Fragend schauten wir uns an. Der nette Kommilitone wusste, was zu tun war: Er musste alle Videos einzeln auf einen USB-Stick ziehen und konvertieren, bevor wir sie letzten Endes doch noch abspielen konnten. Das war ein ganz schönes Chaos-Referat – es ist alles schief gelaufen, was nur schief gehen kann.
Dennoch meisterten wir die Situation relativ gut und behielten die Nerven. Unser lieber Assistent wird nächste Woche mit einer kleinen Aufmerksamkeit unsererseits für seine Unterstützung belohnt. Für unsere kommenden Referate haben wir uns seitdem fest vorgenommen, alle technischen Anschlüsse vorher abzuklären und uns einen Adapter für den HDMI-Anschluss zu besorgen.

Autor: Eva  |  Rubrik: studium  |  31.01.2017

Die Lehrer von morgen

Mein erster Unfall

Vorige Woche fuhr mich mein Papa morgens zum Bahnhof. An diesem Tag schien es sehr glatt zu sein, weshalb wir uns für die Autobahn entschieden, die immer zuverlässig gestreut ist. Wir fuhren also gemütlich die Fahrbahn entlang, als uns plötzlich zahlreiche Autoteile entgegenkamen. Ein Mercedes, der uns gerade überholte, lenkte schnurstracks in unsere Fahrbahn – wir konnten nur noch ausweichen und knallten in einen vorher von uns unbemerkten, bereits demolierten BMW. Schockzustand.
Schnell hasteten wir aus dem Auto, um hinter der Leitplanke Schutz zu suchen. Als wir sicher sein konnten, dass kein weiteres Auto in die Unfallstelle reinrauschen würde, versuchten wir, dem verletzten und eingeklemmten BMW-Beifahrer zu helfen. Er erklärte uns, dass sein Fahrer in einen unbeleuchteten Lieferwagen gerast war, der quer auf der Fahrbahn stand. Der Mercedes-Fahrer wich den liegengebliebenen Autos aus, weswegen auch wir ins Straucheln gerieten.
Polizei, Sanitäter und Feuerwehr rückten an. Sie befreiten den eingeklemmten Beifahrer und untersuchten auch uns. Abschleppwagen brachten die demolierten Autos in Werkstätten und wir wurden ins Krankenhaus eingewiesen. Glücklicherweise war uns nichts passiert, außer ein paar Prellungen und einer leichten Gehirnerschütterung. Eine Nacht mussten wir dennoch zur Beobachtung im Krankenhaus bleiben.
Die Polizei klärte uns später auf, dass der Lieferwagenfahrer auf einen LKW aufgefahren war, der 200 Meter weiter weg von der Unfallstelle stand. Das verursachte demnach die weiteren Auffahrunfälle. Wir hatten viel Glück. Einen solchen Unfall erlebte ich zum ersten und hoffentlich zum letzten Mal.

Autor: Eva  |  Rubrik: studium  |  27.01.2017
Autor: Eva
Rubrik: studium
27.01.2017