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Die Lehrer von morgen

Sommerferien

Nun sind sie schon wieder fast vorbei, meine ersten Sommerferien als „Lehrerin“. Als erstes kann ich sagen: Die Vorurteile gegenüber Lehrern halten sich noch immer ziemlich gut! Ziemlich oft habe ich mir Sprüche darüber anhören müssen, wie unverschämt es sei, dass ich so lange frei habe. Das meiste davon war eher scherzhaft gemeint, aber es ist schon ein bisschen nervig, sich bei jedem dafür rechtfertigen zu müssen, so viel Freizeit zu haben. Ich glaube, ich muss mir noch eine Strategie zulegen, mit der ich darauf in Zukunft reagieren will. Falls es jemanden interessiert: Die Ferien decken nicht nur den Urlaubsanspruch ab, sondern gleichen auch die Überstunden aus, die Lehrer sonst regelmäßig machen müssen. Und natürlich ist es so, dass die Ferien nicht gänzlich dem Erholungsurlaub dienen, sondern auch zur Vorbereitung für das nächste Schuljahr genutzt werden.
Ich habe zum Beispiel für die Schul- und Beamtenrechtsprüfung gelernt, den Bildungsplan für Kunst gelesen und mir Dinge für den Unterricht überlegt, ich habe Material für die Schüler eingekauft, Planungen für meinen Elternworkshop angestellt und den Entwicklungsbericht eines Schülers geschrieben. Zwei Tage vor Schulbeginn findet außerdem eine Gesamtlehrerkonferenz statt, die vermutlich mehrere Stunden dauert. Eventuell werde ich auch vor Schulbeginn noch einmal in den Kindergarten fahren, in dem ich mein Elternprojekt aufbauen möchte. Insgesamt haben schulische Belange damit wahrscheinlich zwei Wochen meiner sechswöchigen Ferien eingenommen.
Ansonsten habe ich aber auch echt viele schöne Sachen gemacht in meinen Ferien: Ich war mit meinem Freund 10 Tage in Norditalien und eine Woche alleine in Hamburg, um Familie und Freunde zu besuchen. Außerdem habe ich viel mit Freunden unternommen, gelesen, eine neue Fernsehserie angefangen und mir viele Gedanken über meine berufliche Zukunft gemacht. Insgesamt habe ich die Ferien gut genutzt und bin nun bereit für die nächste Phase des Referendariats!

Autor: Hannah  |  Rubrik: beruf & karriere  |  Sep 16, 2019
Autor: Hannah
Rubrik: beruf & karriere
Sep 16, 2019

Die Lehrer von morgen

Ein neuer Lebensabschnitt

Für meinen Bruder hat ein neuer Lebensabschnitt begonnen. Im Oktober vergangenen Jahres hat er standesamtlich geheiratet, im Mai kam sein Sohn zur Welt, im kommenden Monat werden er und seine Frau kirchlich getraut und im Dezember beziehen sie ihr neues Heim. Es fühlt sich komisch an, ihn in dieser Rolle zu sehen. Vor allem, wenn ich an unsere Kindheit zurückdenke, als wir gemeinsam herumtollten, zusammen beim Abendessen aßen oder uns um das Badezimmer stritten. Ich bin aber auch stolz, ihn in seiner Vaterrolle aufgehen zu sehen.
Die Hochzeit, die im Oktober ansteht, bedeutet allerdings auch Stress. Ich habe nicht viele Aufgaben, aber als Schwester rückt man in den Vordergrund und das mag ich nicht so gerne. Ich wurde gebeten, bei der Trauung zu singen, was mich noch mehr verunsichert. Seitdem sitze ich regelmäßig am Keyboard und studiere die Lieder ein. Allein in meinem Zimmer fühle ich mich wohl, doch die Vorstellung, vor so vielen Menschen zu singen, wühlt mich innerlich auf.
Dann brauche ich natürlich ein passendes Kleid. Meine Mutter und Großmutter wollten mich zu einer extravaganten Robe überreden. Ich entschied mich jedoch für ein schlichtes weinrotes Kleid. Das entspricht einfach mehr meinem Geschmack. Es wurde auch viel über die Dekoration, die Gästeliste oder die Hochzeitstorte diskutiert. Die Hochzeit ist eben aktuell das Gesprächsthema Nummer Eins bei uns Zuhause. Was mir noch Sorgen bereitet ist das Hochzeitsgeschenk. Es soll etwas Besonderes sein, aber auch nützlich. Leider habe ich nicht mehr allzu viel Zeit und hoffe, dass mir bald ein Geistesblitz kommt. Alles in allem ist die Planung einer Hochzeit mit riesigem Aufwand verbunden. Ich hoffe, es läuft alles wie geplant und das Fest wird in Erinnerung bleiben.

Autor: Eva  |  Rubrik: orientieren  |  Sep 12, 2019
Autor: Eva
Rubrik: orientieren
Sep 12, 2019

Die Lehrer von morgen

Vegan und vegetarisch unterwegs

Ich muss zugeben, dass ich ein kleiner Öko bin. Seit vier Jahren esse ich kein Fleisch mehr, im vergangenen Jahr habe ich meinen Milch- und Eierkonsum reduziert und mittlerweile esse ich zumindest zu Hause und in der Mensa vegan – die einzige Ausnahme ist gerettetes Essen, das sonst weggeschmissen werden würde. Auf meiner Reise im Sommer war mir klar, dass ich vermutlich weder in den USA noch in Portugal problemlos vegan essen könnte.
Ich muss allerdings sagen, dass ich positiv überrascht bin. Insbesondere in den USA gab es ein großes veganes Angebot. Ein paar Süßigkeiten, die nicht vegan sind und die es bei uns in Deutschland nicht gibt, wollte ich dennoch probieren.
In Portugal hingegen war es deutlich schwieriger. Das Bestellen in Restaurants lief jedes Mal gleich ab: Ich lese die Karte aufmerksam durch und stelle fest, dass wirklich in jedem Gericht Fisch ist und frage dann den Kellner, ob es eine vegetarische Option abseits der Karte gibt. Zumindest ein vegetarisches Alternativgericht konnte mir die Küche immer anbieten, vegan war jedoch nicht drin. In der Regel war das Gericht wirklich lecker, aber wirkte zumeist sehr improvisiert. So bekam ich zum Beispiel einmal Pommes und gekochtes Gemüse, in einem anderen Restaurant eine Art Omelett mit Gemüse und wieder woanders etwas, das sich „traditionelle portugiesische vegetarische Wurst“ nannte und ein bisschen wie eine sehr große Krokette mit Gemüsefüllung schmeckte, obendrauf lag ein Spiegelei.
Während in Portugal immerhin noch ein abenteuerliches vegetarisches Gericht für mich machbar war, musste ich im Flugzeug leider feststellen, dass ich schon bei der Buchung ein vegetarisches Gericht hätte ordern müssen. Auf dem Hinflug in die USA konnte ich noch zwischen „meat or veggie“ wählen, auf dem Rückflug hatte dir Airline nur „chicken or beef“ zur Option. Immerhin musste ich das Essen nicht wegschmeißen, weil mein Freund Fleisch isst und immer Hunger für zwei hat.
Wieder zurück in Deutschland bin ich trotzdem sehr froh, dass ich wieder selbst entscheiden kann, was ich esse und mich dabei ganz problemlos vegan oder vegetarisch ernähren kann.

Autor: Janna  |  Rubrik: studium  |  Sep 12, 2019