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Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Jobsuche

Da ich im Dezember meinen Posten im Vorstand des Studierendenvereins AEGEE-Aachen abgegeben habe, bleibt mir seitdem viel Zeit, die ich noch nicht gänzlich zu füllen weiß.
Meine erste Maßnahme, um die zusätzliche Zeit sinnvoll zu nutzen, war die Jobsuche – gerne würde ich einen Hiwi-Job für zehn Stunden pro Woche anfangen. Auf dem Jobbörsenportal der RWTH wurde ich aber leider nicht wirklich fündig. Besonders gesucht werden nämlich Studierende, die gut programmieren können. Manche Institute fordern auch herausragende Noten, andere wiederum wollen nur Studierende eines bestimmten Faches oder Muttersprachler in einer bestimmten Sprache. Bei all diesen Anforderungen muss ich leider passen. Einige Stellenausschreibungen, deren Voraussetzungen ich erfülle und die sehr interessant klingen, habe ich aber trotzdem gefunden und mich direkt beworben. Meinen Lebenslauf konnte ich zu großen Teilen wiederverwenden, die Anschreiben musste ich allerdings neu verfassen. Da ich das aber kurz vor den Weihnachtsferien erledigte, bekam ich erstmal keine Rückmeldung. Über Weihnachten und Neujahr wird der Unibetrieb an der RWTH nämlich komplett eingestellt.
Mir war klar, dass zehn Stunden die Woche nicht reichen würden, um das Ehrenamtspensum, das ich vorher hatte, zu füllen, weshalb ich mich zusätzlich für zwei neue Sportkurse einschrieb. Damit, und mit einem neuen Projekt bei AEGEE-Aachen, was ich mittelfristig betreuen werde, fühle ich mich dann wahrscheinlich bald wieder gut ausgelastet.

Autor: Katha  |  Rubrik: orientieren  |  17.01.2018
Autor: Katha
Rubrik: orientieren
17.01.2018

Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Stufentreffen

Vermutlich habe ich mit meiner Schule und meinen Mitschülern ziemliches Glück gehabt. Denn während der Abi-Vorbereitung haben sich viele von uns engagiert und gemeinsam ganz verschiedene Konzepte umgesetzt, um unseren Abiball zu finanzieren. Beispielsweise haben wir eine Kneipe betrieben, an deren Gewinn wir beteiligt wurden, Partys organisiert und ein Theaterstück aufgeführt. Vielleicht sind wir gerade dank der vielen Aktionen so stark zusammengewachsen.
Um diese „guten alten Zeiten“ aufleben zu lassen und weil noch einiges an Geld in der Stufenkasse übrig war, trafen wir uns schon ein Jahr nach dem Abi wieder. Daraus entstand eine Tradition mit einem Stufentreffen jedes Jahr am Tag vor Heiligabend in einer unserer Stammkneipen.
Nun sind sogar schon die Ersten von uns mit ihrem Bachelor fertig und starteten in den ersten Job. Da aber viele meiner Mitschüler – wie ich auch – zwischen Abi und Studium oder Ausbildung ein Jahr im Ausland waren, einen Freiwilligendienst absolvierten oder zwischendurch den Studiengang wechselten, blieb das aber eher die Ausnahme. Ansonsten hat sich bis auf ein paar unerwartet grüne, kurze oder lange Haare noch nicht viel verändert – keine Kinder, keine Hochzeit, keine Auswanderung. Die größte Überraschung für mich war, dass so viele zu dem Treffen gekommen sind. Etwa die Hälfte der Stufe ist aufgetaucht.
Ich bin gespannt, wie sich das Leben meiner ehemaligen Mitschüler und mein eigenes in den nächsten Jahren ändern wird. In jedem Fall war es schön, mal wieder über fast vergessene Streiche und lustige Aktionen aus der Abizeit zu quatschen.

Autor: Katha  |  Rubrik: studium  |  09.01.2018

Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Lernplatzmangel

Normalerweise würde man meinen, es sei grundsätzlich von Vorteil, an einer renommierten Uni wie der RWTH zu studieren. Das ist es auch – zumindest für meinen Lebenslauf. Als Studentin an dieser Uni denke ich jedoch manchmal, dass andere Universitäten ausgefeiltere Lehrkonzepte haben und dass unsere Lehre hinter den Standards anderer Unis zurückfällt. Wenn ich mit befreundeten Studierenden aus anderen Städten spreche, kommen mir deren Lehr- und Lernkonzepte wesentlich besser durchdacht und an die heutige Zeit angepasst vor.
Das neueste Beispiel, das für Ärger bei meinen Kommilitonen und mir sorgte, ist die Schließung einiger Seminarräume, die bisher als Lernräume genutzt werden konnten. Natürlich ist die Nutzung von Lernräumen ein nettes Privileg – man könnte ja auch zu Hause lernen. Da in unseren Studentenbuden allerdings viel zu wenig Platz ist, um eine Lerngruppe unterzubringen, sind wir auf dieses Angebot angewiesen. Da in diesem Semester das neue Hörsaalgebäude eröffnet werden sollte, wuchs unsere Hoffnung auf mehr Lernräume – doch genau das Gegenteil war der Fall. Ein Hörsaalgebäude mit einigen Lernplätzen bereits vergangenes Semester, ein weiteres wird bald renoviert und noch dazu sind im neuen Gebäude keine Lernplätze vorgesehen. Die Studierendenzahlen wachsen, die Lernplätze werden weniger – sehr sinnvoll, oder?
Vor allem in der Klausurphase wird es spannend. In der Letzten wurden zusätzliche Plätze in einem mit Steckdosen, Tischen und Stühlen ausgestatteten Zelt eingerichtet, um dem Mangel entgegenzuwirken. Da wir einen milden Spätsommer hatten, haben wir dort auch oft lernen können. Im kommenden Februar und März, wenn die nächsten Klausuren anstehen, ist das Lernzelt vermutlich keine Option mehr. Dann wird es schlicht zu kalt sein.
Es bleibt also nur abzuwarten, ob irgendjemand eine schlaue Idee hat, wie man weitere Lernplätze schaffen kann – oder ob wir auf diese Annehmlichkeit erst mal verzichten müssen.

Autor: Katha  |  Rubrik: studium  |  21.12.2017