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Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Ausdauerlernen

In meiner Klausurphase ist ungefähr Halbzeit. Viele andere Studiengänge sind schon mit allen Klausuren fertig und haben jetzt tatsächlich Semesterferien. Das ist gut, denn die Lernraumsituation hat sich dadurch wesentlich entspannt. Bisher läuft es ganz gut bei mir. Die Tatsache, dass ich mich fast jede Woche in ein neues Thema einarbeite, macht das Lernen interessant. Kleine Motivationsdämpfer gibt es nur dann, wenn ich mal wieder merke, dass die Lehre wirklich nicht im Fokus meiner Uni steht.
In dem Fach, in dem ich vergangene Woche eine Klausur geschrieben habe, wurden zu diesem Semester die Lehrinhalte geändert. Das Problem dabei war, dass das Lernmaterial sich deshalb nur aus wenigen Übungen und einer Probeklausur zusammensetzte. Leider stand das Schwierigkeitsniveau der Übungen in keinem Verhältnis zur Probeklausur, weshalb schon vor der Klausur klar war, dass man sich nicht adäquat vorbereiten kann, weil einfach zu wenig Material zur Verfügung gestellt wurde. Zum tieferen Verständnis würde ich auch gerne ein Skript lesen, aber auch hier: Fehlanzeige. Das finde ich extrem schade, denn das Fach ist Teil meiner Vertiefungsrichtung und ich finde es eigentlich ziemlich interessant. Die Klausur war dann tatsächlich schwerer als die Übungen und zudem zeitlich sehr knapp bemessen. Bisher habe ich noch von niemandem gehört, der alles bearbeiten konnte. Das frustriert mich und vermittelt den Eindruck, dass das Institut eigentlich keinen großen Wert darauf legt, dass wir den Stoff wirklich verstehen.
Umso besser, dass ich mich jede Woche auf ein anderes Fach konzentrieren muss. Das ist abwechslungsreich und ich kann solche Motivationsdämpfer schnell abhaken. Für die nächsten Klausuren bin ich zuversichtlich, dass es genug Material zum Üben gibt und dementsprechend optimistisch, dass ich auch die nächsten Wochen gut gelaunt überstehe.

Autor: Katha  |  Rubrik: studium  |  17.09.2018

Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Praktikumssuche

Ab Oktober wartet ein neues spannendes Kapitel meines Studiums auf mich: das Praxissemester. Deshalb habe ich im vergangenen Monat nach ausgeschriebenen Stellen im Bereich Nachhaltige Energie gesucht. Ich habe festgestellt, dass in diesem Sektor vor allem Elektrotechniker und weniger Maschinenbauer gesucht werden, was die Auswahl erheblich einschränkte. Da ich ein Praktikum in einer Stadt suchte, in der ich bei meiner Familie hätte unterkommen können, war die Auswahl noch begrenzter. Deshalb begann ich, zusätzlich Initiativbewerbungen zu schreiben. Letztendlich bewarb ich mich bei insgesamt vier Unternehmen. Die darauffolgenden Wochen waren frustrierend. Erst bekam ich eine Absage, danach kam gar keine Reaktion mehr. Nach etwa einem Monat wollte ich schon resigniert weitere Bewerbungen schreiben, da kam plötzlich eine Antwort auf eine Initiativbewerbung von dem Unternehmen, das ich von Anfang an favorisiert hatte. Sie fanden meine Bewerbung interessant und luden mich zum Vorstellungsgespräch ein.
Damit stand mir mein erstes Bewerbungsgespräch bevor, was mich entsprechend nervös machte. Zur Vorbereitung reflektierte ich meine Stärken und Schwächen, schaute mir meine Bewerbung noch einmal an und beschäftigte mich ausgiebig mit dem Unternehmen.
Ich war also mental auf fast alles vorbereitet, als ich mich überpünktlich auf den Weg zum Unternehmen machte. Das Gespräch lief dann recht entspannt. Es gab keine gemeinen Fragen, die Atmosphäre war freundlich und ich hatte meine Nervosität gut im Griff. Ein paar Tage später bekam ich die Zusage.
Das Beste: Das Unternehmen sitzt in Aachen, entspannte 15 Fahrradminuten von meiner Wohnung entfernt. Viel besser hätte es nicht laufen können!

Autor: Katha  |  Rubrik: studium  |  10.09.2018
Autor: Katha
Rubrik: studium
10.09.2018

Ingenieurwissenschaften? Ja, bitte!

Klausuren im Sommer

Die Lernraumsituation in Aachen spitzt sich weiter zu. Studierende reihen sich frühmorgens vor Unigebäuden ein, um einen der raren Lernplätze zu ergattern.
Im vergangenen Semester wurde ein zusätzliches Lernzelt provisorisch auf dem Campus aufgeschlagen. Dieses Mal müssen wir mit den vorhandenen Räumen auskommen, obwohl es noch mehr Studierende sind. Zusätzlich treibt die andauernde Hitze inzwischen selbst diejenigen aus ihren Wohnungen, die sonst lieber zuhause lernen. Einer dieser Menschen bin ich. Teils aus Bequemlichkeit, teils aus Rücksicht auf Kommilitonen mit Dachgeschosswohnung bleibe ich normalerweise an meinem Schreibtisch. Seitdem sich die Hitze allerdings so lange hält, dass man sie selbst nachts nicht mehr hinausbekommt, ist damit Schluss.
Klimatisierte Lernräume sind spärlich gesät auf dem Campus. Ebenfalls selten zu finden sind klimatisierte Hörsäle. Zugegeben, die vorlesungsfreie Zeit hat begonnen, warum also sollte diese Tatsache wichtig sein? Aus dem gleichen Grund, aus dem sich Studierende in eine Schlange stellen, um den ganzen Tag in einem unterirdischen Raum ohne Fenster zu verbringen: Klausuren. Denn die werden in Hörsälen geschrieben. Die Hörsaalverteilung sagt einem dann zwei Tage vor der Klausur, ob man die Klausur im brandneuen Hörsaalgebäude schreiben darf oder im alten Audimax. Ich hatte bisher noch kein Glück. Bei meiner ersten Klausur hatte es knapp 30 Grad Raumtemperatur.

Autor: Katha  |  Rubrik: studium  |  30.08.2018
Autor: Katha
Rubrik: studium
30.08.2018