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Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Pfingstsegeln

Über Pfingsten findet an meiner Uni jedes Jahr eine Exkursionswoche statt, in der alle Studierenden und Angestellten frei bekommen und an Exkursionen teilnehmen können, die von den verschiedensten Instituten und Fakultäten veranstaltet werden. Alternativ kann man natürlich auch in den Urlaub fahren oder einfach ausspannen.
Letzteres ist für mich meistens die schlechteste Alternative, weshalb ich schon im vergangenen Jahr mit meinen Freunden einen Segelurlaub in den Niederlanden für diese Woche plante. Da wir bei der Organisation so früh dran waren, konnten sich tatsächlich auch ziemlich viele von uns diese Woche freihalten. Zu acht wollten wir mit dem Boot meiner Eltern die friesischen Meere unsicher machen. Da es mit so vielen Leuten auf dem Boot schnell eng werden kann, entschieden wir uns, ein zusätzliches Boot zu mieten.
Da mein Bruder und ich die einzigen in der Gruppe sind, die mit einem Boot umgehen und segeln können, teilten wir uns auf die beiden Boote auf. Am ersten Tag segelten wir getrennter Wege, da die Jolle nicht für den Seegang auf dem Ijsselmeer gemacht ist. Ich segelte also mit zwei Freunden an den vielen einsamen Inseln und Buchten vorbei zum vereinbarten Treffpunkt, während mein Bruder und der Rest der Gruppe mit dem großen Boot einen alternativen Weg übers Ijsselmeer wählten. Gegen Nachmittag trafen wir uns dann an einem wunderschönen einsamen Anleger in einem kleinen Binnenmeer wieder. Da gegen Abend auch noch der Wind auffrischte, konnte auch der Rest, der bisher mit dem großen Boot gesegelt war, eine sportliche Runde mit der Jolle drehen. Angst vorm Kentern brauchte man bei den Temperaturen auch nicht zu haben. Im Gegenteil, das Wasser war so angenehm warm, dass wir jeden Tag nach dem Segeln schwimmen waren.

Autor: Katha  |  Rubrik: studium  |  21.06.2018

Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Durch die Lüfte gleiten

Vor ungefähr drei Jahren hat meine Familie das Gleitschirmfliegen für sich entdeckt. Seitdem haben wir den sogenannten A-Schein gemacht und können nun auch alleine fliegen. Meine Eltern und Geschwister haben das direkt genutzt und sind während meiner letzten Klausurphase nach Slowenien gedüst, um sich die atemberaubende Landschaft dort von oben anzuschauen. In zwei Monaten geht es wieder dorthin, diesmal darf ich allerdings mit.
Davor wollte ich aber sichergehen, dass ich das Gelernte noch sicher beherrsche. Immerhin hing ich zuletzt vor zwei Jahren unter einem Gleitschirm. Bei solch einem Hobby ist es ja nicht ganz unwichtig, keine Fehler zu machen. Insbesondere das Starten und Landen ist recht heikel.
Mit meinem Vater fuhr ich deshalb zum Auffrischen ins Sauerland. Dort sind die Berge schon so hoch, dass das Fliegen richtig Spaß macht. Ein Fluglehrer, den wir bereits kannten, trainierte uns zum einen im Rückwärtsstarten. Der normale Start erfolgt vorwärts. Man läuft nach vorn, bringt den Schirm in eine Position exakt über sich, wirft einen Kontrollblick nach oben, ob alles passt und hebt auch schon ab. Das Ganze läuft meist sehr schnell ab und es bleibt kaum Zeit für den Kontrollblick. Ziel des Rückwärtsstartens ist, sich den Schirm genauer anschauen zu können, um den Start bei verdrehten Leinen oder anderen Problemen sofort abbrechen zu können. Denn in der Luft kann man dagegen nicht mehr viel tun und startet im schlimmsten Fall mit einem nicht steuerbarbaren und kaum flugfähigen Schirm.
Zum anderen übten wir das Soaring. Das ist eine Flugtechnik am Hang: Wenn der Wind waagrecht auf den Hang bläst, steigt er daran nach oben und erzeugt dadurch eine tragende Luftschicht. In dieser kann man bei guten Verhältnissen aufsteigen, indem man am Hang hin- und herfliegt. Gleich am ersten Tag des Trainings hatten wir Glück mit dem Wetter und ich konnte beides ausprobieren. Sowohl der Rückwärtsstart als auch das Soaring klappten erstaunlich gut, sodass ich jetzt beruhigt und geübt nach Slowenien fahren kann.

Autor: Katha  |  Rubrik: studium  |  13.06.2018

Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Bosch vs. Porsche

Viele Studierende setzen sich neben dem Studium bei einem Studierendenverein ein. Einer der bekanntesten in Aachen ist Bonding e.V. Bonding organisiert jedes Semester eine Vielzahl von Vorträgen, Trainings und vor allem eine jährliche Messe, auf der Studierende mit Unternehmen in Kontakt treten können. Außerdem bietet Bonding immer wieder attraktive Exkursionen an. Diese Woche etwa war ich mit rund 25 weiteren Studierenden auf einem solchen unterwegs.
Viel zu früh, nämlich um 3 Uhr morgens, hüpfte ich aus dem Bett, denn um 4 Uhr sammelte uns ein Bus an der Uni ein und brachte uns zum Bosch-Forschungscampus in Renningen bei Stuttgart. Vor Ort lauschten wir zunächst einem Einführungsvortrag und wurde über den nagelneuen Campus geführt. Nach dem Mittagessen gab es einen Fachvortrag, einen Ausflug in die Robotik-Abteilung sowie eine anschließende Fragerunde mit einem Doktoranden der RWTH, der dort im Moment seine Doktorarbeit schreibt. Bei der gesamten Veranstaltung wollte Bosch uns merklich beeindrucken – das ist ihnen meiner Meinung nach auch gelungen!
Am nächsten Tag stand der Porschestandort Stuttgart-Zuffenhausen auf dem Programm. Dort erwartete uns nach einer kurzen Einführungsrunde ein Vortrag zum Modell „Mission E“, dem noch in der Entwicklung befindlichen E-Porsche, der 2019 auf den Markt kommen soll – ein spannender Einstieg, der durch die Werksführung allerdings noch getoppt wurde! Zu guter Letzt drehten wir eine Runde durch das gegenüberliegende Porsche-Museum, bevor uns der Bus einsammelte.
Insgesamt habe ich zwei sehr spannende Tage verbracht, an denen ich viel gelernt habe, ein paar gute Tipps für meine Praktikumsbewerbung und auch noch zwei Werbekugelschreiber abstauben konnte – es hat sich also gelohnt!