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Mein Freiwilliges Jahr

Mir geht's gut, und dir?

Ein paar Mal innerhalb meines FSJ-Jahres findet von meiner Einsatzstelle aus ein Forum statt – so auch heute. Ziel ist es, die anderen FSJler sowie die Pflegedirektion des Krankenhauses kennenzulernen, aber auch, Unklarheiten oder Unzufriedenheiten zu klären.
Das heutige Forum war das erste für mich. Zusammen mit den anderen Freiwilligen wurde ich in einen großen Seminarraum geladen. Einige Kollegen kannte ich schon von einem Seminar, andere habe ich kennengelernt. Anschließend begrüßte uns die Pflegedirektion und stellte den Konzern und das Krankenhaus vor. Das war sehr eindrucksvoll, denn wenn ich nur auf meiner Station bin, kriege ich gar nicht mit, wie groß und komplex das ganze Haus ist. Außerdem sei die Klinik die wichtigste unseres Stadtteils, was unsere Arbeit enorm wichtig macht. Das gab mir den Ansporn, mich eventuell doch für eine Ausbildung im pflegerischen Bereich dort zu bewerben.
Außerdem konnten wir dem Bereichspflegeleiter Fragen stellen, der für uns FSJler zuständig ist. Dabei kam heraus, dass es auf vielen Stationen ähnliche Probleme gibt. Auch auf meiner Station ist nicht alles hundertprozentig rosig, dennoch fühle ich mich wohl. Einige andere jedoch nicht. Wir wurden ermutigt, in diesen Fällen unseren Standpunkt zu verteidigen. Gerade in der Position eines FSJler habe ich oft das Gefühl, dass ich nicht den Mund aufmachen darf, denn alle meine Kollegen sind ausgebildet und haben jahrelange Berufserfahrung – ich nicht. Kann ich es dann wagen, etwas zu sagen? Ja, erfuhren wir. Oft ist nur ein Kommunikationsproblem zwischen der Leitung und der Station Schuld an einem Missverständnis. Diese Dinge können also schnell geklärt werden.
Mein Fazit des heutigen Tages ist sehr positiv, denn in den vergangenen drei Monaten hatten meine Kollegen und ich eher das Gefühl, oft auf uns allein gestellt zu sein. Insofern fand ich das Forum sehr sinnvoll. Und ich konnte aktiv daran mitwirken, das FSJ für die Nachfolger noch zu verbessern.

Autor: Lydia  |  Rubrik: orientieren  |  21.12.2017

Mein Freiwilliges Jahr

Alle (halbe) Jahre wieder ...

... kommt das Christuskind – oder so ähnlich. In meinem Fall heißt es eher „... bewerbe ich mich erneut“.
Auch wenn bald Weihnachten ist, will bei mir keine Weihnachtsstimmung aufkommen. Statt Plätzchen backen, stehen bei mir Bewerbungen an. Schon im Herbst 2016 fing es mit den ersten Bewerbungen für Ausbildungen beziehungsweise Freiwilligenjahr an. Im Sommer folgte dann die Bewerbung für das Medizinstudium. Mein großes Ziel ist es nämlich, Ärztin zu werden. Und da ich keine Chance verpassen will, bewarb ich mich wieder für das Sommersemester 2018 und habe ich mich für den Test für medizinische Studiengänge registriert, Letzteres um mögliche Bonuspunkte zu ergattern.
Außerdem wächst mein Turm der zu schreibenden Bewerbungen für Ausbildungen im September 2018 immer höher. Immerhin gab es schon positive Rückmeldungen von einigen Schulen, die die Ausbildung zum Notfallsanitäter anbieten. Da die Bewerberrunde teilweise noch bis April geht, heißt es dort trotzdem noch Daumen drücken, bis ich in ein paar Monaten hoffentlich Gutes berichten kann.
Da ich trotz der Rückmeldungen nicht nur auf ein Pferd setzen möchte, bewerbe ich mich zudem noch für die Ausbildung als Physiotherapeutin. Ein Kollege auf meiner Station hat mir letzte Woche seinen Arbeitsalltag gezeigt. Zusammen haben wir Patienten mobilisiert, Übungen für bestimmte Muskelpartien besprochen und anschließend dem Patienten vorgestellt. So konnte ich einen guten Einblick gewinnen und mir haben die Aufgaben echt Spaß gemacht.
Sicherlich kommt bei einigen die Frage auf, warum ich mich auf so vieles bewerbe. Ganz einfach: Ich möchte mich nicht schon jetzt festlegen. Ich kann und will mich auch nicht darauf verlassen, dass ich eine Ausbildung bekomme, nur weil mein erster Eindruck in Ordnung war. Und selbst wenn ich mehrere Zusagen bekomme, kann ich dann selbst entscheiden, was ich will und was ich lieber doch nicht antrete.

Autor: Lydia  |  Rubrik: orientieren  |  15.12.2017
Autor: Lydia
Rubrik: orientieren
15.12.2017

Mein Freiwilliges Jahr

Vier Frühaufsteher-Tipps

Mein Alltag im Krankenhaus ist ganz anders als der in der Schule Das wusste ich schon vor Beginn des FSJ. Neben den pflegerischen Tätigkeiten kam allerdings noch ein anderer Aspekt auf mich zu: das frühe Aufstehen. Im Gegensatz zu meinen FSJ-Kollegen arbeite ich ausschließlich im Frühdienst. Ich bin generell ein Frühaufsteher und habe den Nachmittag lieber für mich, insofern freut es mich sogar. Doch anfangs hatte ich sehr damit zu kämpfen. Immerhin ist es etwas anderes, um 4.30 Uhr aufzustehen als um 6 Uhr. Aus diesem Grund habe ich euch die Top 4 meiner Frühaufsteher-Tipps aufgelistet.

1. Mehrere Wecker
Ich habe morgens drei Wecker gestellt, die innerhalb von einer halben Stunde klingeln. Der erste eine halbe Stunde, bevor ich aufstehen muss, der zweite 15 Minuten später und der letzte, wenn ich wirklich aufstehen sollte. So habe ich genug Zeit, um wach zu werden und muss nicht gehetzt aus dem Bett springen. Gerade in den ersten Wochen, fand ich das enorm hilfreich, um mich an die neue Zeit zu gewöhnen.

2. Was du heute kannst besorgen …
... das verschiebe nicht auf Morgen! Natürlich musst du regelmäßig deine Tasche packen, Essen zubereiten oder duschen. Doch alles, was du am Abend erledigt hast, spart dir Zeit und Stress am Morgen vor der Arbeit. So lassen sich sogar ein paar Minuten mehr Schlaf rausholen.

3. Rituale pflegen
Jeder hat seine Methode, in den Tag zu starten. Ich lese morgens gerne ein paar Seiten in einem Buch, eine Freundin macht jeden Morgen Yoga. Finde dein Ritual! Es sollte dir Spaß bereiten, somit hast du jeden Morgen etwas, auf das du dich freuen kannst.

4. Durchhalten!
Auch wenn das frühe Aufstehen am Anfang unmöglich erscheint und schwer fällt – es wird leichter. Schon nach ein paar Wochen sprang ich förmlich aus dem Bett. Ähnlich wie die allseits bekannten Vorsätze braucht es etwa 30 Tage, bis der Mensch sich an etwas Neues gewöhnt hat – zumindest, wenn man den Rhythmus nicht unterbricht. Also halte durch!

Autor: Lydia  |  Rubrik: orientieren  |  08.12.2017
Autor: Lydia
Rubrik: orientieren
08.12.2017